Ringen im Rems-Murr-Kreis

ASV Schorndorf: „Der Einzug ins Finale ist unsere Mission“

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Shamil Ustaev (in Rot) will mit dem ASV Schorndorf noch einmal alle Kräfte sammeln und die Mainzer mit einer Niederlage nach Hause schicken. © Ralph Steinemann Pressefoto

Volker Hirt ist motiviert. Hoch motiviert. Mit jedem Wort, das er über den Halbfinal-Rückkampf des ASV Schorndorf am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Grauhalde) gegen den AV Mainz 88 sagt, merkt man dem Trainer die positive Anspannung an. „Wir wollen es schaffen, wir können es schaffen und wir werden es schaffen“, lässt er keinen Zweifel daran, dass der ASV gegen die Mainzer in das Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft einziehen wird.

„Ich habe meine Strategie im Kopf“

Diesem Vorhaben steht momentan die Hypothek eines Rückstands von drei Punkten im Weg, nachdem die Schorndorfer am letzten Wochenende den Hinkampf in Mainz mit 11:14 verloren hatten. „Wenn man die Ausgeglichenheit der beiden Teams betrachtet, sind diese drei Punkte ein ordentliches Pfund. Aber auf der anderen Seite ist es nicht unmöglich, das Ganze noch zu drehen, und wir werden alles daransetzen, dass wir es schaffen. Der Einzug ins Finale ist unsere Mission“, so Volker Hirt.

Eine Vorentscheidung, ist sich der Schorndorfer Coach sicher, werde bereits im Aufstellungspoker an der Waage fallen: „Wir werden alle Mann vor Ort haben und genau hinschauen, wen Mainz an die Waage bringt. So können wir auch ganz kurzfristig noch bei unserer Aufstellung reagieren, wobei wir dennoch vorrangig auf unser Team schauen, statt uns nach dem Gegner zu richten. Ich habe meine Strategie in jedem Fall im Kopf.“

Ein enges Duell

Bei der Ausgeglichenheit beider Mannschaften geht Hirt davon aus, dass beide Teams je fünf der zehn Kämpfe für sich entscheiden werden. Den Unterschied wird dann am Ende die Höhe der einzelnen Siege und Niederlagen ausmachen. Bei einem Sieg mit ein und zwei Zählern Abstand erhält das Team des Siegers einen Mannschaftspunkt zugeschrieben. Bei drei bis sieben Punkten sind es zwei, bei acht bis 14 Punkten Unterschied drei und bei einem Überlegenheits- oder Schultersieg gleich vier. „Da kann es entscheidend sein, ob ich als Ringer meinen Kampf beispielsweise mit 8:0 oder 8:1 gewinne oder verliere. Deshalb ist es auch immens wichtig, dass in den Duellen, bei denen der Gegner dominiert, die vorzeitige Niederlage vermieden wird. Nico Brunner hat das letzte Woche beispielsweise hervorragend gemacht und beim 2:14 nur drei Zähler abgegeben. Es wird auf jeden Punkt ankommen.“

Dringend gebraucht: Vier Punkte zum Finaleinzug

Um sicher ins Finale einzuziehen, muss der ASV Schorndorf am Samstag mit vier Punkten Abstand gewinnen. Aber auch im Falle eines Unentschiedens in der Addition läge laut momentanem Stand der Vorteil auf der Seite der Hausherren. Denn in diesem Fall entscheidet die Anzahl der Schultersiege über das Weiterkommen - und hier hat der ASV durch den Schultersieg von Benjamin Sezgin am letzten Wochenende bereits vorgelegt.

Einen weiteren Vorteil sieht Volker Hirt am Rückkampf in der heimischen Sporthalle: „Wenn das Publikum einen Ringer vorwärtspeitscht, kann er sich schon mal in einen Rausch ringen und über sich hinauswachsen. Und genau das brauchen wir am Samstag, um die drei Punkte Rückstand aufzuholen. Wir wollen das Ding definitiv drehen und ins Finale einziehen - und dazu kann die Unterstützung des Publikums der entscheidende Faktor werden.“

Volker Hirt ist motiviert. Hoch motiviert. Mit jedem Wort, das er über den Halbfinal-Rückkampf des ASV Schorndorf am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Grauhalde) gegen den AV Mainz 88 sagt, merkt man dem Trainer die positive Anspannung an. „Wir wollen es schaffen, wir können es schaffen und wir werden es schaffen“, lässt er keinen Zweifel daran, dass der ASV gegen die Mainzer in das Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft einziehen wird.

„Ich habe meine Strategie im

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