Rems-Murr-Sport

Derbypunkte gegen den Abstieg

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Der TSV Schornbach erwartet am Sonntag den TV Oeffingen. Im Hinspiel setzten sich die Schornbacher (hier Georgios Mahlelis, links, und Nektarios Malamidis gegen Miroslav Kosuta) mit 2:1 durch. © Ralph Steinemann Pressefoto

In der Fußball-Landesliga ist es für Tabellenführer Breuningsweiler durch die Niederlage in Satteldorf wieder etwas enger geworden. Der SVB hat trotzdem weiterhin gute Aussichten, Meister zu werden.  Um Punkte gegen den Abstieg geht es dagegen im Derby  TSV Schornbach gegen den TV Oeffingen.

TSV Schornbach (11. Platz, 29 Punkte) – TV Oeffingen (8., 31 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Ein Unentschieden haben die Schornbacher in Ludwigsburg geholt, eines, das kurz vor Schluss durch einen Handelfmeter noch zu einem Sieg hätte werden können, aber auch eines, wie Trainer Giuseppe Greco anmerkt, das zuvor schon hätte verloren gehen können. „Der Punkt war enorm wichtig, auch wenn wir eigentlich einen Sieg gebraucht hätten.“ Aber sein Team habe die erste Halbzeit verschenkt und erst danach so gespielt, wie er das erwartet hatte: mit der richtigen Einstellung, Kampf und Einsatz. Das fordert er gegen Oeffingen über die gesamte Spielzeit, „nicht erst ab der 50. Minute“. Immerhin haben die Spieler diesmal mehr Regenerationszeit gehabt als in der englischen Woche. Fabian Burkhard, Niko Klasik und David Milojkovic stehen wieder zur Verfügung, der Einsatz von Simon Piscopo aber ist fraglich.

SV Fellbach (6. Platz, 34 Punkte) - FV Löchgau (2. Platz, 45 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Die Fellbacher haben es mittlerweile auf Platz sechs gebracht. Das bedeutet in dieser Liga allerdings nur, dass sie sich ein dickeres Polster auf die Abstiegsplätze zugelegt haben. Hier dürfte der 6:1-Triumph in Oeffingen besonders gutgetan haben. Gegen Löchgau jedoch wird es um einiges schwieriger werden.

SV Breuningsweiler (1., 50 Punkte) – Spvgg Ludwigsburg (12., 29 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Der Vorsprung des Spitzenreiters auf Verfolger Löchgau ist auf fünf Punkte zusammengeschmolzen. In Satteldorf sind Trainer Hannes Stanke zusätzlich zu Christian Mayer kurzfristig vier Spieler ausgefallen: Markus Kellermann, Roland Teiko, Tim Wissmann und Lukas Friedrich. Das steckt auch eine gut besetzte Mannschaft wie der SVB nicht leicht weg. Wer von denen am Sonntag eingesetzt werden kann, ist offen. Sicher nicht Lukas Friedrich, bei dem die Heilung des Syndesmosebandes doch um einiges länger dauert, vielleicht sogar bis zum Saisonende. Schon jetzt sei deshalb klar, sagt Stanke, dass der Kader von 16 auf 20 Spieler aufgestockt werden müsse. Der aktuelle Kader bleibt voraussichtlich zusammen. Gegen Ludwigsburg tritt Breuningsweiler erstmals in diesem Jahr auf dem eigenen Platz an – und hofft gleich auf die ersten drei Punkte.

TSV Schwaikheim (10., 30 Punkte) – TSV Heimerdingen (5., 38 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Die Schwaikheimer haben die Krise zumindest nach Punkten überwunden. Ein Sieg und ein Unentschieden haben den Abwärtstrend gebremst. Das 1:1 gegen Crailsheim sei zwar etwas glücklich gewesen, sagt Trainer Toni Guaggenti („Hinten raus hat uns die Luft gefehlt“), aber seine Mannschaft habe sich den Punkt durch ihren Einsatz verdient. Gegen Heimerdingen (drittbeste Rückrundenmannschaft) werde es allerdings besonders schwer werden. Dennoch: „Wir müssen was holen und wollen unsere kleine Serie ausbauen.“ Die personelle Situation ist weiterhin angespannt. Christian Seitz hatte zwar einen Kurzeinsatz, ihm fehle es aber noch an Luft. Felix Weiblen konnte nicht trainieren, werde aber in den Kader rücken. Ein Fragezeichen steht hinter Heiko Bernert. Valentin Beier spielte gegen Crailsheim trotz Bänderrisses im Knöchel (zugezogen gegen Schornbach), auch Dennis Solyom kämpfte sich mit Schmerzen durch. Fortsetzung am Sonntag; und ein Punkt – mindestens – sollte daraus dann auch wieder resultieren.