Rems-Murr-Sport

Ein Sieg und der Titel ist fast sicher

fe4695b6-46ee-4de2-9ab7-24d70248f570.jpg_0
Luca Jungbluth, links im Bild im Spiel gegen den TV Oeffingen, fehlt dem SV Breuningsweiler im Spitzenspiel gegen den FV Löchgau. Domenico Russo und der TV Oeffingen treten in Pfedelbach an. © Ralph Steinemann Pressefoto

Die Chance ist riesengroß. Ein Sieg im Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzweiten aus Löchgau und dem SV Breuningsweiler ist die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga kaum mehr zu nehmen. Allerdings kann er nicht in Bestbesetzung antreten. Weiter unter Druck stehen TSV Schornbach und TSV Schwaikheim, die TSG Backnang ist aller Sorgen ledig und die SG Sonnenhof beendet die Saison bereits.

Ein Wochenende der entscheidenden Spiele. Erster gegen Zweiten in Breuningsweiler, 13. gegen Zwölften in Schornbach und beim Duell Schwaikheim – Kleingartach geht es ebenfalls um dringend nötige Punkte im Abstiegskampf. Der SV Fellbach hat bereits mit dem 4:0 im vorgezogenen Spiel gegen den SV Leingarten den Ligaverbleib so gut wie klargemacht.

SV Breuningsweiler (1. Platz, 56 Punkte) – FV Löchgau (2., 51 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Tabellenführer Breuningsweiler steht vor dem womöglich entscheidenden Spiel um die Meisterschaft. Bezwingt er den Tabellenzweiten, liegt er vier Spiele vor Saisonende acht Punkte vor dem FV. Verliert er, sind es nur drei Zähler, die Schlussphase würde spannend. SVB-Trainer Hannes Stanke ist zuversichtlich, obwohl ihm zentrale Spieler fehlen. Marian Asch und Luca Jungbluth beispielsweise fehlen. Dennoch geht Stanke zuversichtlich in die Partie. „Löchgau steht in der Defensive sehr gut.“ Nach vorne allerdings sieht er den FV nicht so stark, so dass eine erneut gute SVB-Defensive dem standhalten müsste. Und auf einen eigenen Treffer darf der Trainer immer hoffen, selbst wenn mit Asch (12 Treffer) und Lukas Friedrich (15) die erfolgreichsten Stürmer fehlen. Aber mit sieben Erfolgen hat auch Giovanni Costa nur einen Treffer weniger auf dem Konto als der beste Löchgauer Torschütze Tim Schwara.

TSV Schornbach (13., 29 Punkte) – TV Pflugfelden (12., 30 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Trotz 0:2-Niederlage in Löchgau war Neu-Trainer Irfan Köseler sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. „Es war ein sehr gutes Spiel von uns, wir hatten die besseren Chancen.“ Zudem habe die Defensive „so gut wie nichts zugelassen“. Die Mannschaft habe ein ganz anderes Gesicht gezeigt. „Die Jungs waren topmotiviert.“ Das müssen sie nun auch gegen Pflugfelden sein. „Hier zählt nur ein Sieg“, sagt Köseler. Er ist „sehr zuversichtlich“, auch wenn mit Marius Jurczyk einer der wichtigsten Spieler wegen der Gelb-Roten Karte fehlt. Weiterhin nicht einsatzbereit sind auch Kostas Petridis und Timo Morawietz (beide Muskelfaserriss).

TSV Schwaikheim (11., 31 Punkte) – SG Stetten/Kleingartach (14., 26 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Nach dem „gerechten Unentschieden“ in Schluchtern stehen die Schwaikheimer vor dem nächsten eminent wichtigen Spiel im Abstiegskampf. In Schluchtern sei zwar Hälfte zwei etwas ungeordnet gewesen, sagt TSV-Trainer Toni Guaggenti, „aber die erste Halbzeit war gut, auf der können wir aufbauen“. Diese Leistung gelte es über 90 Minuten zu zeigen. Ein Sieg ist Pflicht, das sei der Mannschaft auch klar. Zwar gibt es weiterhin angeschlagene Spieler, doch das will Guaggenti nicht als Ausrede gelten lassen. „Das ist mir zu einfach zu sagen.“ Von denen, die spielen, „erwarte ich, dass sie sich zeigen“. Er ist zuversichtlich, denn im Training habe er einen „ganz anderen Geist gespürt. Da war Feuer drin“. Zwar sind weiterhin wichtige Spieler nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, fehlen aber wird wohl nur Yusuf Dik, der sich im A-Jugendspiel eine Rote Karte eingehandelt hat.

TSV Pfedelbach (6., 39 Punkte) – TV Oeffingen (8., 34 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Gegen Spitzenreiter Breuningsweiler hat der TVOe allzu leicht verloren. Trainer Haris Krak war mit Leistung seines Teams dennoch recht zufrieden, zumindest mit dem im Spiel nach vorne. In Pfedelbach aber wird er nur punkten, wenn er sich nicht erneut in der Abwehr so leicht überrumpeln lässt.