Rems-Murr-Sport

Die ZVW-Topspiele des Wochenendes

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Luca Keyerleber (hier im Duell mit Adem Sahin vom KTSV Hößlinswart) und der FSV Waiblingen müssen sich am Sonntag gegen den SV Unterweissach bewähren. © Gisbert Niederführ
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Es läuft bestens für Fabian Härer (links, hier gegen Zeljko Babic von Zrinski Waiblingen) und den TV Weiler.
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Szene aus dem Hinspiel: Philipp Kees vom SV Kaisersbach verfolgt Justin Bren vom TV Oeffingen. Kees wird diesmal aber aus beruflichen Gründen fehlen.
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Mike Böhret (links im Zweikampf mit Paul Block vom SSV Steinach-Reichenbach) und der SV Unterweissach testen den FSV Waiblingen.

Waiblingen.

Nachdem der erste Spieltag nach der langen Winterpause vorbei ist, greifen am 20. Spieltag auch die restlichen Rems-Murr-Teams wieder ein ein. Diesen Spieltag haben wir die Bezirksliga im Blick, in der der Kampf um den Aufstieg weitergeht.


Topspiel III

TV Weiler/Rems vs. SSV Steinach-Reichenbach II (Kreisliga A1)

Anpfiff: Sonntag, 08. März 2020, 15 Uhr

In der Kreisliga A1 kommt es am Wochenende zu einem Duell der Gegensätze: Der TV Weiler/Rems empfängt als unangefochtener Tabellenführer das weit abgeschlagene Team aus Steinach-Reichenbach. Der TV Weiler/Rems ist die Überraschung der Hinrunde. Das Team von Trainer Roland Sandmayer marschiert unaufhaltsam durch die Liga, bereits jetzt hat der SV bei einem Spiel weniger zehn Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei – das Aufstiegsrennen scheint schon vor Beginn der Rückrunde entschieden.  Doch Achtung: Die Hälfte der Saison ist noch zu spielen und das Team um Kapitän Tolga Selvi greift nach der langen Pause erst jetzt wieder ins Spielgeschehen ein.

Einen noch größeren Abstand als der SV Weiler/Rems hat der SSV Steinach-Reichenbach – allerdings aufs rettende Ufer. Das Team von Trainer Harald Jaßniger hat das erwartet schwere Jahr nach dem Aufstieg vor der Brust, mit vier Punkten steht der SSV abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Bereits 13 Punkte beträgt der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Einziger Hoffnungsschimmer des SSV: Das Hinspiel verlor man nur mit 1:2.

ZVW-Tipp: Weiler/Rems dominiert beim 5:1-Heimsieg


Topspiel II

TV Oeffingen vs. SV Kaisersbach (Landesliga)

Anpfiff: Sonntag, 08. März 2020, 15 Uhr

Am Sonntag kommt es in der Landesliga zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams aus dem Rems-Murr-Kreis: Der TV Oeffingen empfängt den bärenstarken Aufsteiger aus Kaisersbach.

Der TV Oeffingen spielt bisher eine gute Saison. Mit 31 Punkten und Platz vier ist die Mannschaft von Trainer Haris Krak komplett im Soll. Sogar der Sprung nach ganz oben ist noch möglich, der Abstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz beträgt nur vier Punkte. Wie schwer die Landesliga aber zu spielen ist, zeigte der hart erkämpfte 2:1-Auswärtssieg in Sindringen am vergangenen Wochenende. An diesem Sonntag kommt mit der Überraschungsmannschaft aus Kaisersbach der nächste unangenehme Gegner ins Sami-Khedira-Stadion.

Der SV Kaisersbach ist ebenfalls auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze. Wie der TVO steht das Team von Trainer Leo Gijni mit 31 Punkten sehr gut da, mit Platz fünf in dieser Phase der Saison hätten die Verantwortlichen des SV wohl selbst nicht gerechnet. Wie weit der Weg für Kaisersbach noch nach oben geht, kann die Mannschaft um Kapitän und Torjäger Gökhan Alkan im Auswärtsspiel beim Konkurrenten aus Oeffingen unter Beweis stellen.

