Rems-Murr-Sport

Breuningsweiler: Ein Sieg ist Pflicht

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Gegen Nagold war Marian Asch erfolgreich, danach traf er aber nicht mehr. Am Sonntag gegen den FC Wangen wird es auch auf seine Erfolgsquote ankommen. Der SV Breuningsweiler braucht im Abstiegskampf einen Sieg. © Volker Müller

Mit dem SV Fellbach hat sich zwar mittlerweile wieder ein Team an die Tabellenspitze gesetzt (in der Landesliga), bei den meisten Rems-Murr-Mannschaften in den überregionalen Ligen geht es allerdings um Punkte gegen den Abstieg.

3. Liga

SV Meppen (12. Platz, 39 Punkte) – Sonnenhof Großaspach (17., 34 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Endlich mal wieder gewonnen und doch weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Die SG kommt weiterhin nicht vom Fleck. Den elf Unentschieden in der Vorrunde hat die SG schon wieder fünf weitere folgen lassen. Der Heimerfolg gegen Würzburg aber sollte den Aspachern Selbstvertrauen gegeben haben. Meppen hat zuletzt zweimal verloren.

Oberliga

TSG Backnang (15. Platz, 20 Punkte) – Bahlinger SC (2., 45 Punkte; Samstag, 15 Uhr). Die Backnanger Aufholjagd ist ins Stocken geraten. 0:1 in Göppingen und nun droht die nächste Niederlage. Nach Bahlingen fährt die TSG als klarer Außenseiter. Die Bahlinger haben in diesem Jahr gegen Tabellenführer Stuttgarter Kickers unentschieden gespielt, den Rest gewonnen.

Verbandsliga

SV Breuningsweiler (16. Platz, 17 Punkte) - FC Wangen (14., 19 Punkte; Sonntag, 14 Uhr, in Höfen). Der SVB hat den Rückstand auf den ersten sicheren Platz von acht auf fünf Punkte reduziert. Trainer Toni Guaggenti ist dennoch nicht zufrieden. „Wir holen uns Komplimente, aber schlagen uns dann selbst.“ Auch bei Spitzenreiter Dorfmerkingen „waren wir viel näher am 2:2 als Dorfmerkingen am 3:1“. Es kam anders. Ein individueller Fehler sorgte – wieder – für die Niederlage. „Wir können auch mit den Spitzenmannschaften mithalten, aber wir belohnen uns durch individuelle Konzentrationsfehler nicht. Das muss aufhören.“ Gegen Wangen nun ist ein Sieg Pflicht. „Es gibt für uns keine Alternative.“ Guaggenti erwägt, auf eine offensivere Aufstellungsvariante zu setzen. Auch wenn es trotz defensiverer Variante bisher schon jede Menge Torgelegenheiten gab. Sie wurden aber nicht genutzt. Tim Wissmann (Leistenprobleme) wird weiterhin fehlen, Niko Rummels Einsatz ist wegen muskulärer Probleme fraglich. Marko Kovac allerdings wieder einsatzfähig. Wir sind mit der Kamera dabei.

Landesliga

SV Fellbach (1. Platz, 39 Punkte) - SV Allmersbach (16., 16 Punkte; Freitag 19.30 Uhr). Der SV Fellbach marschiert vorneweg. Er hat alle Spiele 2019 gewonnen, blieb – außer in Schwaikheim – ohne Gegentor. Das können die Allmersbacher nicht von sich sagen. Auf das überraschende 5:3 gegen Satteldorf folgte gleich wieder ein 1:3 gegen Schwäbisch Hall. Das Team von Thomas Sommer fährt deshalb am Freitagabend als krasser Außenseiter zum Tabellenführer.

TSV Schwaikheim (4., 34 Punkte) - TSV Pfedelbach (10., 26 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Die Schwaikheimer haben die Heimniederlage gegen Fellbach gut weggesteckt. Anders als gegen den SVF, so Trainer Aleksandar Kalic, „haben wir in Gaisbach gleich die Initiative ergriffen und das Spiel dann auch dominiert“. Gefährlich hätte es nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 werden können, doch dem TSV gelang schnell das 3:1. Mit Pfedelbach komme nun ein Team, das den TSV zum einen in der Hinrunde besiegt hat (4:1) und in der Rückrunde fleißig punktet. Kalic werden am Sonntag zwar Torwart Simon Hieber (Fingerverletzung) und Dennis Solyom (beruflich verhindert) fehlen, aber der Kader ist ansonsten gut gefüllt. Sven Seibel könnte nach seiner Gehirnerschütterung wieder eine Option sein, Kevin Salzmann ist fit und Yusuf Dick wieder gesund. Kalic will gewinnen und bis Ostern möglicht den Ligaverbleib bereits gesichert haben.

TSV Schornbach (14., 20 Punkte) - TV Pflugfelden (7., 30 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Zu Hause hui, auswärts pfui. Zwei 4:0-Erfolgen auf eigenem Platz stehen zwei Niederlagen auswärts gegenüber, wenn auch die letzte mit 0:1 knapp ausfiel. Aber das gesamte Auftreten der Mannschaft, sagt Spielertrainer Marius Jurczyk, sei ein völlig anderes. Auf dem eigenen kleinen Platz kommen die Spieler schnell in die Zweikämpfe, auswärts, meist auf größeren Plätzen, nicht. Da sei mehr Aufwand nötig, den Spieler aber leisten müssten. Und bei Standardsituationen besser aufpassen, näher am Gegner sein. Jetzt gelte es, an die guten Heimspiele anzuknüpfen. Allerdings sei der halbe Kader in dieser Woche krank gewesen, unter anderem Jurczyk selbst. Der Trainer hofft, dass die meisten dennoch zur Verfügung stehen. Ganz sicher fehlen werden Jakob Biedermann (krank) und Christopher Paurevic (gesperrt). Dominik Parham läuft von Anfang an auf, im Tor steht wieder Carl Zimmermann.

Germ. Bietigheim (8., 27 Punkte) - TV Oeffingen (5., 33 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Die Oeffingern haben die Niederlage in Schornbach schnell verkraftet und den nächsten Sieg folgen lassen. Auch in Bietigheim ist ein Sieg möglich. Der Germania ist in der Rückrunde bisher nur ein Punktgewinn gelungen.