Rems-Murr-Sport

Breuningsweiler erwartet angeschlagenen Favoriten

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Niko Rummel steht jetzt als Trainer alleine in der Verantwortung © Gisbert Niederführ

Fußball-Verbandsligist SV Breuningsweiler muss noch den überraschenden Rücktritt von Trainer Hannes Stanke verkraften. Am Sonntag kommt mit dem TSV Essingen ein Team,  das bisher vieles schuldig geblieben ist.

SV Breuningsweiler (13. Platz, 7 Punkte) – TSV Essingen (10., 8 Punkte; Sonntag, 14 Uhr). Spiel eins nach dem Rücktritt von Trainer Hannes Stanke. Die alleinige Verantwortung hat nun zumindest bis zum Winter Niko Rummel. Der ist noch verletzt und geht nach seinem Mittelfußbruch davon aus, dass er in diesem Jahr nicht mehr eingreifen kann. „Ich fange jetzt erst mal mit Radfahren an.“ Der SVB hat weiterhin große personelle Probleme. Nun fallen auch Christian Mayer und Tim Wissmann aus (Urlaub), Tobias Armbruster ist gelb-rot-gesperrt. Stefano Costa zumindest ist wieder aus dem Urlaub zurück, auch Marian Asch rückt in den Kader. Der Kader ist trotzdem weiterhin sehr übersichtlich. Die Übriggebliebenen müssten nun „noch enger zusammenrücken“, sagt Rummel. In Wangen haben sie das schon mal getan und nach drei Niederlagen in Folge wieder gewonnen. „Das war sehr wichtig, vor allem für die Stimmung in der Mannschaft.“ Er war sehr zufrieden mit dem Einsatz seiner Spieler, die auch den frühen Rückstand (2. Minute) und die Gelb-Rote Karte für Wissmann nach 75 Minuten gut weggesteckt haben. Mit dem SV Essingen kommt nun eine ebenfalls angeschlagene Mannschaft. Als Topfavorit in die Saison gegangen, hat der TSV lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto als der SVB. Und so haben die Gastgeber trotz personell schlechter Situation durchaus Chancen. Rummel: „Auf unserem kleinen Platz ist viel möglich.“