WM-Qualifikation

Löw setzt gegen Rumänien auf die Siegerelf des Island-Spiels

Rumänien - Deutschland
Blick in das Stadion vor dem Spiel. Foto: Stefan Constantin/dpa © Stefan Constantin

Bukarest (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft tritt im WM-Qualifikationsspiel in Bukarest gegen Rumänien mit der Siegerelf vom 3:0 gegen Island an.

Bundestrainer Joachim Löw kann in der Arena Națională auch die beiden Bayern-Profis Leon Goretzka und Leroy Sané aufstellen, hinter deren Einsatz wegen muskulärer Problemen ein Fragezeichen gestanden hatte.

«Gestern konnten beide voll belasten, sonst wäre ich das Risiko nicht eingegangen», sagte Löw kurz vor dem Anpfiff bei RTL. «Daher war meine Entscheidung, nochmals die gleiche Mannschaft auflaufen zu lassen», merkte der Bundestrainer an. Dieselbe Startelf in zwei aufeinanderfolgenden Länderspielen hatte es unter Löw letztmals im Oktober 2016 ebenfalls in der WM-Qualifikation gegen Tschechien (3:0) und Nordirland (2:0) gegeben.

In der Offensive erhält Kai Havertz erneut den Vorzug gegenüber seinem Chelsea-Kollegen Timo Werner. Angeführt wird das DFB-Team von Kapitän Manuel Neuer, der einen Tag nach seinem 35. Geburtstag sein 98. Länderspiel bestreitet.

Auch die Rumänen waren erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet. Sie besiegten Nordmazedonien, den nächsten Gegner der deutschen Mannschaft am kommenden Mittwoch, ebenfalls daheim mit 3:2. «Rumänien ist eine Mannschaft, die möchte den Ball. Jeder Spieler will den Ball, sie sind technisch gut», sagte Löw, der ein komplett anderes Spiel als gegen die kantigen Isländer erwartet.

Im Gegensatz zum Auftaktsieg fordert der Bundestrainer mehr Konstanz über die komplette Spielzeit. «Wir haben daran gearbeitet, dass wir einen bessere zweite Halbzeit spielen wollen. Unsere Mannschaft muss lernen, dieses Level 90 Minuten durchzuziehen», forderte der 61-Jährige. Die Atmosphäre in der DFB-Elf gefällt Löw. «Stimmung gut, Energie vorhanden. Die Spieler verstehen sich gut, kommunizieren viel miteinander. Im Moment herrscht sehr guter Teamspirit», sagte der Bundestrainer.

Die deutsche Startelf:

Neuer - Klostermann, Ginter, Rüdiger, Can - Goretzka, Kimmich, Gündogan - Havertz, Gnabry, Sané

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