Rems-Murr-Sport

Breuningsweiler: Von Platz eins auf 15 - Und nun?

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Roland Teiko und der SV Breuningsweiler brauchen Punkte. © Gisbert Niederführ

 Noch nicht lange ist es her, da war der SV Breuningsweiler, immerhin Aufsteiger, Tabellenführer in der Verbandsliga. Jetzt ist er Vorletzter.

FC Wangen (16. Platz, 0 Punkte) – SV Breuningsweiler (15., 4 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Noch nicht lange ist es her, da war der SVB, immerhin Aufsteiger, Tabellenführer. Jetzt ist er Vorletzter. „Der Spaßfaktor ist jetzt natürlich nicht mehr so groß“, sagt Trainer Hannes Stanke. „Aber wir haben damit gerechnet.“ Damit, dass der stete Aufwärtstrend der letzten Jahre nicht ewig weitergehen wird. In der Verbandsliga treffen die Breuningsweilermer auf Mannschaften, die völlig andere Bedingungen haben. Die SF Dorfmerkingen, so hat Stanke von Trainer Helmut Dietterle erfahren, trainieren vier- bis fünfmal in der Woche, „wir ein- bis zweimal“. So sind auch drei Niederlagen in Folge erklärbar. Wobei Stanke sagt: „Außer gegen Neckarrems kann ich meinen Spielern keinen Vorwurf machen.“ Sogar gegen Dorfmerkingen habe die Mannschaft gut mitgehalten, vergab beim 1:2 „zwei Riesenchancen“ zum Ausgleich, Stanke: „Wir waren nicht so weit weg.“

Personalsorgen nerven extrem

Und das trotz großer und anhaltender Personalnot. „Die nervt extrem.“ Auch in Wangen fehlen Marian Asch, Niko Rummel, Marco Kovac, Dario Nieswandt, Stefano Costa, Andreas Schlageter und nun auch Sven Franzen. Also gerade die erfahrenen Spieler, die’s jetzt bräuchte. Erst Ende Oktober, denkt Stanke, werde der Kader voraussichtlich wieder gut gefüllt sein. Der Trainer gibt sich optimistisch. „Das wird schon werden.“ Nach den Spielen gegen Spitzenteams bietet Wangen zumindest eine realistischere Chance auf Punkte.