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Bayern-Profi Leon Dajaku auf Heimatbesuch

Leon Dajaku auf Heimatbesuch_0
Gazmend Dajaku (links), Kol Gashi, Sandro Palmeri (Jugendleiter), Leon Dajaku und Julian Schäfer (Leiter der Geschäftsstelle). © ZVW/Danny Galm
Waiblingen.

Leon Dajaku hat einen Abstecher zu seinem alten Verein FSV Waiblingen gemacht. Seit der 18-Jährige beim FC Bayern München unter Vertrag ist, bleibt nicht mehr viel Zeit neben dem Trainings- und Spielbetrieb. Dajaku aber nutzte ein paar freie Tage für einen Besuch in der alten Heimat und war am Dienstagabend zu Gast im Sportpark des FSV Waiblingen. Zusammen mit Vater Gazmend Dajaku begleitete er seinen jüngeren Bruder Noel zu einem Probetraining in der U8 des FSV. „Noel ist wie Leon ein leidenschaftlicher Vollblutfußballer“, sagt Vater Gazmend stolz. An der Seite des Trainingsgeländes beobachten die beiden aufmerksam das Trainingsgeschehen.Leon Dajaku bleibt nicht lange unerkannt, zumal er noch viele Anwesende aus seiner eigenen Jugendzeit beim FSV Waiblingen kennt. Er spielte von der U11 bis zur U14 in Jugendteams des FSV, bevor es ihn weiter zum VfB Stuttgart zog. Jugendleiter Sandro Palmeri fällt auch sofort das Talent von Leons Bruder auf: „Noel ist beidfüßig, das ist schon mal sehr gut!“. Fußballerisches Talent scheint in der Familie Dajaku daher nicht nur auf Leon beschränkt zu sein. Der mittlere Sohn Arlind jedoch hat eher musikalisches Talent, spielt gut Klavier, wie Gazmend Dajaku stolz berichtet.

Nach dem einstündigen Probetraining beendete Noel Dajaku den Trainingstag. Er wird die nächsten drei Wochen als Gastspieler am Trainingsbetrieb der U8 teilnehmen bis eine Entscheidung fällt, ob er den Sprung in die Fußballakademie des FSV schafft. Gazmend Dajaku hofft, dass dies klappt. „Der FSV bietet einem jungen Spieler eine gute Ausbildung, das haben wir ja schon bei Leon gesehen“. Leon wird seinen jüngeren Bruder allerdings wohl nur selten ins Training begleiten können.