Fußball im Rems-Murr-Kreis

Die Fußball-Landesliga ist mit englischen Wochen zurück

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Der SV Allmersbach rund um Michael Heißwolf (in Rot) tritt bei Tom Berger und dem SV Kaisersbach an. Das Hinspiel verloren die Allmersbacher zu Hause mit 1:2. © Ralph Steinemann Pressefoto

Mit dem Start der Fußball-Landesliga am Wochenende sind alle Ligen nach der Winterpause wieder gestartet. Und es geht gleich mit einem Kracher los, wenn am Sonntag um 15 Uhr der SV Allmersbach zum Derby in Kaisersbach antritt. Es ist nicht nur ein Rems-Murr-Derby, sondern auch das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn.

Zwei, deren Vorbereitung nicht hätte unterschiedlicher verlaufen können. „Die Vorbereitung war eine Katastrophe“, fasst Leon Gjini zusammen. Die Mannschaft und der Trainer des SV Kaisersbach hatten die meiste Zeit der langen Winterpause mit den schlechten Platzverhältnissen zu kämpfen. „Ein paar Kilometer weiter ist nichts, aber bei uns liegt Schnee“, so Gjini. Deshalb gab’s zur Vorbereitung auf die Runde jede Menge Auswärtsspiele. Aber auch die mussten teilweise abgesagt werden. Denn noch eine Komponente machte dem SVK zu schaffen: Corona. „Verletzungen und ständige Ausfälle - wegen der Corona-Quarantäne war es nicht einfach zu trainieren.“

Seit zwei Wochen Training auf dem Platz

Erst seit vergangener Woche können die Kaisersbacher ihren Rasen wieder richtig zum Training nutzen. „Wir machen das Beste draus“, beginnt Gjini. „Wir wissen noch nicht, wo wir genau stehen.“ Das 0:5 im Testspiel gegen den Landesligisten Bad Boll wirft da Fragen auf. Mit dem erhöhten Pensum der anstehenden englischen Wochen will Kaisersbach in die Spur finden, seinen Platz in der Liga festigen.

In Allmersbach hingegen blickt man zufrieden auf die vergangenen Wochen zurück. „Wir hatten eine gute Vorbereitung, hatten tolle Trainingseinheiten“, resümiert Spielertrainer Jan Demmler. Von Corona sind die Allmersbacher größtenteils verschont geblieben. Dafür haben sie einige Langzeitverletzte zu beklagen. Zu diesen kam auch Simon Ferber, der sich im letzten Trainingsspiel gegen Böblingen das Schlüsselbein gebrochen hat und wahrscheinlich für den Rest der Runde ausfällt.

Normalität soll einkehren

Und trotz aller guten oder negativen Erfahrungen während der Vorbereitung sind die Teams absolut bereit für die Saison.

„Wir sind froh, dass es losgeht, dass wieder der normale Rhythmus zurückkehrt“, so Demmler. Und das gleich schneller und heftiger als gedacht: Die Landesliga startet mit drei englischen Wochen. „Wir haben uns gefragt, warum wir nicht einfache eine Woche früher starten.“

Auch Gjini ist erleichtert, dass es nun weitergeht: „Auch wenn die ein oder andere Mannschaft vielleicht durch die Corona-Situation benachteiligt ist: Wir wollen einfach spielen.“ Er erhofft sich, dass diese Runde durchgezogen werden kann, dass es keinen Abbruch mehr gibt, wie in den zwei Jahren zuvor. Der Wille nach Normalität, nicht nur im Fußball, sondern in der Gesellschaft sei groß. Aufgeben ist da für keinen eine Option, wie der Kaisersbacher Trainer betont: „Wenn wir elf Spieler haben, spielen wir. Egal, ob ich jetzt fünf oder nur einen Spieler auf der Bank habe.“ Es soll nun endlich losgehen.

Für alle 3G

Am Wochenende wird sich zeigen, wie gut oder wie schlecht die Landesligisten die Winterpause überstanden haben. Die anstehenden englischen Wochen geben die Marschroute für die restliche Saison vor. Was aber immer gilt, sagt Demmler: „Wir wollen in Kaisersbach ein gutes Spiel machen und gewinnen.“ Da werden die Hausherren jedoch ein Wörtchen mitreden wollen.

Info

Am Wochenende gilt für alle Beteiligten (Spieler, Trainer, Zuschauer, Funktionsteams) drinnen wie draußen die 3G-Regelung.

Mit dem Start der Fußball-Landesliga am Wochenende sind alle Ligen nach der Winterpause wieder gestartet. Und es geht gleich mit einem Kracher los, wenn am Sonntag um 15 Uhr der SV Allmersbach zum Derby in Kaisersbach antritt. Es ist nicht nur ein Rems-Murr-Derby, sondern auch das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn.

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Zwei, deren Vorbereitung nicht hätte unterschiedlicher verlaufen können. „Die Vorbereitung war eine Katastrophe“, fasst Leon Gjini zusammen. Die

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