Rems-Murr-Sport

Bayern ist nur noch Zweiter – und Nellmersbach wohl auch bald

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Übernehmen Roland Teiko und der SV Breuningsweiler am Sonntag die Tabellenführung? © Ramona Adolf

Donald Trump wird US-Präsident, aber viel unglaublicher ist doch: Der FC Bayern München ist nur noch Zweiter! Wie kann so etwas passieren? Und ist das auch im Bezirk Rems-Murr möglich? Zittern hier jetzt die Spitzenreiter? Manche schon.

Bezirksliga
Der TSV Nellmersbach zum Beispiel. Zweimal in Folge hat er verloren, am Wochenende ist er spielfrei – der SV Breuningsweiler kann vorbeiziehen. Allerdings hat auch der kein leichtes Spiel vor sich. Der TSV Sulzbach-Laufen, immerhin Dritter, ist zu Gast.

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Wenn der SVB aber gewinnt, ist er Tabellenführer, hat die Sulzbacher abgehängt und darf darauf hoffen, dass auch der SV Kaisersbach in Schorndorf leer ausgeht.

Interessant ist, wie sich die Situation am Tabellenende entwickelt. Schlusslicht SV Hegnach wird bei der SV Remshalden kaum Punkte sammeln können. Das eröffnet dem VfL Winterbach, Vorletzter und zumindest bis zum Jahresende betreut von Nico Spina, die Chance, sich abzusetzen. Gegen die TSG Backnang II sollte das möglich sein. Dieselbe Möglichkeit hat der SV Unterweissach mit einem Sieg gegen den SV Allmersbach, der zurzeit aber recht erfolgreich ist. In die Bredouille käme dadurch der FC Oberrot, der gegen den SC Korb, zuletzt in Remshalden erfolgreich, leer auszugehen droht. Im Mittelfeldduell gegen den VfR Murrhardt kann sich der SV Fellbach II mit einem Sieg vom Tabellennachbarn absetzen.

Kreisliga A
Auch der FSV Waiblingen kann sich seiner Führungsposition alles andere als sicher sein. Schließlich liegt er nur wegen des besseren Torverhältnisses vor dem TSV Schmiden. Gegen Hößlinswart aber ist er klarer Favorit, während der TSV Schmiden beim TB Beinstein vor der deutlich härteren Aufgabe steht. Die SG Weinstadt ist spielfrei und wird Platz drei wohl verlieren; wenn nicht an Beinstein, dann an den SSV Steinach-Reichenbach, der mit ASGI Schorndorf keine Probleme haben sollte.

Am Tabellenende muss der SV Plüderhausen die Chance nutzen, sich von ASGI und der SV Winnenden (Gegner am Sonntag) abzusetzen. Ob er dann womöglich sogar den VfR Birkmannsweiler überholt? Der hat zu Hause erst einen Punkt geholt und nun den TSV Haubersbronn zu Gast. Noch stärker in die Nähe der Abstiegszone könnte wieder der TSV Leutenbach (gegen den SC Urbach) rücken und auch der TV Stetten sollte den TV Weiler schlagen, will nicht vor Weihnachten noch ziemlich unter Druck geraten.

In der A II muss sich Spitzenreiter TSV Oberbrüden überhaupt keine Sorgen machen. Noch unbesiegt hat er sechs Punkte Vorsprung. Und dass er am Sonntag den TSV Rudersberg schlägt, ist auch nicht aus der Welt. Freuen kann er sich zudem darüber, dass sich die Verfolger FC Sulzbach/Murr und FSV Weiler zum Stein gegenseitig die Punkte abnehmen. Eher Außenseiter sind TSV Schwaikheim II in Lippoldsweiler und TSV Althütte beim TSC Murrhardt. Der FC Welzheim ist spielfrei.

Kreisliga B.
Platz eins ist in der Staffel eins nicht in Gefahr. Die SF Höfen-Baach haben beste Aussichten, sich bei der Spvgg Rommelshausen durchzusetzen, und ohnehin würde Verfolger Anagennisis Schorndorf ein Sieg gegen den 1. FC Hohenacker selbst bei einer Höfener Niederlage nicht zu Platz eins reichen. Die restlichen Teams sind schon zu weit weg.

In der B II sieht das schon ganz anders aus. Da erwartet Spitzenreiter Großer Alexander Backnang den Zweiten, VfR Murrhardt II. Verliert er, wäre Platz eins wegen des Torverhältnisses womöglich nicht einmal weg, aber die SKG Erbstetten, zwei Spiele im Rückstand, käme mit einem fast sicheren Sieg in Bad Rietenau bis auf einen Zähler heran. Und wohl genauso der SC Fornsbach. In der B III braucht sich der SV Breuningsweiler II keine Sorgen zu machen und in der B IV der VfR Birkmannsweiler II genauso wenig.