Handball im Rems-Murr-Kreis

Der nächste klare Sieg der Waiblinger Zweitliga-Handballerinnen

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VfL-Trainer Thomas Zeitz freut sich über die souveräne Vorstellung seines Teams. © Ralph Steinemann Pressefoto

(frm). Die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben im Auswärtsspiel beim MTV Heide den nächsten klaren Erfolg eingefahren. Wie schon im Derby gegen Herrenberg erzwang Waiblingen mit einer überragenden ersten Halbzeit (19:9) die frühe Entscheidung. Im zweiten Durchgang veranstalteten beide Teams ein munteres Scheibenschießen mit 35 weiteren Treffern zum 37:26-Auswärtssieg des VfL.

Tempo und Treffsicherheit

Heide erzielte zwar den ersten Treffer der Partie, hatte aber danach den erneut mit viel Tempo und Treffsicherheit agierenden Waiblingerinnen nichts entgegenzusetzen. Schon nach viereinhalb Minuten sah sich MTV-Trainer Helge Thomsen angesichts der 4:1-Führung der Gäste zur ersten Auszeit gezwungen. Die gewünschte Wirkung blieb jedoch aus. Im Gegenteil: Vor allem Rabea Pollakowski drehte in der Anfangsphase mächtig auf und steuerte zur 9:2-Führung nach weniger als zehn Minuten bereits sechs Tore bei, davon zwei per Strafwurf. Aus dem rechten Rückraum erhöhte Julia Schraml nach elf Minuten auf 10:2 – die Vorentscheidung.

Auch ohne Hammer stabile Deckung

Zumal der VfL nachlegte. Die Abwehr stand trotz des Fehlens von Caren Hammer sehr stabil, vorne ließ der  VfL weiterhin Ball und Gegner laufen. Pollakowski versenkte nach einer Viertelstunde auch ihren dritten Siebenmeter zur 13:3-Führung. Erst danach kamen die bis dahin überforderten Gastgeber etwas besser ins Spiel, begünstigt aber auch durch die nach der früh erzwungenen Entscheidung nachlassende Konzentration bei Waiblingen. Am Trefferabstand änderte sich in den nächsten 15 Minuten daher nur wenig. Mariel Wulf stellte durch ihren mit dem Halbzeitpfiff erzielten Treffer zum 19:9 den Zehn-Tore-Abstand wieder her.

Ähnlich wie vor einer Woche im Spiel gegen Herrenberg, in dem der VfL zur Pause mit 20:9 geführt hatte, nahm Waiblingen die Abwehrarbeit nach der Pause nicht mehr mit voller Konzentration wahr. Da aber im Angriff weiterhin Gas gegeben wurde, sollte sich der zweite Durchgang zum munteren Scheibenschießen beider Teams entwickeln. Die Gäste erhöhten zunächst noch auf 21:10. Zehn Minuten später war Heide immerhin auf 18:26 herangerückt und hatte somit in den gut 14 Minuten nach Wiederbeginn bereits so viele Treffer wie im gesamten ersten Durchgang erzielt.

Das schmeckte dem Waiblinger Trainer Thomas Zeitz nicht besonders. Mit der Auszeit nach 44 Minuten rief Zeitz sein Team wieder zu mehr Konzentration auf. Das fruchtete auch, denn der VfL zog wieder auf elf Tore Abstand davon (31:20/50.). Zuvor schon hatte die VfL-Torhüterin Branka Zec nach langer Verletzungspause ihr Comeback zwischen den Waiblinger Pfosten gefeiert.

Sinah Hagen dreht auf

In der Schlussphase stellte vor allem Sinah Hagen ihre Torgefährlichkeit unter Beweis und Julia Schraml steuerte nochmals zwei weitere Rückraumtreffer zum ungefährdeten Auswärtssieg im hohen Norden bei.

Da auch der Mitkonkurrent HSV Solingen-Gräfrath einen klaren Auswärtssieg in Aldekerk feierte (34:24) und Göppingen spielfrei war, kommt es nun am kommenden Freitag um 20.30 Uhr in der Waiblinger Rundsporthalle zum Top-Spiel des Tabellenführers beim punktgleichen Tabellenzweiten VfL.

MTV Heide: Zietz, Tapkenhinrichs; Fahl (1), Punzius (2/1), Ole (10/8), Mader, Loitz, Kretschmann (3), Pfleiderer (1), Rajkovic (3), Thomsen (1), Saur (1), Thomssen (4).

VfL Waiblingen: Zec, Wunsch, Meißner; Sabljak, Nagler (6/2), Schraml (4), Hagen (7), Klingler (1), Brand (3), Wulf (5), Bergfeld, Henkel (2), Jäger, Pollakowski (9/3).

(frm). Die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen haben im Auswärtsspiel beim MTV Heide den nächsten klaren Erfolg eingefahren. Wie schon im Derby gegen Herrenberg erzwang Waiblingen mit einer überragenden ersten Halbzeit (19:9) die frühe Entscheidung. Im zweiten Durchgang veranstalteten beide Teams ein munteres Scheibenschießen mit 35 weiteren Treffern zum 37:26-Auswärtssieg des VfL.

Tempo und Treffsicherheit

Heide erzielte zwar den ersten Treffer der Partie, hatte

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