Rems-Murr-Sport

Das nächste Rems-Murr-Derby in der Landesliga

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Marius Pfender (hier im Spiel gegen Oeffingen) fehlte dem TSV Schwaikheim lange. Im Derby gegen Schornbach steht er wieder im Kader und könnte Falco Frank im Angriff unterstützen. © Ralph Steinemann Pressefoto

In der Fußball-Landesliga haben die Derby-Wochen begonnen. Nach Fellbach – Schwaikheim folgt nun Schwaikheim – Schornbach. Erneut eine Begegnung, in der es um viel geht.

TSV Schwaikheim (6. Platz, 26 Punkte) – TSV Schornbach (11. Platz, 24 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Einen bitteren Abend hat Schwaikheim-Trainer Toni Guaggenti in Fellbach erlebt. Das Spiel lange im Griff gehabt und doch noch 1:4 verloren. Guaggenti: „Wir kriegen immer wieder einfache Tore.“ Und meist nach individuellen Fehlern. Ob derzeit Spieler auf ungewohnten Positionen spielen müssen oder nicht, „über allem steht: Wir müssen die Aussetzer abstellen.“ Am Sonntag gehe es wieder bei null los. „Wir dürfen das Fellbachspiel jetzt nicht schlechtreden. 60 Minuten lang war alles gut“, sagt Guaggenti. Fehlen werden der gesperrte Christian Seitz, Kevin Salzmann (Bänderdehnung) und hinter Felix Weiblen steht ein Fragezeichen. Im Kader aber steht erstmals wieder Marius Pfender.

Nur bedingt zufrieden war Schornbach-Coach Giuseppe Greco mit dem 1:1 gegen Crailsheim. „Ich bin zufrieden mit der Einstellung, aber wir waren dem Sieg näher als Crailsheim.“ Erneut vergab der TSV zu viele Möglichkeiten. Immerhin: Er erarbeitet sich die Chancen. Aber der TSV müsse jetzt punkten. Sonst wird der Druck irgendwann groß, womöglich zu groß. In Schwaikheim wird Geo Mahlelis voraussichtlich fehlen, Dominik Parham hat weiter muskuläre Probleme. Dass Schwaikheim verloren hat, kommt Schornbach nicht recht. Greco erwartet keinen angeschlagenen Gegner, eher einen wütenden.

Wir sind mit der Kamera dabei. Das Video gibt's am Montag.

TSV Crailsheim (3., 32 Punkte) – SV Breuningsweiler (1., 41 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Das erste Spiel verloren, das zweite gegen den Letzten nur 3:2 gewonnen – der Spitzenreiter tut sich noch schwer. Trainer Hannes Stanke hatte durchaus mit einer deutlich schwereren Rückrunde gerechnet, weil sich die Gegner anders auf den SVB einstellen. Nun aber kommen weitere Probleme hinzu. Einige der Leistungsträger konnten schon in der Vorrunde nicht regelmäßig trainieren. „Das holt uns jetzt ein.“ Zu viele fehlten nun auch oft in der Vorbereitung. Hinzu kommen Verletzte. Tim Wissmann (chronische Knöchelprobleme) wird in der Rückrunde wohl nicht mehr spielen, Steffen Maier (Schulter) genauso. Lucas Friedrich hat sich im Training den Knöchel lädiert, eine genaue Diagnose steht immer noch aus. Ob er spielen kann, ist fraglich. Im Tor wird wohl wieder Dario Nieswandt stehen, der gegen Kornwestheim wegen eines steifen Nackens nicht eingesetzt werden konnte. In Crailsheim wird es besonders schwer. Der TSV hat acht von neun Heimspielen gewonnen, einmal unentschieden gespielt.

SV Schluchtern 13., 20 Punkte) – SV Fellbach (8., 25 Punkte; Samstag, 15 Uhr). Ein wichtiger Heimsieg ist den Fellbachern gegen Schwaikheim gelungen; und das, obwohl es fast eine Stunde lang überhaupt nicht danach ausgesehen hatte. Doch danach nutzte der SVF die Gunst der Stunde, und das sollte er auch in Schluchtern tun. Er könnte einen Konkurrenten im Abstiegskampf um acht Punkte distanzieren.

TSV Heimerdingen (9., 25 Punkte) – TV Oeffingen (10., 25 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei Niederlagen zum Jahresbeginn gelang im Duell mit Tabellennachbar Ludwigsburg ein wichtiger Sieg. Vielleicht können die auswärtsstarken Oeffingern gleich nachlegen.