Fußball im Rems-Murr-Kreis

Aus für den SV Hegnach in der ersten Runde des DFB-Pokals

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Für Gina Rilling und den SV Hegnach hat es im DFB-Pokal nicht gereicht. Mit dem WFV-Pokal steht schon das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. © Ralph Steinemann Pressefoto

(pm). In der ersten Runde des DFB-Pokals mussten die Frauen des Fußball-Regionalligisten SV Hegnach das Aus hinnehmen. Gegen den 1. FC Saarbrücken zogen sie mit 2:3 (1:3) den Kürzeren.

Nach stressfreier Anfahrt kamen die Hegnacherinnen ausgeruht am Stadion Am Kieselhumes an, in dem schon Spiele der Frauen-Bundesliga stattfanden. Angereist mit der maximal möglichen Kaderstärke von 20 Frauen, bereitete sich der SVH mit gespannter Erwartung auf das erste Pflichtspiel der neuen Saison vor.

Leider musste dann Svenja Gajewski kurz vor dem Anpfiff passen, so dass Trainer Niko Koutroubis zu ungeplanten Umstellungen gezwungen war. Man begann schwungvoll, und schon nach acht Minuten fing Sara Reichel einen Pass ab, schickte Silvana Arcangioli auf die Reise, deren präzise Hereingabe musste Gina Rilling nur noch ins leere Tor zum umjubelten 1:0 schieben. Der amtierende Südwest-Meister war nur kurz beeindruckt und kam durch gute Raumaufteilung oft in die Hegnacher Hälfte.

Kurios fiel dann der 1:1-Ausgleich. Bei einem Klärungsversuch schoss Almas Traore unglücklich die nachsetzende Akane Yatsugi am Sechzehner an und SVH-Torspielerin Anke Langwisch konnte dem Ball nur noch hinterherschauen, wie er ins Tor flog.

Mehrere Torchancen, doch kein Erfolg

Nur wenig später ließ der SVH einen weiten Abschlag von Johanna Wende passieren, die agile Leonie Stöhr setzte sich durch und schob zum 2:1 (19.) ein. Dann musste Anke Langwisch per Fußabwehr gegen Lena Ripberger klären. Nach Zuspiel von Amelie Schwahn schoss Silvana Arcangioli knapp am langen Eck vorbei. Ebenso verfehlte Arcangioli nach Flanke von Aike Bendfeld nur knapp. Noch mal war Arcangioli durch, doch Wende parierte den Schuss aufs kurze Eck.

In der 39. Minute verteidigte man einen hohen Ball zu kurz, ein Zuspiel donnerte Lilly Marie Kintzig unhaltbar halbhoch ins Netz zum 3:1. Aus der Pause kam der SVH mit viel Schwung und versuchte noch mal alles, um die Wende noch zu erzwingen.

Mit dem Anschlusstor wieder dran

Gina Rilling verlängerte einen Ball auf Silvana Arcangioli, deren Querpass fand die völlig frei stehende Sara Reichel, die nur das Außennetz traf. 51. Minute: Wieder Vorlage von Arcangioli, doch der Kopfball von Gina Rilling aus rund acht Metern Entfernung war nicht platziert genug. Auf ein Foul an Amelie Schwahn folgte der Elfmeter, den Silvana Arcangioli souverän zum 3:2-Anschlusstor verwandelte. Bei drückender Hitze zog sich der FCS weit zurück und immer wieder fing Nora Clausen die Hegnacher Angriffe durch herausragendes Stellungsspiel ab. Chancen gab's dennoch.

Für den Ausgleich reicht es nicht mehr

Einen Schuss von Gina Rilling parierte Johanna Wende gerade so mit den Fäusten. Mit einer Rettungsaktion nach schnellem Sprint verhinderte Isabel Janischowsky das vierte Gegentor, als U-16-Nationalspielerin Emma Wagner bereits Anke Langwisch ausgespielt hatte und von Isabel Janischowsky vorm leeren Tor noch gestoppt wurde. Ein letzter Eckball für Hegnach verpuffte wirkungslos, so dass man sich über die Niederlage trotz starker Leistung in der zweiten Hälfte gewaltig ärgerte.

Viel Zeit, um sich neu zu sortieren, bleibt den Hegnacherinnen nicht, denn schon am Mittwoch, 24. August, steht das nächste Pflichtspiel an: die erste Runde im WFV-Pokal bei Landesliga-Aufsteiger SV Hoffeld.

SV Hegnach: Langwisch, Janischowsky, Schlipf, Traore (46. Heidt), Koch, Bendfeld, Schwahn, Weber (20. Claar; 62. Ilic), Arcangioli, Reichel (82. Castor), Rilling.

(pm). In der ersten Runde des DFB-Pokals mussten die Frauen des Fußball-Regionalligisten SV Hegnach das Aus hinnehmen. Gegen den 1. FC Saarbrücken zogen sie mit 2:3 (1:3) den Kürzeren.

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Nach stressfreier Anfahrt kamen die Hegnacherinnen ausgeruht am Stadion Am Kieselhumes an, in dem schon Spiele der Frauen-Bundesliga stattfanden. Angereist mit der maximal möglichen Kaderstärke von 20 Frauen, bereitete sich der SVH mit gespannter Erwartung auf das erste Pflichtspiel der neuen

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