Rems-Murr-Sport

Den Abstieg muss kaum noch einer fürchten

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Christian Seitz (am Ball) und der TSV Schwaikheim haben mit dem Abstieg aus der Landesliga nichts mehr zu tun, Mircea Mailat und der TV Oeffingen müssen noch ein bisschen punkten, sind jedoch auch nicht akut gefährdet. © Ralph Steinemann

Die Viktoria Backnang wird dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga kaum noch entgehen, der SV Fellbach muss wohl in die Relegation, alle anderen Rems-Murr-Teams in den überregionalen Ligen müssen sich keine. Die Viktoria Backnang wird dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga kaum noch entgehen, der SV Fellbach muss wohl in die Relegation, alle anderen Rems-Murr-Teams in den überregionalen Ligen müssen sich keine (großen) Sorgen mehr machen. Die TSG Backnang kann sogar vom Aufstieg träumen.

3. Liga

SV Wehen Wiesbaden (14. Platz, 46 Punkte) – SG Sonnenhof Großaspach (8., 50 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Es reichte gegen Werder Bremen II zwar nur zu einem 0:0, doch die 50-Punkte-Grenze haben die Aspacher erreicht. Am Samstag geht’s nach Wiesbaden, trotz weiterhin personell angespannter Situation ist Cheftrainer Oliver Zapel zuversichtlich: „Wir sind gut vorbereitet, wissen, dass Wiesbaden viele Punkte in der Rückrunde gesammelt hat, und wir kennen die Qualität im Kader des Gegners.“ Das eigene Team dagegen ist dezimiert. Für Mario Rodriguez (Leisten-OP) und Lukas Hoffmann (Schambeinentzündung) ist die Saison gelaufen, Nico Gutjahr und Felice Vecchione fallen ebenso aus wie Lucas Röser, der noch eine Partie gesperrt ist. Hinter den Einsätzen von Jo Gyau (Kniereizung) und Daniel Hägele (Kapselverletzung am Zeh) stehen noch dicke Fragezeichen. Zapel aber sagt: „Wir werden keinesfalls jammern, sondern wir haben als Team ein gemeinsames Ziel – wir wollen mit Einsatz, mit Willen und wie immer mit Mut die Partie für uns entscheiden. Wenn wir am Samstag eine Topleistung abrufen, wird uns das auch gelingen.“

Verbandsliga

TSG Backnang (2. Platz, 52 Punkte) – FC Normannia Gmünd (9., 36 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Noch fünf Spiele, sechs Punkte Vorsprung, das sollte der TSG reichen, Platz zwei zu verteidigen. Nötig ist auf alle Fälle ein Sieg gegen Gmünd, und damit im Duell mit dem künftigen TSG-Trainer Beniamino Molinari.

Landesliga 

SV Fellbach (12. Platz, 30 Punkte) – SV Schluchtern (11., 36 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Durch den Sieg in Oeffingen haben die Fellbacher den Abstand auf die Aramäer Heilbronn, die derzeit auf dem ersten Direktabstiegsplatz stehen, auf fünf Punkte erweitert. Ein Sieg gegen Schluchtern brächte den SVF sogar dem ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem Schluchtern steht, einen großen Schritt näher. Verlieren sie allerdings, können sie darauf endgültig nicht mehr hoffen.

FC Viktoria Backnang (15., 19 Punkte) – Spvgg Ludwigsburg (3., 43 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Der Abstieg steht so gut wie fest, zuletzt jedoch gewann die Viktoria zweimal. Die Aussicht auf weitere Punkte ist gegen Ludwigsburg allerdings nicht sonderlich gut, schließlich haben die 07er noch Chancen auf Platz zwei.

TSV Crailsheim (6., 41 Punkte) – TSV Schornbach (7., 41 Punkte; Samstag 15.30). 1:1 gegen Heimerdingen trotz einiger personeller Probleme – TSV-Trainer Giuseppe Greco sieht das Unentschieden dennoch als „gefühlte Niederlage. Wir haben noch sieben hochwertige Chancen gehabt, da hätten wir mehr draus machen müssen.“ Seine Spieler hätten in der Landesliga zwar einen Schritt nach vorne gemacht, die Ungeduld in manchen Szenen aber verhindere weiterhin so manche erfolgreiche Aktion. Und um wirklich noch weiter vorne mitzuspielen, fehle die Abgebrühtheit. Das Hinspiel gegen Crailsheim hatte der TSV mit 3:2 gewonnen, im Rückspiel erwartet Greco nun aber eine ganz andere Elf, eine stärkere. Im eigenen Team hingegen ändert sich voraussichtlich nichts. Gian Luca Tosto ist weiter gesperrt, Christopher Nachtwey und Koray Yildiz fehlen.

TV Pflugfelden (10., 37 Punkte) – TSV Schwaikheim (5., 42 Punkte; Sonntag, 15 Uhr).  Es ist geschafft, die 40-Punkte-Marke geknackt. „Das ist für uns in einer ohnehin schon guten Saison noch einmal ein Meilenstein“, sagt Trainer Toni Guaggenti. „Wir können jetzt ganz anders in die Spiele gehen.“ Der Direktabstieg ist vom Tisch, der Abstiegsrelegationsplatz zwar theoretisch noch möglich, „das müsste aber mit dem Teufel zugehen“. Um nicht einmal im Ansatz näher an ein solche Situation heranzurutschen, soll möglichst gleich in Pflugfelden gepunktet werden. „Wir wollen dort was mitnehmen.“ Allerdings sei Pflugfelden vor allem in der Offensive stark. Beim TSV fehlen wieder einige Spieler. Valentin Beier ist geschäftlich verhindert, Heiko Bernert (Faserriss) verletzt, Felix Weiblen und Daniel Charpentier konnten wegen Krankheit nicht trainieren und George Kum hat Knieprobleme.

Aramäer Heilbronn (13., 25 Punkte) – TV Oeffingen (8., 38 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Das war nicht eingeplant. Der TVOe unterlag dem SV Fellbach. Dennoch hat er weiter acht Punkte Polster auf den Relegationsplatz. Vielleicht kommen in Heilbronn noch welche hinzu, was Nachbar Fellbach mindestens genauso freuen würde.

Christian Seitz (am Ball) und der TSV Schwaikheim haben mit dem Abstieg aus der Landesliga nichts mehr zu tun, Mircea Mailat und der TV Oeffingen müssen noch ein bisschen punkten, sind jedoch auch nicht akut gefährdet. Bild: Steinemann