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Margarita Kolosov (TSV Schmiden) beendet Gymnastik-WM auf dem 16. Platz

Margarita Kolosov in Aktion
Margarita Kolosov zeigt ihre Übung mit den Keulen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa © Rolf Vennenbernd

Kitakyūshū/Japan (dpa) - Die deutsche Meisterin Margarita Kolosov  (TSV Schmiden) hat im Finale der Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) im japanischen Kitakyūshū den 16. Platz belegt. In der Entscheidung der besten 18 Starterinnen des Vorkampfs kam die 17 Jahre alte WM-Debütantin aus Potsdam im West Japan Exhibition Center auf 88,05 Punkte. «Ich habe hier acht Übungen ohne Geräteverlust präsentiert und gezeigt, was ich kann und dass ich gut vorbereitet war», sagte die für den TSV Schmiden startende Kolosov.

Teamchefin Sawade zeigt sich sehr zufrieden

Isabell Sawade, RSG-Teamchefin des Deutschen Turner-Bundes (DTB), war mit dem Auftritt ihrer Gymnastinnen in Asien sehr zufrieden. «Sowohl Margarita als auch die Gruppe haben ihr Optimum gezeigt und die Erwartungen sogar übertroffen», bilanzierte Sawade. Die DTB-Formation hatte beim Erfolg der Vertreterinnen des russischen Gymnastikverbandes am Freitag im Mehrkampf mit 75,750 Punkten den siebten Platz erreicht, die beiden Finals mit den Handgeräten am Sonntag jedoch als jeweils Neunte verpasst.

Siegerin im Einzel wurde Titelverteidigerin Dina Averina aus Russland mit 108,400 Punkten vor der Weißrussin Alina Harnasko (105,30). Die Olympiazweite Averina, deren Zwillingsschwester Arina im Vierkampf mit 103,20 Punkten den dritten Platz belegte, hatte zuvor schon die Handgerätefinals mit Reifen, Ball und Keulen für sich entschieden und musste nur die Goldmedaille mit dem Band Harnasko überlassen.

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