Handball im Rems-Murr-Kreis

36:23-Sieg: VfL Waiblingen gibt im Derby den Ton an

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Das Baden-Württemberg-Derby gegen die SG H2Ku Herrenberg hätte für den VfL Waiblingen rund um Mariel Wulf (mit Ball) nicht besser laufen können. © Ralph Steinemann Pressefoto

Was die Waiblinger Handballerinnen in der ersten Halbzeit da abliefern, ist Spitzenklasse. 20:9 heißt es im Derby der 2. Bundesliga in der Rundsporthalle gegen die SG H2Ku Herrenberg. Elf Tore Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Thomas Zeitz, als es in die Kabinen geht. Schon von Beginn an ziehen die Waiblingerinnen davon, halten mit einer starken Defensive die Treffer fern und gehen anschließend zielstrebig nach vorn in die Offensive. Schnelle Angriffe machen es den Gegnerinnen schwer.

Die Herrenbergerinnen müssen sich Tor um Tor mühen, schaffen kaum mehr als drei Tore nacheinander. Mit dem Stand von 15:6 in der 23. Minute beginnt es, dann langsam bitter für die Gäste zu werden. Zu unkreativ, zu wenig flexibel wirken die Angriffe der Herrenbergerinnen. Quasi mühelos hingegen erscheint das Spiel des VfL.

Mit elf Toren Vorsprung in die Pause

Kurz vor dem Halbzeitpfiff macht Rabea Pollakowski noch einmal die Überlegenheit des Heimteams deutlich: Es sind noch etwa 20 Sekunden auf der Uhr, welche die Herrenbergerinnen herunterspielen wollen. Doch Pollakowski angelt sich am Kreis den Ball, nimmt Geschwindigkeit auf, ist nicht mehr aufzuhalten und macht die 20 Tore voll.

Nach der Halbzeitpause kommt die Herrenberger Abwehr etwas gefestigter zurück aus der Kabine. Sie stehen besser, aber für den VfL nicht unüberwindbar. Das kurze Aufbäumen der SG kommt zu spät und ist weder hart, noch lange genug, um die deutliche Tordifferenz zu minimieren. Waiblingen bleibt konsequent, hat den nötigen Zug zum Tor. Auf der Gegenseite schleichen sich nach und nach wieder einfache Ballverluste ein. Die wissen die Gastgeberinnen für sich zu nutzen.

Elf Tore gehen auf das Konto von Rabea Pollakowski

Erspielt sich hingegen die SG die Chancen, bleiben sie oft ungenutzt. Etliche Würfe gehen an die Latte oder kommen schließlich nicht an der starken Torhüterin Celina Meißner vorbei. Die Überlegenheit des VfL bleibt auf der Anzeigentafel deutlich: Näher als zehn Tore kommen die Gäste nicht heran. Allein auf das Konto von Rabea Pollakowski gehen in der 43. Minute elf Treffer, die ganze Herrenberger Mannschaft hat es in dieser Zeit auf insgesamt 13 Toren gebracht.

Diese deutliche Überlegenheit nutzt der VfL-Trainer Zeitz dazu, jungen Spielerinnen Spielzeit zu geben. Die halten die Gäste weiter auf Abstand. Am Ende des Baden-Württemberg-Derbys steht ein klares Ergebnis: 36:23. Von den eingesetzten Waiblinger Spielerinnen treffen alle, Rabea Pollakowski führt die Liste mit elf Toren an.

Nächster Gegner: MTV Heide

Mit diesem Sieg steht der VfL Waiblingen am Freitagabend mit 31:5 Punkten nach 18 Spielen auf Rang zwei der Tabelle. Am kommenden Wochenende muss das Team von Zeitz zum MTV Heide, bevor das entscheidende Spiel um den Relegationsplatz ansteht. Nach Waiblingen kommt am Samstag, 4. März, der Verfolger HSV Solingen-Gräfrath.

Was die Waiblinger Handballerinnen in der ersten Halbzeit da abliefern, ist Spitzenklasse. 20:9 heißt es im Derby der 2. Bundesliga in der Rundsporthalle gegen die SG H2Ku Herrenberg. Elf Tore Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Thomas Zeitz, als es in die Kabinen geht. Schon von Beginn an ziehen die Waiblingerinnen davon, halten mit einer starken Defensive die Treffer fern und gehen anschließend zielstrebig nach vorn in die Offensive. Schnelle Angriffe machen es den Gegnerinnen

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