Rems-Murr-Sport

Breuningsweiler überholt den FC Bayern

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Kaum vom Ball zu trennen: Konstantinos Petridis vom TSV Schornbach (hier gegen Graziano Trovato vom TSV Nellmersbach). Der TSV ist neuer Spitzenreiter und sollte den Platz auch gegen Fellbach II verteidigen können. Archivbild: Steinemann © Steinemann / ZVW (Archiv)

Der FC Bayern München schafft’s vielleicht an diesem Wochenende, der SV Breuningsweiler hat es bereits am Mittwoch erledigt. Er ist Meister. Mal sehen, welche Entscheidungen am Muttertag noch fallen werden.

Bezirksliga. Werden das die entscheidenden Tage für den TSV Schornbach? Am Mittwoch mit einem überzeugenden 4:0-Sieg in Kaisersbach die Tabellenführung übernommen und jetzt wäre gegen den SV Fellbach II alles andere als ein Sieg eine Überraschung. Nicht minder überraschend wäre es auch, wenn die SV Remshalden in Unterweissach Punkte liegenließe. Andererseits: Die scheinbar leichten Spiele sind oft die schwersten. Gelänge dem SVU aber tatsächlich die Überraschung und verlöre Fellbach in Schornbach, bliebe dem SVF endgültig nur noch die Hoffnung darauf, dass die Oeffinger in der Landesliga bleiben und es nur einen Direktabsteiger (ASGI Schorndorf, diesmal gegen den FC Oberrot) aus der Bezirksliga gibt. Den Allmersbachern könnte es dann auch ziemlich egal sein, wie sie in Nellmersbach spielen, genauso Winterbach bei der SG Schorndorf. Allerdings: Im Nachbarschaftsderby ist die Motivation meistens hoch – und die SG ließ gerade auf eigenem Platz zuletzt einige Punkte liegen (1:2 gegen ASGI, 2:5 gegen Korb). Der SV Kaisersbach ist durch das 0:4 gegen Schornbach endgültig aus dem Rennen und kann gegen den TSV Sulzbach-Laufen befreit aufspielen.

Der TSV Schwaikheim ist nach nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen so gut wie raus aus dem Aufstiegsrennen, muss nun aufpassen, dass ihn nicht der SC Korb, Gegner am Sonntag, überholt.

Kreisliga A. Der SV Breuningsweiler hat die Meisterschaft ausgerechnet beim härtesten (wenn man davon überhaupt sprechen kann) Kontrahenten perfekt gemacht. Der Rest ist nun Schaulaufen, beginnend gegen Birkmannsweiler. Der FSV hat zwar verloren, die Urbacher aber sind ihm nicht so nahe gekommen, wie erwartet. Der SCU musste sich mit einem 1:1 gegen Weinstadt begnügen. Platz zwei ist aber immer noch möglich, allerdings muss der SC dazu jetzt in Stetten gewinnen. Alles andere als leicht. Gewinnt er aber, zieht er nach Punkten mit den spielfreien Waiblingern gleich. Am Tabellenende hat sich der TV Weiler mit dem 2:1 gegen Hertmannsweiler wohl die entscheidende Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft. Bei der SG Weinstadt könnte er nun alles klar machen. Weinstadt wiederum braucht dringend einen Sieg, um mit Iraklis Waiblingen, derzeit auf dem Abstiegsrelegationsplatz, gleichzuziehen. Die Waiblinger wiederum haben auf eigenem Platz die Chance, das durch einen Erfolg gegen Haubersbronn zu verhindern. Nicht mehr von allzu großer Bedeutung sind die Spiele TB Beinstein – SSV Steinach-Reichenbach, SV Hegnach – TSV Schmiden sowie SV Hertmannsweiler – KTSV Hößlinswart. Hegnach ist abgestiegen, Hertmannsweiler so gut wie, Steinach braucht zwar noch Punkte, wird die aber kaum in Beinstein holen.

Auch in der Staffel II ist die TSG Backnang II so gut wie Meister und wird am Sonntag auch gegen den Vorletzten, die SKG Erbstetten, gewinnen. Das hat Verfolger SV Hegnach II am Donnerstag allerdings nicht geschafft und sollte nun dringend einen Heimsieg gegen den FV Sulzbach/Murr folgen lassen. Nur wenn die Hegnacher verlieren, dürfen sich die Rudersberger noch Hoffnungen auf Platz zwei machen. Sie müssen dazu aber auch erst mal den FSV Weiler zum Stein bezwingen. Am Tabellenende ist der TSV Althütte durch den Erbstetter Erfolg wieder auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Da es vermutlich keinen Bezirksligaabsteiger in die Kreisliga A II geben wird, wird es nur drei Direktabsteiger aus der A II geben. Um mindestens einen Platz nach oben zu klettern, müssen die Althütter bei Schlusslicht TSV Oberbrüden gewinnen. Nicht mehr allzu große Sorgen machen muss sich der TSV Schwaikheim II. Ein Sieg gegen Kirchberg täte trotzdem gut.

@ Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Kreisliga B. Der SV Plüderhausen, klarer Spitzenreiter der B I, lässt’s gerade ein bisschen schleifen. Nach zwei Niederlagen sollte er mal wieder gewinnen, wobei Gastgeber VfL Waiblingen eine deutlich bessere Rück- als Vorrunde spielt. Der TSV Leutenbach ist deshalb bis auf sieben Punkte herangekommen und in Neustadt klarer Favorit. Dahinter hat die Spvgg Rommelshausen das schwere Spiel gegen die SF Höfen-Baach vor der Brust, der TSV Miedelsbach das Derby gegen Buhlbronn.

In der B II darf sich die Spvgg Unterrot gegen den FC Oberrot II kein weiteres Unentschieden leisten, sonst könnte es noch mal eng werden. In der B III muss die SV Winnenden ihren immer noch sicheren Vorsprung an der Spitze diesmal gegen die SV Remshalden II verteidigen und in der B IV kann der VfR Birkmannsweiler II seine Führung zumindest vorläufig ausbauen. Er muss sich nur beim SV Breuningsweiler II durchsetzen.