Handball im Rems-Murr-Kreis

35:28: Entspannter Sieg der VfL-Handballerinnen

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Die Waiblingerin Lena Klingler (beim Wurf, dahinter Margot Bergfeld) spielte stark gegen Bremen. Hier hat Denise Engelke das Nachsehen. © Ralph Steinemann Pressefoto

Aus dem Aufstiegsrennen in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen ist spätestens nach den Ergebnissen vom Wochenende nun wohl endgültig ein Vierkampf zwischen den Teams von FA Göppingen, dem HSV Solingen-Gräfrath, den Füchsen Berlin und dem VfL Waiblingen geworden. Der VfL setzte sich dabei im Heimspiel gegen Werder Bremen sicher mit 35:28 (19:14) durch.

Auch wenn es die eine oder andere Durststrecke im Waiblinger Spiel gab, konnte der VfL-Trainer Thomas Zeitz nach dem Schlusspfiff von einem „entspannten Sieg“ seiner Mannschaft sprechen. Dabei nutzte vor allem Lena Klingler ihre längeren Einsatzzeiten mit einer starken Leistung und sechs Toren gegen die von Verletzungssorgen geplagten Hansestädterinnen, die niemals aufsteckten.

Starker Beginn von Mariel Wulf

Das 1:1 durch die starke Bremer Kreisläuferin Alina Defayay sollte nach weniger als einer Minute schon der letzte Remis-Stand der Partie bleiben. Dem Waiblinger Spiel fehlte zwar der ganz große Glanz, es war aber solide genug, die Gäste auf Distanz zu halten. In der Anfangsviertelstunde war es vor allem die Halblinksspielerin Mariel Wulf, die mit ihren Krachern aus dem Rückraum für die Waiblinger Tore sorgte und den VfL mit bis zu drei Toren Differenz (5:2, 6:3) führen ließ. Auf der Gegenseite zeichnete sich das verletzungsgeplagte Team von Werder-Coach Robert Nijdam durch eine kompakte Abwehr und Kampfgeist aus. Der VfL hatte gegen die energisch anstürmende Offensive der Gäste durchaus das eine oder andere Problem in der Abwehr.

Doch insgesamt war Waiblingen in der Breite einfach besser besetzt. Immer wieder tat sich eine andere VfL-Spielerin mit guten Aktionen und erfolgreichen Torabschlüssen hervor. So wie beispielsweise die Mannschaftskapitänin Caren Hammer, die eigentlich nur in der Abwehr eingesetzt wurde, aber bei drei Gegenstößen ihre Durchschlagskraft im Angriff bewies. Bremen kam dennoch beim 14:16 wieder auf Schlagdistanz (28.). Die drei Waiblinger Treffer in den letzten 60 Sekunden vor der Halbzeit sorgten noch für eine recht klare Führung des Gastgebers. Vor allem das mit viel Willenskraft und einer Portion Glück durch Hammer erzielte 19:14 ließ den Pausentee für Werder bitter schmecken.

Coach Zeitz wechselt viel durch

Der Beginn der zweiten 30 Minuten war beiderseits recht fahrig mit ungenauen Pässen und Fehlwürfen. Die drei Paraden der Waiblinger Keeperin Svenja Wunsch beflügelten auch wieder das Angriffsspiel des VfL. Der Waiblinger Coach Thomas Zeitz hatte schon zuvor einige Spielerinnen mit ansonsten weniger Einsatzzeiten eingewechselt. Dies nutzte vor allem Lena Klingler mit überlegten Treffern von Linksaußen und aus dem linken Rückraum. Von der Halblinksposition war Samira Brand dreimal innerhalb von nur drei Minuten erfolgreich. Rabea Pollakowski mit einem schönen Dreher von Linksaußen, Julia Schraml mit einem herrlichen Treffer aus dem rechten Rückraum, Vanessa Nagler mit ihrem Durchsetzungsvermögen und schließlich Leonie Henkel mit hoher Trefferquote von Rechtsaußen: Das VfL-Team hatte in der Summe die entscheidenden Vorteile, das Spiel entspannt nach Hause zu bringen. Am Ende stand der verdiente 35:28-Heimsieg, der den VfL im Aufstiegsrennen hält.

Zeitz war mit der Leistung seiner Spielerinnen zufrieden: „Das ist eines unserer Entwicklungsziele, dass wir solche Spiele, in denen nicht alles ganz rund läuft, dennoch recht souverän für uns entscheiden. Das ist uns heute gelungen.“

Derby am Freitag gegen Herrenberg

Bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr) steht die nächste und um einiges schwieriger zu erwartende Aufgabe für den Tabellendritten an: Er empfängt zum Lokalderby die SG H2Ku Herrenberg in der Rundsporthalle.

VfL Waiblingen: Wunsch, Meißner, Zec; Nagler (7/3), Schraml (1), Hagen (1), Klingler (6), Brand (4), Hammer (3), Wolf (5), Bergfeld (1), Henkel (3), Jäger, Pollakowski (4/1).

SV Werder Bremen: Trooster, Nigbur; Engel (3/1), Thomas (3), Otto (2), Becker (1), Engelke (4/1), Häberle (3), Gajewski (5), Funke (4), Thorn, Defayay (3).

Aus dem Aufstiegsrennen in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen ist spätestens nach den Ergebnissen vom Wochenende nun wohl endgültig ein Vierkampf zwischen den Teams von FA Göppingen, dem HSV Solingen-Gräfrath, den Füchsen Berlin und dem VfL Waiblingen geworden. Der VfL setzte sich dabei im Heimspiel gegen Werder Bremen sicher mit 35:28 (19:14) durch.

Auch wenn es die eine oder andere Durststrecke im Waiblinger Spiel gab, konnte der VfL-Trainer Thomas Zeitz nach dem Schlusspfiff von

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