Handball im Rems-Murr-Kreis

Nach erstem Saisonsieg des VfL Waiblingen: Coach Zeitz hofft auf Initialzündung

VfL Oldenburg vs. VfL Waiblingen Tigers, Handball, 1. Bundesliga der Frauen, 10. Spieltag, Saison 2022/2023, 30.12.2022.
Großen Teamgeist zeigten die Waiblinger Handballerinnen in Oldenburg, hier gibt der VfL-Trainer Thomas Zeitz in einer Auszeit Anweisungen. Auch von der Kulisse ließ sich das junge Team nicht beeindrucken und sicherte sich die ersten Punkte. © Eibner-Pressefoto/Fabian Steffen

Im zehnten Anlauf hat es für die Handballerinnen des VfL Waiblingen zu den ersten Punkten in der ersten Bundesliga gereicht. Mit einer rundum starken Leistung klaute der Aufsteiger beim 35:33 die Punkte in Oldenburg. „Ich hoffe, dieser Sieg war eine Initialzündung“, sagt der VfL-Trainer Thomas Zeitz. Mit einem ähnlich couragierten Auftritt könnte auch am Samstag (18 Uhr) etwas drin sein: Der Buxtehuder SV gastiert in der Rundsporthalle – mit einer alten Bekannten: Sinah Hagen trug acht Jahre lang des VfL-Trikot.

Immer daran geglaubt

Neun Spiele, null Punkte, Tabellenletzter: Der eine oder andere hatte den Liga-Neuling aus Waiblingen schon recht früh in der Saison abgeschrieben und als sicheren Absteiger tituliert. In Oldenburg hat’s geklappt mit den ersten Punkten. „Ich freue mich unheimlich für die Spielerinnen“, sagt der VfL-Trainer Thomas Zeitz. „Sie haben immer daran geglaubt und sich nun belohnt.“ Auch für Zeitz selbst war der Sieg eine Bestätigung. „Ich sehe tagtäglich im Training, wie sie sich entwickeln.“

Mut gemacht hat ihm auch seine Trainerkollegin Heike Ahlgrimm von der HSG Bensheim/Auerbach. Sie habe ihm vor ein paar Wochen erzählt, dass die HSG in ihrem Aufstiegsjahr erst am 30. Dezember zum ersten Mal gepunktet habe. Der VfL musste auch bis zum vorletzten Tag des Jahres aufs Erfolgserlebnis warten. Vielleicht ist das ja auch ein gutes Omen.

Gutes Gefühl in der Schlussphase

Nach dem guten Spiel und dem unglücklichen Ende bei der 28:32-Niederlage gegen die HSG Bensheim/Auerbach hatte Thomas Zeitz vor der Partie in Oldenburg „gar kein so schlechtes Gefühl“. Nach rund 45 Minuten habe er eine Vorahnung gehabt, „dass es dieses Mal funktionieren kann“. Dabei hatte sein Team zu diesem Zeitpunkt mit 23:26 im Hintertreffen gelegen und die Abwehrchefin Caren Hammer nach der dritten Zeitstrafe verloren. Der Geist in der Mannschaft, das Spiel zu drehen, sei förmlich zu spüren gewesen, so Zeitz. Sie habe die taktischen Aufgaben prima umgesetzt. Gut vorbereitet war der VfL auf das 7:6 der Oldenburgerinnen und klaute in diesen Situationen sogar den einen oder anderen Ball. Imponiert hat dem Coach, wie abgezockt seine jungen Spielerinnen in der Schlussphase aufgetreten seien und das Spiel vor 1600 Zuschauern nach Hause geschaukelt hätten.

Der selbstbewusste Auftritt macht natürlich Mut für die kommenden Aufgaben. Bevor das württembergische Derby beim TuS Metzingen und das wichtige Spiel gegen den Abstiegskonkurrenten Sachsen Zwickau ansteht, bekommt der VfL an diesem Samstag (18 Uhr) Besuch aus Buxtehude. Der BSV hatte zuletzt überraschend viel Mühe beim 27:26 gegen den Vorletzten Zwickau. Das kann zweierlei bedeuten: Entweder kommt Zwickau so langsam in die Gänge, oder Buxtehude ist in dieser Saison nicht ganz so stabil. „Ich denke, da kommt beides zusammen“, so Zeitz. Eigentlich sei Buxtehude kein Gegner, mit dem sich der VfL messen könne. „Aber wenn Zwickau den BSV so fordert, dann können wir das vielleicht auch. Wir werden uns etwas einfallen lassen.“ Einengen muss der Aufsteiger unter anderem die Kreise seiner Ex-Spielerin Sinah Hagen. Zeitz freut sich auf das Wiedersehen mit seiner ehemaligen Spielmacherin – und auf Dirk Leun. Den Buxtehuder Trainer kennt Zeitz schon seit Jahren. „Er ist einer der Besten in der Bundesliga.“

Es fehlen Julia Herbst (Aufbautraining) und die Langzeitverletzte Svenja Wunsch.

Im zehnten Anlauf hat es für die Handballerinnen des VfL Waiblingen zu den ersten Punkten in der ersten Bundesliga gereicht. Mit einer rundum starken Leistung klaute der Aufsteiger beim 35:33 die Punkte in Oldenburg. „Ich hoffe, dieser Sieg war eine Initialzündung“, sagt der VfL-Trainer Thomas Zeitz. Mit einem ähnlich couragierten Auftritt könnte auch am Samstag (18 Uhr) etwas drin sein: Der Buxtehuder SV gastiert in der Rundsporthalle – mit einer alten Bekannten: Sinah Hagen trug acht Jahre

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