2. Bundesliga

Neue integriert, Fehler reduziert: KSC selbstbewusst zum HSV

Karlsruhe-Coach Eichner
Christian Eichner im Stadion. © Uli Deck

Karlsruhe (dpa/lno) - Die schnelle Integration der beiden neuen Innenverteidiger ist für Trainer Christian Eichner einer der Gründe für den Aufschwung beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. «Marcel Franke hat sich relativ schnell als absolute Führungspersönlichkeit herauskristallisiert. Zusammen mit Stephan Ambrosius hat er das Zentrum geschlossen bekommen», sagte der KSC-Coach am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «In diesem Zusammenhang haben dann auch die beiden Außenverteidiger einen großen Schritt nach vorne gemacht.»

Zuletzt gewann der KSC gegen den SV Sandhausen, Jahn Regensburg und den FC Hansa Rostock. Das Selbstvertrauen vor dem Auswärtsspiel beim Aufstiegskandidaten Hamburger SV am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und Sport1) ist dadurch gewachsen. «Der HSV ist der erste Gegner von den zu erwartenden Top fünf, auf den wir in einer stabilen Phase treffen», sagte Eichner. Die Partie gegen die Hanseaten sei daher eine erste Bestandsaufnahme.

Aber nicht nur in der Defensive hat sich der KSC, der in der Vorbereitung großes Verletzungspech hatte, stabilisiert. Im Angriff finden Malik Batmaz und Fabian Schleusener immer mehr zueinander. Ein weiterer Faktor sei zudem, dass die Spieler des Tabellenachten ihre individuellen Fehler abgestellt hätten, sagte Eichner.

Für den 23-jährigen Stephan Ambrosius ist die Partie im Volksparkstadion etwas Besonderes. Er war vor etwas mehr als zwei Wochen vom HSV an den KSC ausgeliehen worden. Ambrosius war seit 2012 bei dem Club und hatte beim Hamburger SV bis zu den Profis alle Nachwuchs-Mannschaften durchlaufen. Nach einem Kreuzbandriss im April 2021 hatte er ein Jahr pausieren müssen, schaffte es danach aber nicht, sich im Team von Trainer Tim Walter einen Stammplatz zurück zu erkämpfen.