ZVW-Tipp: Unterhaltsames 2:2-Unentschieden

Info: Wir berichten live vom Spiel in Oeffingen und sind mit der Kamera vor Ort.


Das ZVW-Topspiel der Woche

FSV Waiblingen vs. SV Unterweissach (Bezirksliga)

Anpfiff: Sonntag, 01. März 2020, 15 Uhr

Unser ZVW-Topspiel der Woche findet in Waiblingen statt. In der Bezirksliga trifft nämlich  Aufstiegsaspirant FSV auf den Verfolger aus Unterweissach.

Der FSV Waiblingen steht mit 30 Punkten auf Platz zwei, fünf Punkte hinter dem SV Allmersbach. Eine gute Ausgangslage für den TSV, um beim Aufstieg ein Wörtchen mitzureden. Doch für FSV-Trainer Giuseppe Catizone ist das kein Thema: „Wir sind froh darüber, wo wir aktuell stehen, die Entwicklung geht steil nach oben. Aber intern befassen wir uns aktuell überhaupt nicht mit dem Aufstieg – auch wenn das vielleicht blöd klingt.“ Vorrangig stehe die Entwicklung der Mannschaft und des gesamten Vereins. „Wir dürfen uns jetzt vom Tabellenplatz nicht verrückt machen lassen, sondern verfolgen weiter unser internes Projekt, bei dem wir absolut im Soll sind“, so Catizone.

In der ausgeglichenen Bezirksliga sei es eh unmöglich, Vorhersagungen zu treffen. „Wir schauen nicht nur auf Allmersbach, auch die Vereine hinter uns (Remshalden, Nellmersbach, Unterweissach. Anm. d. Red.) sind Aufstiegskandidaten. Die Rückrunde ist noch so lang, da kann alles passieren. Ich denke nicht, dass eine Mannschaft davonziehen wird.“

Mit Unterweissach erwarte er „die stabilste Mannschaft der Bezirksliga. Sie haben ein klares Konzept, sind gut besetzt und spielen in der Konstellation schon länger zusammen.“ Daher warnt der FSV-Coach vor dem Gegner, gegen den die letzten drei Spiele nicht gewonnen werden konnten. Catizone geht aber mit der gleichen Einstellung in dieses Spiel wie in jedes andere: „Wir wollen immer die maximale Punkteausbeute holen.“

Bild SV Unterweissach

Der SV Unterweissach ist bisher noch nicht groß thematisiert worden, wenn es um den Aufstieg in die Landesliga geht – zu Unrecht. Das Team von Giuseppe Iorfida steht mit 25 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz, das sind nur fünf Punkte Rückstand auf den FSV Waiblingen. Bedenkt man, dass der SVU noch zwei Spiele weniger auf dem Buckel hat, könnten sich die Unterweissacher mit einem Sieg ganz nach oben spielen. Dementsprechend zufrieden zeigt sich Trainer Iorfida mit der Hinrunde: „Wenn man bedenkt, wie dünn wir in der Hinrunde personell aufgestellt waren, bin ich mit den 25 Punkten sehr zufrieden. Die Mannschaft hat gemerkt, dass es personell eng wird und hat die Arschbacken zusammengekniffen – das hat den Zusammenhalt gestärkt.“

Das Ziel, unter die ersten fünf Teams zu kommen, sei nach wie vor erreichbar. Denkt der SVU bei der tollen Ausgangslage nicht auch an den ganz großen Wurf? „Es tut uns überhaupt nicht gut, uns irgendwo hinzureden, wo wir aktuell noch nicht sind“, so der Coach. „In den nächsten paar Wochen treffen wir auf alle vor uns stehenden Teams, danach können wir die Situation neu bewerten.“ Gegen Waiblingen kann das Team um Torjäger Tim Kaltenthaler den ersten Schritt nach ganz oben gehen, Iorfida erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Waiblingen ist eine schwer zu bespielende Mannschaft, die über individuelle Klasse verfügt und trotzdem übers Team kommt. Waiblingen gehört für mich nach ganz oben, auch strukturell. Wir haben einen Plan, den wollen wir umsetzten – und in einem Spiel ist eh alles möglich.“

ZVW-Tipp: Waiblingen gelingt ein 2:1-Heimsieg