Fußball im Rems-Murr-Kreis

Derby in der Regionalliga: Sonnenhof Großaspach trifft auf den VfR Aalen

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Der TSV Schwaikheim rund um Daniel Klemm (in Rot) will sich weiter gegen den Abstieg wehren. © Ralph Steinemann Pressefoto

Am Freitagabend treffen zwei Fußballvereine aufeinander, die die Regionalliga Südwest in letzter Zeit aufwirbelten: Der eine, weil er mit Sascha Mölders wohl die Neuverpflichtung des Jahres landete, und der andere, weil er mit der Trainerentlassung von Uwe Wolf für Negativschlagzeilen sorgte.

Regionalliga. SG Sonnenhof Großaspach (16. Platz, 26 Punkte) - VfR Aalen (11. Platz, 31 Punkte/Freitag, 19 Uhr). Das Ziel der SG Sonnenhof Großaspach zum Wiederbeginn der Runde in diesem Jahr war, sich schnellstmöglich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Das sah gegen Pirmasens mit dem 4:0 und den drei Treffern von Neuzugang Sascha Mölders gut aus. Auch der 1:0-Heimsieg gegen den Bahlinger SC schürte Hoffnung. Pech hatte die SG aber dann in Balingen. Nach zweimaliger Führung gab das Team von Hans-Jürgen Boysen die Partie in letzter Sekunde aus der Hand. Richtig befreien konnte es sich aus der roten Zone bislang nicht.

Doch auch beim Rivalen VfR Aalen läuft es nicht glatt. Nach großem Aufruhr trennte man sich mit deutlichen Worten von Trainer Uwe Wolf. Der Verein erhob schwere Vorwürfe gegen den 54-Jährigen, darunter Bedrohung, Pöbeleien, Lügen, Irreführungen. Auch mit Nachfolger Christian Demirtas wartet der Verein von der Ostalb noch auf den ersten Sieg im Jahr 2022.

Oberliga. TSG Backnang (5. Platz, 38 Punkte) - FC Astoria Walldorf II (14. Platz, 28 Punkte/Samstag, 14 Uhr). Von Rang vier auf Rang fünf rutschte die TSG nach der 0:2-Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten Stuttgarter Kickers. Die zweite Niederlage folgte dann am Mittwochabend beim FC Nöttingen. Doch die Leistung, welche die Etzwiesen-Elf trotz Personalsorgen bei den Kickers ablieferte, schürt Hoffnung. Über weite Strecken der Partie gab die TSG den Ton an. Nur die Torausbeute sollte gegen Walldorf nun effektiver sein. Die stimmte wiederum in der ersten Halbzeit gegen Nöttingen, nach der Pause gaben die Backnanger aber das Spiel aus der Hand und verloren mit 2:3.

Verbandsliga. FC Holzhausen (1. Platz, 48 Punkte) - SV Fellbach (13. Platz, 28 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Wichtige drei Punkte holte der SV Fellbach mit dem 2:1-Sieg am Mittwoch gegen den 1. FC Heiningen. Die Fellbacher stehen mit einem Bein in der Abstiegszone, schrammen mit ihren 28 Punkten knapp am Relegationsplatz vorbei (VfL Sindelfingen, 27 Punkte). Mit diesem Druck im Hinterkopf muss das Team nun zum FC Holzhausen – und der ist Tabellenführer. Der FC verlor gegen den TSV Berg am Mittwoch und ist nun punktgleich mit dem FSV Hollenbach. Um sich nicht von der Spitze verdrängen zu lassen, müssen die Gastgeber eines – gewinnen.

Landesliga. TSV Schornbach (12. Platz, 28 Punkte) - TSV Pfedelbach (11. Platz, 32 Punkte/Samstag, 15 Uhr). Mit Hand und Fuß wehrt sich der TSV Schornbach, in die Abstiegszone zu rutschen. Mit dem 1:1 gegen Türkspor Neckarsulm bewies die Mannschaft aus dem Schorndorfer Stadtteil, dass sie es durchaus mit Teams aus der Tabellenspitze aufnehmen kann und dass mit einer Mannschaft, die diesen Druck im Nacken hat, nicht zu spaßen ist. Gegen Abstiegskandidat Germania Bietigheim setzte sie sich deutlich mit 3:1 durch, der SV Leonberg/Eltingen bereitete etwas Probleme (2:3). Doch der SV schlug nicht nur Schornbach, sondern erst vergangenen Samstag auch den SV Kaisersbach. Nun kommt mit Pfedelbach der direkte Tabellennachbar – der allerdings ist Schornbach vier Punkte voraus. Entspannung durch eine bessere Platzierung wird also so schnell nicht eintreten. Eher könnten die Leonberger erneut gefährlich werden. Die stehen punktgleich auf dem Relegationsplatz.

SV Kaisersbach (4. Platz, 37 Punkte) - SV Leingarten (17. Platz, 16 Punkte/Sonntag, 15 Uhr). Beim SV Kaisersbach scheint es ganz gut zu laufen im Jahr 2022, sieht man von der 0:3-Pleite gegen SV Leonberg/Eltingen ab. In den beiden Derbys gegen den SV Allmersbach (1:0) und den TSV Schwaikheim (1:0) war der SVK erfolgreich. Auch gegen den Dritten, FV Löchgau, reichte es für ein Unentschieden. Zu Recht steht das Team von Leo Gjini nun auf Rang vier, den es sich gegen eine Mannschaft aus der Abstiegszone nicht streitig machen lassen will.

TSV Schwaikheim (16. Platz, 20 Punkte) - TV Oeffingen (10. Platz, 32 Punkte/Sonntag, 16 Uhr). Acht Punkte sind es für den TSV Schwaikheim im Kampf gegen den Abstieg bis auf den Relegationsplatz. Die Mannschaft von Trainer Aleksandar Kalic empfängt nun den TV Oeffingen, der im Mittelfeld der Tabelle steht und sich mit drei Punkten am Wochenende etwas Luft verschaffen konnte. Für den TSV heißt es nun, den ersten Sieg nach der Winterpause einzufahren und weiter dranzubleiben.

Am Freitagabend treffen zwei Fußballvereine aufeinander, die die Regionalliga Südwest in letzter Zeit aufwirbelten: Der eine, weil er mit Sascha Mölders wohl die Neuverpflichtung des Jahres landete, und der andere, weil er mit der Trainerentlassung von Uwe Wolf für Negativschlagzeilen sorgte.

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Regionalliga. SG Sonnenhof Großaspach (16. Platz, 26 Punkte) - VfR Aalen (11. Platz, 31 Punkte/Freitag, 19 Uhr). Das Ziel der SG Sonnenhof Großaspach zum Wiederbeginn

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