Rems-Murr-Sport

Ninja Warrior Germany Allstars: Markus Malle aus Birkmannsweiler ist dabei

Ninja Warrior Germany Allstars
Markus Malle bei seinem Auftritt in Ninja Warrior Germany Allstars. © Markus Hertrich

Im vergangenen Jahr ist Markus Malle aus Winnenden-Birkmannsweiler Einzigartiges gelungen. Mit 48 Jahren war er der älteste Teilnehmer, der es jemals ins Finale der RTL-Show Ninja Warrior Germany geschafft hatte. Jetzt hat er eine weitere Stufe erklommen. Doch zuvor musste er noch eine besondere Prüfung bestehen.

RTL hat ein neues Ninja-Warrior-Format aus dem Boden gestampft. Ninja Warrior Germany Allstars heißt es und dabei treten „die 160 besten, legendärsten und bekanntesten Athleten aus den letzten fünf Staffeln“ gegeneinander an – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Kämpfen die Athleten im herkömmlichen Ninja-Warrior-Modus alleine gegen zuweilen unüberwindbar erscheinende Hindernisse, treten sie nun Mann gegen Mann an.

Auf die Freude über die Einladung folgt der Stress

„Ich fühle mich geehrt, zu diesem Wettkampf eingeladen worden zu sein“, sagt Malle, mittlerweile 49 Jahre alt. Ob er tatsächlich zu den bekanntesten Athleten zählt? Vielleicht doch eher zu den besten oder legendärsten? Die Macher der Show hat offensichtlich beeindruckt, wie der Winnender sich im Vorjahr gegen die um viele Jahre jüngere Konkurrenz durchgesetzt hat.

Die Einladung zum Allstar-Wettkampf hat Malle allerdings nicht nur gefreut, sondern auch gewaltig unter Druck gesetzt. Im Juli 2020 erst war er operiert worden. In der Kniekehle war eine Arterie „auf elf Zentimeter kaputt, musste ausgetauscht werden“, erzählt Malle. Das habe bestens funktioniert, zog allerdings auch drei Monate Sportverbot nach sich. Das bedeutete: Erst im Oktober war an leichtes Aufbautraining wieder zu denken, neun Kilometer Laufen beispielsweise, „das ging nicht“. Aber er kam langsam voran, sein Ziel war die Ninja-Warrior-Show 2021, zu der er bereits zugelassen ist. Doch dann flatterte im Dezember die Einladung zum Allstar-Wettkampf ins Haus.

Training im Freien bei Schneefall und null Grad

Das bedeutete: fit werden innerhalb von zwei Monaten. Nur wie? Das Land steckte im Lockdown, die Hallen waren geschlossen. Trainieren im Freien? Im Winter?

„Ich habe zum Teil bei null Grad trainiert, auch bei Schneefall“, sagt Malle. Er fuhr mit dem Fahrrad nach Maubach zum Callisthenics-Park (Training an Metall-Gestellen, nur mit dem eigenen Körpergewicht) und machte eine überraschende Entdeckung: „Bis vier Grad geht das sogar, weil die Muskulatur durch die Bewegung so heiß wird, dass die Berührung mit dem Metall eine angenehme Abkühlung ist. Aber unter null Grad zieht es dir die Wärme raus, das macht keinen Spaß mehr.“ Die Vorbereitung habe ihm „so viel an Disziplin abverlangt wie noch nie etwas“.

Treffen mit Gleichgesinnten, Eintauchen in eine andere Welt

Doch die Quälerei habe sich gelohnt. Die Aufnahmen im Februar in der Kölner Messehalle „waren ein Highlight. Sich wieder zu treffen mit all den Gleichgesinnten - das war wie in einer anderen Welt.“ In einer Welt, die sich in einem Punkt nicht von der normalen unterschied: „Sicherheit hat über allem gestanden, wir sind immer mit Maske herumgelaufen.“

Zum Ergebnis darf er nichts sagen, nur so viel: Der Kampf Mann gegen Mann sei extrem spannend – „und es wird wieder spektakulär“.

Im vergangenen Jahr ist Markus Malle aus Winnenden-Birkmannsweiler Einzigartiges gelungen. Mit 48 Jahren war er der älteste Teilnehmer, der es jemals ins Finale der RTL-Show Ninja Warrior Germany geschafft hatte. Jetzt hat er eine weitere Stufe erklommen. Doch zuvor musste er noch eine besondere Prüfung bestehen.

RTL hat ein neues Ninja-Warrior-Format aus dem Boden gestampft. Ninja Warrior Germany Allstars heißt es und dabei treten „die 160 besten, legendärsten und bekanntesten

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