Motorsport Rems-Murr

Der Rennkalender von Markus Winkelhock ist gut gefüllt

Winkelhock
Voller Terminkalender: Der Berglen-Steinacher Markus Winkelhock ist auch in dieser Saison ein vielgefragter Rennfahrer, der bei seinen weltweiten Einsätzen auf möglichst viele gute Einzelresultate hofft. © Roland Hasenmueller

Markus Winkelhock startet auch in dieser Saison mit Teamkollege Florian Spengler (Ellwangen) im ADAC-GT-Masters. Dafür wurde der letztjährige Audi R8 LMS von Spenglers Team Car-Collection-Motorsport (Walluf) technisch auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem fährt der Berglen-Steinacher 2022 in diversen anderen Serien und bei mehreren 24-Stunden-Rennen.

„Von Audi-Sport gibt es für den R8 einen Nachrüst-Kit, mit dem alle Vorjahresfahrzeuge auf die aktuelle Evolutionsstufe „Evo2“ umgebaut werden können“, sagt Winkelhock. Um keine neuen Autos kaufen zu müssen, hätten das wahrscheinlich fast alle Teams so gehandhabt, ist sich der Audi-Werksfahrer sicher.

Zwei Tage Tests in Oschersleben

Zum Nachrüst-Kit gehörten unter anderem ein neuer Frontsplitter, ein neuer Heckflügel, ein anderes Lenkrad und eine Klimaanlage, so Winkelhock. „Außerdem hat der Motor etwas mehr Drehmoment und somit spürbar mehr Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich“, erklärt der Berglen-Steinacher. Durch die Detailänderungen sei auch die Balance des Autos verbessert worden, wodurch der Evo2, besonders in Kundenhand, angenehmer und leichter zu fahren sei.

Um sich auf die kommende Saison vorzubereiten, trafen sich alle 23 Teams des GT-Masters zu zweitägigen Testfahrten in Oschersleben, wo am kommenden Wochenende auch das Auftaktrennen stattfindet. Dort überraschte Spengler die Konkurrenz auf nasser Bahn mit der drittschnellsten Zeit. Gefragt nach den Zielen des Teams, hoffen beide auf möglichst viele gute Einzelresultate.

GT-Masters ist hartes Brot

Wie schwer die Aufgabe wird, weiß das schwäbische Duo aus dem Vorjahr. „GT-Masters ist hartes Brot“, sagt Winkelhock.

Außerdem betätigt sich der 41-Jährige erneut als Test- und Entwicklungsfahrer für Schaeffler-Paravan. Bei den sieben Läufen zum ADAC-Racing-Weekend testet er wie in den Vorjahren den Audi R8 ohne Lenksäule, der mit dem zukunftsweisenden Steer-by-wire-System ausgerüstet wurde. Winkelhocks Teamkollege ist hier ein erst 17-Jähriger, aufstrebender GT3-Förderpilot namens Finn Zulauf (Königstein), mit dem er beim ersten gemeinsamen Start gleich Dritter geworden ist. „Finn hat in seinem allerersten GT3-Rennen einen mega Job gemacht“, lobt Winkelhock seinen Schützling.

In der GT-World-Challenge-Europe hat der Berglen-Steinacher das Team gewechselt und startet nun für Attempto-Racing aus Langenhagen. Mit seinen neuen Teamkollegen Dennis Marschall (Eggenfelden) und Juuso Puhakka (Finnland) fährt Winkelhock alle Rennen zum Endurance-Cup. „So viel ist sicher. Vielleicht fahre ich auch einige Läufe zum Sprint-Cup, doch das steht noch nicht endgültig fest.“

Zwei absolute Saison-Höhepunkte sind für Winkelhock jedes Jahr die beiden 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps (Belgien). „Es wäre natürlich toll, im Jubiläumsjahr die 50. Auflage des Eifel-Marathons gewinnen zu können“, sagt der dreimalige Nürburgring-Sieger. Bei welchem Team und mit welchen Teamkollegen er den „Eifel-Krimi“ bestreiten wird, weiß Winkelhock bislang genauso wenig wie beim Rennen auf der Ardennen-Achterbahn. „Beides wird von Audi erst kurz vor den jeweiligen Veranstaltungen in einer offiziellen Mitteilung bekanntgegeben“, so Winkelhock.

Markus Winkelhock startet auch in dieser Saison mit Teamkollege Florian Spengler (Ellwangen) im ADAC-GT-Masters. Dafür wurde der letztjährige Audi R8 LMS von Spenglers Team Car-Collection-Motorsport (Walluf) technisch auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem fährt der Berglen-Steinacher 2022 in diversen anderen Serien und bei mehreren 24-Stunden-Rennen.

„Von Audi-Sport gibt es für den R8 einen Nachrüst-Kit, mit dem alle Vorjahresfahrzeuge auf die aktuelle Evolutionsstufe „Evo2“

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