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Besteht der SV Kaisersbach auch in Schwaikheim?

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Valon Selimi (rechts, hier gegen Labinot Collaku beim Vorbereitungsturnier des SSV Steinach-Reichenbach) hat sich in den letzten Wochen beim TSV Schwaikheim ins Team gespielt. Am Sonntag kommt es zum Derby gegen den SV Kaisersbach. © Volker Mueller

Aufsteiger SV Kaisersbach überrascht in der Fußball-Landesliga. Nun muss er zum mittlerweile in der Liga etablierten TSV Schwaikheim. Der TSV Schornbach versucht, die Pleite von Oeffingen gegen Öhringen wettzumachen. Das womöglich schwerste Spiel hat der SV Breuningsweiler vor sich: Er muss zum Tabellenführer. In der Verbandsliga  spielt Schlusslicht SV Fellbach bereits am Freitagabend.

Verbandsliga Württemberg

SV Fellbach (17. Platz, 4 Punkte) - Hofherrnweiler-Unterrombach (13., 10 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Es geht nichts vorwärts beim SVF. Am Freitag aber könnte das erstmals seit Wochen wieder der Fall sein. Unterrombach hat auch erst drei Punkte mehr eingesammelt als die Gastgeber, allerdings sieben davon auf des Gegners Platz. Gelingt das erneut, wird’s schon jetzt ziemlich dunkel für die Fellbacher.

TSG Backnang (1., 26 Punkte) - VfB Neckarrems (12., 12 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Fünf Punkte bereits haben die Backnanger Vorsprung. Am Wochenende könnte der Vorsprung sogar weiter anwachsen. Dazu muss die TSG den Heimvorteil – wie bisher immer – nutzen und Ehingen-Süd das Verfolgerduell in Hollenbach verliert.

Landesliga Württemberg, Staffel 1

TSV Schwaikheim (5. Platz, 15 Punkte) - SV Kaisersbach (6. Platz, 14 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). 2:3 in Löchgau verloren, wirklich unzufrieden aber war TSV-Trainer Aleksandar Kalic vor allem mit der Anfangsphase. Die habe sein Team verschlafen, „da hätten wir noch höher zurückliegen können“. Im zweiten Durchgang allerdings habe seine Mannschaft viele gute Chancen herausgearbeitet, jedoch auch vergeben. „Jetzt müssen wir eben am Sonntag nachlegen – gegen die Überraschungsmannschaft der Saison.“ Personell ändere sich nicht viel. Felix Weiblen, Dennis Solyom und Marc Pilih fehlen, Kevin Reeves aber ist zurück. Kalic denkt über Änderungen in der Aufstellung nach, eventuell rückt Alexander Overcenko wieder ins Team.

Der SV Kaisersbach musste in Sindringen ohne seine beiden Topstürmer auskommen. Philipp Kees war krank, Gökhan Alkan im Urlaub. Marc Folter (Schulung) fiel ebenfalls kurzfristig aus. Folter ist wieder dabei, bei Kees und Alkan ist das noch nicht sicher. In Schwaikheim werde es, so Trainer Leo Gjini, sehr schwer werden zu punkten. „Der TSV hat sehr erfahrene Spieler und dazu noch gute Nachwuchsspieler wie die Selimi-Brüder.“ Allerdings sagt Gjini auch: „Die Schwaikheimer müssen uns erst mal knacken.“ Wir schauen uns das mit der Kamera an.

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TSV Schornbach (8., 13 Punkte) - TSG Öhringen (13., 6 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Eine heftige Klatsche hat sich der TSV in Oeffingen eingefangen. Spielertrainer Marius Jurczyk war bedient. Unter der Woche allerdings war er bemüht, das Ergebnis sachlich aufzuarbeiten. „Wir haben bisher überwiegend gegen Spitzenmannschaften gespielt und dabei 13 Punkte geholt. Das ist so schlecht nicht.“ In den nächsten Wochen kämen nun – außer Breuningsweiler – jene Gegner, gegen die es zu punkten gilt. Angefangen mit Öhringen. Wichtig sei, lange ohne Gegentor zu bleiben, um nicht unter Druck zu kommen – und dann Fehler zu machen. Marko Schiek wurde mittlerweile an der Leiste operiert, ansonsten stehe der Kader zur Verfügung. Angesichts der Niederlage in Oeffingen würden aber die Karten, was die Anfangself betrifft, neu gemischt.

TSV Pfedelbach (16., 1 Punkt) - TV Oeffingen (4., 16 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Souverän mit 5:0 haben die Oeffinger den TSV Schornbach bezwungen. Sicher in der Abwehr, mit viel Tempo im Angriff, da kann beim abgeschlagenen Schlusslicht kaum etwas schiefgehen. Vor allem, da Torjäger Victor Schiek wieder einsatzbereit sein müsste.

Spvgg Satteldorf (1., 21 Punkte) - SV Breuningsweiler (7., 13 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Nach der desolaten Leistung in der Woche zuvor habe sich die Mannschaft, trotz der Niederlage, diesmal völlig anders präsentiert, sagt SVB-Trainer Toni Guaggenti. Sie habe die Reaktion gezeigt, die er gefordert hatte. „Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt.“ Am Ende aber stand die zweite Niederlage in Folge – und es droht die dritte. Tabellenführer Satteldorf „ist der Favorit“, sagt Guaggenti. „Spielstark, individuell gut besetzt, eingespielt. Das wird eine Herausforderung.“ Nichtsdestotrotz will er dort punkten. Im Kader sieht es minimal besser aus. Christian Mayer ist zurück, Loris Hofmann und Tim Kütterer hatten schon gegen Hall Kurzeinsätze. Tim Wissmann spielte sogar von Beginn an. Guaggenti: „Das war vielleicht zu früh. Er hat wieder Probleme.“