Rems-Murr-Sport

Allmersbach braucht dringend Punkte

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© Gisbert Niederführ
Spfr Schwäbisch Hall (4., 8 Punkte) – SV Allmersbach (16., 1 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Vier Spiele, ein Punkt, Letzter. Allmersbach tut sich schwer in der neuen Liga. Vor allem zwei Punkte, so Trainer Thomas Sommer, müssen besser werden. Zum einen die Chancenverwertung. Sommer: „Wir haben auch gegen Satteldorf mehrere sehr gute Möglichkeiten gehabt.“ Einige davon beim Stande von 0:0. Mit einer Führung im Rücken hätte manches anders laufen können. Aber nur, wenn auch Punkt zwei erfüllt ist: Es hapert an der Zweikampfstärke. Genau das hat Sommer jetzt verstärkt trainieren lassen, in „wettkampfnahen Trainingsformen, da darf es dann auch mal krachen“. Hinzu kamen – für die Psyche – „Trainingsformen mit vielen Erfolgserlebnissen“. Ob sich das schon in Hall auswirkt? Sommer würd’s freuen, denn ein Punktgewinn „wäre Balsam für die Fußballerseele meiner Spieler“. Aber das Ganze sei ein Prozess, sprich: Es kann dauern. Ob Tim Wehrsig (Weisheitszähne gezogen) schon spielen kann, ist unsicher. Tim Fuchslocher hat Oberschenkelprobleme, bei Niklas Schommer („ein Spieler, der wichtig für uns ist“) sieht es besser aus.
TSV Schornbach (3. Platz, 9 Punkte) – SV Schluchtern (15., 2 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Auch ohne Parham, Morawietz und Spielertrainer Marius Jurczyk hat der TSV beim Tabellenzweiten Oeffingen gewonnen. Es stimmt offenbar im Team, obwohl der Konkurrenzkampf groß ist. Jurczyk: „Wir haben 20 qualitativ gute Spieler, jeder ist ersetzbar.“ Nur so komme man als Fußballer weiter, die Spieler hätten das begriffen. Gegen Schluchtern steht der Kader voraussichtlich komplett zur Verfügung. Fragezeichen stehen lediglich hinter dem Einsatz von Patryk Ferraro und Marius Nuding. Beide sind angeschlagen. „Schluchtern spielt körperbetont und ist auch technisch nicht schlecht“, sagt Jurczyk. „Wir müssen aggressiv nach vorne spielen“, dürfen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen.
SV Fellbach (8. 5 Punkte) – TSV Pfedelbach (14., 3 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Nur ein 2:2 gelang den Fellbachern gegen Schwaikheim. In einem Spiel, in dem die Gastgeber nur in den Anfangsminuten überzeugten. Der Gegentreffer hat die junge Mannschaft aber völlig aus dem Tritt gebracht. Damit das nicht zu weiteren Rückschritten in der Tabelle führt, sollte nun aber ein Sieg folgen.
Aramäer Heilbronn (11., 4 Punkte) – TV Oeffingen (2., 9 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Oeffinger Erfolgsserie ist gegen Schornbach gerissen. Allerdings waren die Gastgeber auch in diesem Spiel überlegen und hatten genügend Torchancen. Sie nutzten sie nur nicht. Wenn ihnen das nun wieder gelingt, sollte in Heilbronn Zählbares möglich sein.
TSV Schwaikheim (9., 5 Punkte) – SSV Gaisbach (13., 4 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Ein Punkt in Fellbach, „damit kann ich leben“, sagt TSV-Trainer Aleksandar Kalic. Auch damit, dass der Schwaikheimer Auftritt wenig überzeugend war. Kalic: „Das war nicht gerade unser bestes Spiel. Und diese Spielweise wird in zwei, drei Wochen auch vergessen sein.“ Immerhin hat es der TSV erneut geschafft, einen Rückstand auszugleichen, zweimal gleich. „Die Moral stimmt.“ Nun jedoch gelte es, gegen Gaisbach nachzulegen. Ein Unentschieden reiche nicht. Anders als in Fellbach „sind wir dann nach vorne mehr gefordert“. Im Dienstagsspiel stand die Defensive gut, das Angriffsspiel dagegen fand kaum statt. Personell wird sich wenig ändern. Kevin Reeves und Florian Schweickhardt sind noch im Urlaub, Kevin Pilih ist am Meniskus operiert worden und fehlt einige Wochen.