Rems-Murr-Sport

Breuningsweiler vor dem nächsten Meisterstück

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Der Ball ist im Netz, Loris Hoffmann dreht ab, um mit Roland Teiko zu feiern. Der SV Breuningsweiler kann am Sonntag die Meisterschaft perfekt machen – allerdings ohne Hoffmann und Teiko. Beide sind gesperrt. © Müller

Die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga kann am Samstag entschieden sein. Spitzenreiter SV Breuningsweiler, Neuling in der Liga, benötigt nur noch einen Sieg. Deutlich mehr brauchen TSV Schornbach und TSV Schwaikheim.

Der SV Breuningsweiler hat die große Chance, schon am drittletzten Spieltag die Meisterschaft perfekt zu machen. Er muss lediglich Schlusslicht SV Leingarten schlagen. In der unteren Tabellenhälfte hat sich die Situation insofern entspannt, da es voraussichtlich nur vier Direktabsteiger gibt. Trotzdem stehen vor allem TSV Schornbach und TSV Schwaikheim weiter unter Druck. Aktuell steht Schornbach auf dem Relegationsplatz, einen Punkt vor dem ersten Direktabstiegsplatz. Schwaikheim hat zwei Zähler mehr auf dem Konto.

SV Breuningsweiler (1., 58 Punkte) – SV Leingarten (16., 22 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Ein Sieg und alles ist klar. Zumindest so gut wie. Löchgau könnte dann nur noch nach Punkten mit dem SVB gleichziehen, liegt im Torverhältnis aber 22 Tore zurück. SVB-Trainer Hannes Stanke hat allerdings nur noch neun Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung. „Wir wollen unbedingt gewinnen, ich muss aber erst einmal eine Mannschaft zusammenbringen.“ So kommt es ihm gelegen, dass das Spiel der zweiten Mannschaft abgesagt wurde (Gegner Birkmannsweiler hat nicht genügend Spieler zur Verfügung). Schon bisher hätten die aufgerückten Spieler ihre Sache gut gemacht. Wieder im Kader ist Niko Rummel, Loris Hoffmann und Roland Teiko fehlen gelb-rot-gesperrt.

TSV Schwaikheim (11., 34 Punkte) – Spvgg Ludwigsburg (9., 36 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). 2:3 in Satteldorf, allerdings nach 0:3-Rückstand. TSV-Trainer Toni Guaggenti nimmt als positives Ergebnis mit, dass sich seine Mannschaft trotz klaren Rückstandes gewehrt und nach vorne gespielt hat und fast noch das Unentschieden geschafft hätte. „Wir hatten Riesenchancen und wenn das Spiel noch in paar Minuten dauert ...“ Nichtsdestotrotz steht der TSV unter Druck. Er muss gewinnen, denn das Restprogramm (Oeffingen auswärts, Löchgau zu Hause) hat es in sich. Guaggenti: „Wir haben es selbst in der Hand.“ Fehlen wird Innenverteidiger Felix Bauer, Felix Weiblen ist angeschlagen.

TSV Crailsheim (7., 39 Punkte) – TV Oeffingen (8., 37 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Die Oeffinger sind – bei aktuell fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz – dem Ligaverbleib ziemlich nahe. Eine theoretische Abstiegsgefahr aber besteht bei drei noch ausstehenden Spielen weiter. Ein Punktgewinn in Crailsheim könnte jedoch schon – je nachdem, wie die Konkurrenz spielt – für endgültige Sicherheit sorgen.

TSV Schornbach (12. Platz, 32 Punkte) – SV Fellbach (6., 40 Punkte; Freitag, 18.30 Uhr). Das 2:4 bei Schlusslicht Leingarten hat die Schornbacher nach zuvor mutmachenden Auftritten zurückgeworfen. „Es war ein schlechtes Spiel von uns“, sagt Trainer Irfan Köseler. Gut sei zumindest gewesen, dass die Mannschaft nach dem 0:2 zurückgekommen ist. Gegen Fellbach aber steht der TSV nun unter besonderem Druck. Er braucht einen Sieg und ausgerechnet jetzt fällt auch noch Koray Yildiz (Muskelfaserriss) aus, der Einsatz von Dominik Parham ist fraglich, Simon Piscopo krank. Köseler: „Ich werde zwei, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben holen.“

Wir sind mit der Kamera dabei.