Rems-Murr-Sport

Die Bayern zeigen’s: Auch übermächtige Gegner haben Schwächen

Fußball Ball Symbol Symbolbild
Symbolbild. © ZVW/Gisbert Niederführ

Selbst übermächtige Tabellenführer können straucheln, sogar auf eigenem Platz. Der FC Bayern München hat’s vorgemacht, vielleicht bieten die Rems-Murr-Ligen am Wochenende Ähnliches? An Topspielen zumindest mangelt es nicht.

Bezirksliga. Einen souveränen Tabellenführer hat die Bezirksliga zwar nicht zu bieten, dafür Hochspannung im Kampf um Platz eins. Diesmal sind vier der ersten fünf in der Tabelle unter sich, da kann sich wieder einiges bewegen. Die SV Remshalden hat Platz eins übernommen, allerdings nur weil der SV Kaisersbach spielfrei war. Holt sich der SVK Platz eins gleich wieder zurück? Durchaus möglich, denn den Remshaldenern steht ein hartes Spiel beim TSV Nellmersbach bevor. Kaisersbach jedoch hat’s auch nicht gerade einfach. Der aktuelle Dritte empfängt den Zweiten, den TSV Schornbach. Wir schauen uns das mit der Kamera an.

Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Wenn sich diese vier Vereine gegenseitig die Punkte abnehmen, kann sich der TSV Schwaikheim freuen, der gegen den SV Unterweissach keine Mühe haben sollte. Das gilt weiter unten in der Tabelle auch für die SG Schorndorf im Spiel gegen ASGI Schorndorf, der VfR Murrhardt geht als Favorit in die Partie gegen den SV Fellbach II. Favorisiert ist auch der SC Korb gegen den VfL Winterbach in einem Duell, in dem beide die Punkte brauchen. Korb, um nicht noch weiter nach hinten durchgereicht zu werden, Winterbach, um dem Klassenverbleib einen kleinen Schritt näher zu kommen. Der VfL wird deshalb auch auf die Begegnung SV Allmersbach – FC Oberrot schauen und hoffen, dass hier möglichst keiner zu drei Punkten kommt.

Kreisliga A. In der A I sehen die Kontrahenten Spitzenreiter SV Breuningsweiler ähnlich an wie den FC Bayern München in der Bundesliga. Als übermächtig. Aber der FSV Mainz hat gezeigt, auch solche Gegner sind verwundbar. Die Breuningsweilerner haben zudem am Sonntag ein besonders schweres Spiel vor sich: Zu Gast ist der Zweitplatzierte, der TB Beinstein. Macht es der TBB den Mainzern nach, ist die lange Zeit langweilige Situation an der Spitze plötzlich wieder hochinteressant. Echtes Heimrecht hat der Tabellenführer auch nicht. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz des SSV Steinach-Reichenbach. Wir kommen mit der Kamera vorbei.

Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Hinter den beiden Führenden versucht der FSV Waiblingen, den Kontakt zu halten, muss dazu jetzt den TSV Schmiden schlagen, der immerhin im vergangenen Jahr den SV Breuningsweiler besiegt hat. Leichter hat es der TV Stetten gegen Schlusslicht SV Hegnach, bei allen anderen Begegnungen lassen sich kaum eindeutige Favoriten erkennen. Iraklis Waiblingen – SSV Steinach-Reichenbach, TSV Haubersbronn – TV Weiler und auch VfR Birkmannsweiler gegen die überraschend starken Hößlinswarter ist offen. In Weinstadt schließlich treffen zwei Mannschaften aufeinander, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen. Für den Verlierer wird es - bei voraussichtlich drei Direktabsteigern - sehr schwer werden, sich noch an den Relegationsplatz oder gar die sicheren Plätze heranzuarbeiten.

Die TSG Backnang II hat zum Jahresauftakt gezeigt, wer die Nummer eins in der Staffel ist. 7:2 gegen den TSV Rudersberg, immerhin Dritter. Allerdings waren mit Keven Schlotterbeck, Julian Geldner und Felix Drab auch drei Spieler aus dem Verbandsligakader dabei. Drab wird für den Rest der Saison in der zweiten Mannschaft bleiben. Nicht nur deshalb könnte es für Schlusslicht TSV Oberbrüden diesmal ein bitteres Wochenende geben. Verfolger SV Hegnach II muss versuchen, den Fehlstart beim TSV Lippoldsweiler einigermaßen auszubügeln, der TSV Rudersberg gegen den TSC Murrhardt zeigen, dass er die Pleite von Backnang verdaut hat. Sonst zieht der FSV Weiler zum Stein vorbei, der gegen die SKG Erbstetten keine Probleme haben sollte. Punkten gegen den Abstieg können der TSV Schwaikheim II gegen die SG Oppenweiler-Strümpfelbach und der TSV Althütte in Kirchberg. Zweites Spiel, zweiter Sieg? Dann sähe die Lage schon weitaus besser aus.

Kreisliga B. Es hätte ein Spitzenspiel in der B I sein können, doch nun kann der TSV Miedelsbach Spitzenreiter SV Plüderhausen allenfalls ein wenig ärgern. Zu weit zurück ist Miedelsbach, zu weit vorn liegt Plüderhausen. Bei einer Niederlage aber würde Miedelsbach wohl auch Platz zwei endgültig aus den Augen verlieren. Die Spvgg Rommelshausen zumindest fährt als klarer Favorit nach Neustadt und auch Anagennisis Schorndorf hat in Buhlbronn gute Chancen auf Punkte.