2. Bundesliga

Remis in Sandhausen: FCK in der Fremde weiter ungeschlagen

Esswein und Tomiak
Sandhausens Alexander Esswein (l) und Kaiserslauterns Boris Tomiak kämpfen um den Ball. © Uwe Anspach

Sandhausen (dpa/lrs) - Der 1. FC Kaiserslautern bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga auf fremden Plätzen weiter ungeschlagen. Der Aufsteiger kam am Sonntag beim SV Sandhausen trotz großer Fan-Unterstützung zwar nur zu einem torlosen Remis, bleibt in der Tabelle mit zwölf Punkten aber weiter Sechster. «Das haben wir uns erarbeitet. Als Aufsteiger ist das ganz ordentlich», sagte FCK-Torwart Andreas Luthe.

In einem Südwest-Duell auf schwachem Niveau fehlte beiden Mannschaften die nötige Genauigkeit im Angriff. Vor 11.378 Zuschauern, von denen die meisten die Pfälzer unterstützten, hatte Sandhausen noch die besseren Möglichkeiten. Doch der im Sommer vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin gekommene Luthe hielt sein Tor sauber.

Der FCK war bemüht und erarbeitete sich ebenfalls die eine oder andere Möglichkeit. Marlon Ritter scheiterte in der 73. Minute an Sandhausens Torhüter Patrick Drewes, wenig später bekam Terrence Boyd per Kopf zu wenig Druck auf den Ball. «Es war ein zähes Spiel. Wir haben uns lange schwer getan. Spielerisch war es aber ein Schritt nach vorn», resümierte Luthe. Das lag auch an Neuzugang Philipp Klement, der im Mittelfeld immer wieder den Ball forderte.

Obwohl die Roten Teufel weiter im oberen Tabellendrittel mitmischen, ist eine Rückkehr ins Oberhaus zu diesem frühen Zeitpunkt kein Thema am Betzenberg. Luthe wies mögliche Aufstiegsambitionen entschieden zurück. «Natürlich ist das ein ganz besonderer Club und nicht irgendein Aufsteiger», sagte der erfahrene Schlussmann. «Wir müssen uns aber der Realität stellen, und die bedeutete zuletzt einige Jahre 3. Liga. Jetzt haben wir zwar eine Truppe, die in der Zweiten Liga ganz gut mithalten kann. Es ist aber nicht der richtige Zeitpunkt, verfressen zu werden und mehr zu wollen.»