Nations League

Löw bringt Koch und Max in der Startelf gegen die Ukraine

DFB-Verteidiger
Robin Koch steht gegen die Ukraine in der Startelf. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa © Robert Michael

Leipzig (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft tritt am Abend in der Nations League gegen die Ukraine mit den international noch unerfahrenen Abwehrspielern Robin Koch und Philipp Max an.

Bundestrainer Joachim Löw verändert die Startelf im Vergleich zum 1:0 im Testspiel gegen Tschechien, das ebenfalls in Leipzig stattfand, auf insgesamt sieben Positionen.

Angeführt wird die DFB-Auswahl von Manuel Neuer. Der 34 Jahre alte Kapitän bestreitet sein 95. Länderspiel und zieht damit mit Rekord-Nationaltorhüter Sepp Maier gleich. Den deutschen Angriff bilden erstmals in diesem Jahr die drei Turbo-Stürmer Leroy Sané, Serge Gnabry und Timo Werner.

Löw und DFB-Direktor Oliver Bierhoff begrüßten die Entscheidung zur Austragung des Spiels gegen die Ukraine. «Gestern war schon ein bisschen Unsicherheit zu spüren, aber Gott sei Dank hat sich bewahrheitet, dass das Spiel stattfinden kann», sagte Löw im ZDF. Laut Bierhoff habe man in der Delegation der deutschen Fußball-Nationalmannschaft «ausführlich diskutiert», welche Auswirkungen die Corona-Fälle bei den Ukrainern haben könnten.

Rund vier Stunden vor dem geplanten Anpfiff um 20.45 Uhr hatte der ukrainische Verband bekanntgegeben, dass alle 35 angeordneten Testungen von Spielern, Trainern und Betreuern am Spieltag ein negatives Ergebnis erbracht hätten. Die Leipziger Gesundheitsbehörden hatten weitere PCR-Tests zur Voraussetzung für eine Austragung der Partie gemacht.

Am Freitag waren vier Spieler und der Manager der Ukraine nach der Ankunft in Leipzig positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Es beruhigt, dass das Risiko auf dem Platz nicht so groß ist und die Spieler zweimal nacheinander negativ getestet wurden», sagte Bierhoff. «Wir sind natürlich froh, dass wir spielen können.»

DIE DEUTSCHE STARTELF:

Neuer - Koch, Süle, Rüdiger - Ginter, Goretzka, Gündogan, Max - Sané, Gnabry, Werner

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