Rems-Murr-Sport

Die Reform der Bezirke rückt näher

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Die hellrote Fläche könnte in wenigen Jahren die Region sein, in der die Rems-Murr-Fußballer ihre Spiele austragen. © Medienwerkstatt

Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat die Regionalkonferenzen abgeschlossen und das Meinungsbild der Teilnehmer ist eindeutig: Die Vereine befürworten die Reform.

Bei der letzten der vier Konferenzen in Ostrach hat kein einziger der 124 Besucher aus den Bezirken Bodensee, Donau, Riß und Zollern für die Beibehaltung der aktuellen Struktur mit einer Verbandsliga, vier Landesligen und 16 Bezirksligen (1-4-16) gestimmt. 81 Prozent, so der WFV in einer Pressemitteilung, sprachen sich für die Variante 1-4-12 aus, 19 Prozent für das Modell 1-3-9.

Hier gibt es einen detaillierten Überblick über die Pläne.

Nicht jedem gefällt eine Veränderung der Bezirksgrenzen

Nicht so deutlich fiel das Ergebnis aus, als es um die Frage ging, ob der Veränderung der Spielklassen auch eine Anpassung der Bezirkszuschnitte folgen muss. Hier stimmten nur 62 Prozent mit Ja. Insgesamt waren es in den vier Konferenzen im Schnitt 69 Prozent. Alles deutet also darauf hin, dass die Strukturreform beim Verbandstag 2021 beschlossen wird und sich damit die Grenzen der Bezirke und die Anzahl ihrer Vereine/Mannschaften verändern werden.

Rems-Murr plus die Hälfte Hohenlohe

Die derzeit wahrscheinlichste Variante für den Bezirk Rems-Murr würde bedeuten, dass er mit der Hälfte des Bezirks Hohenlohe zusammengelegt wird und auf die Vereine deutlich weitere Fahrtstrecken zukämen.