Rems-Murr-Sport

Endlich mal wieder zu Hause gewinnen

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Gegen Fortuna Köln hat Nicolas Jüllich (hier gegen Markus Pazurek) getroffen, zum Heimsieg reichte das nicht. Gegen Magdeburg soll das nach mittlerweile fast drei Monaten wieder einmal gelingen. © Alexander Becher

Im Bezirk Rems-Murr ruht der Fußball am Totensonntag weitgehend, die überregionalen Teams aber sind im Einsatz. Verbands- und Landesliga starten in die Rückrunde, die SG Sonnenhof erwartet Magdeburg.

3. Liga

SG Sonnenhof Großaspach (11. Platz, 19 Punkte) – 1. FC Magdeburg (13., 18 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Nach der Länderspielpause erwartet die SG mit Magdeburg einen Traditionsclub, der mit Christian Beck den Toptorjäger der Liga mitbringt. Magdeburg muss aufgrund von Sperren oder Verletzungen drei Positionen neu besetzen, legt besonderen Wert auf Umschaltspiel und Zweikampfverhalten. SG-Trainer Oliver Zapel: „Wir möchten endlich wieder zu Hause ein Siegerbier trinken.“ Der Fußball-Lehrer hat am Wochenende die Qual der Wahl und muss lediglich auf Panagiotis Ballas verzichten. Der Grieche befindet sich nach Adduktorenproblemen allerdings schon wieder im Lauftraining. Auch Matthias Stüber macht nach seiner Verletzung laut Zapel sehr gute Fortschritte und hat im Training keinerlei Probleme. Das Spiel wird ab 13.55 Uhr live im SWR übertragen.

Verbandsliga

VfL Pfullingen (6. Platz, 23 Punkte) – TSG Backnang (3., 28 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Die TSG rangiert zum Rückrundenstart auf dem guten dritten Platz. Die Chancen, daraus mehr zu machen, stehen nicht schlecht. Pfullingen verlor zuletzt überraschend auf eigenem Platz gegen Ilshofen. Und die TSG hat aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen: Das endete 1:2.

Landesliga

FC Viktoria Backnang (15. Platz, 12 Punkte) – TSV Schwaikheim (7., 24 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). 3:3 endete das Hinspiel, doch diese Partie, so TSV-Trainer Toni Guaggenti, sei nicht vergleichbar mit jener, die am Samstag zu erwarten ist. Damals fehlten bei Schwaikheim noch wichtige Spieler, heute hat sich vor allem die Situation bei der Viktoria gewandelt. Dass die so weit unten stehen würde, hatte niemand erwartet. Auch Guaggenti sieht im Viktoriakader deutlich mehr Qualität. „Das wird ein heißes Duell.“ Vor allem wenn auf dem Kunstrasen gespielt wird, erwartet er viele Zweikämpfe. Nicht optimal für sein Team, in dem sich einige bis zur Winterpause nur noch durchschleppen. Heiko Bernert und Felix Weiblen zum Beispiel, die deshalb aus dem Training genommen wurden. Immerhin sind einige Kranke wieder einsatzbereit (Charpentier, Karamanlis, Siciliano). Guaggenti will Zählbares aus Backnang mitnehmen. Mit den bisher erreichten 24 Punkten ist er zwar sehr zufrieden, aber: „Erreicht ist noch gar nichts.“

Ausschnitte auf zvw.de/sportvideos

Tura Untermünkheim (16., 11 Punkte) – TSV Schornbach (9., 22 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). 22 Punkte für einen Aufsteiger, ein gutes Ergebnis. TSV-Trainer Giuseppe Greco ist trotzdem nicht ganz zufrieden. „Wir haben bisher nur unsere Pflicht erfüllt und noch viele Punkte liegen lassen.“ Sein Team sei oft zu enthusiastisch, wolle immer sofort offensiv spielen. Gerade Rutesheim habe zuletzt gezeigt, wie’s bessergeht: „Die spielen keinen Champagnerfußball, tun nur das Nötigste.“ Das sehe nicht gut aus, reichte aber zum Sieg gegen Schornbach. Da gelte es, noch einiges zu lernen. Vor allem aber dürfe sich sein Team nicht auf dem ausruhen, was es bereits erreicht habe: „Ich kenne einige Absteiger, die das getan haben.“ Jetzt gehe es zwar gegen den Tabellenletzten, einfach aber werde auch das nicht. Vor allem weil voraussichtlich Nachtwey, Mahlelis sowie Petridis (und Burkhard ohnehin) fehlen werden.

TV Oeffingen (8., 23 Punkte) – TSV Crailsheim (4., 25 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Die Oeffinger haben gegen Crailsheim etwas gutzumachen. Mit 1:4 sind sie beim Saisonstart dort untergegangen. Mittlerweile aber ist der TVOe besser und vor allem stabiler. Und auf eigenem Platz fast nicht zu schlagen: Nur einmal (gegen Tabellenführer TSG Öhringen) verlor Oeffingen.

SV Fellbach (11., 19 Punkte) – Spvgg Gröningen-Satteldorf (3., 27 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Die Fellbacher haben die Vorrunde noch ordentlich zu Ende gebracht. Dank zehn Punkten aus den letzten vier Spielen haben sie die Abstiegszone verlassen. Gegen Gröningen darf sich der SVF durchaus weitere Punkte ausrechnen. Der Tabellendritte ist seit drei Spielen ohne Sieg, hat die beiden letzten Auswärtsspiele verloren.

Bezirks- und Kreisliga

Im Bezirk Rems-Murr wird wegen des Totensonntags nicht gespielt; fast nicht. In der Bezirksliga muss Tabellenführer TSV Nellmersbach zum heimstarken TSV Sulzbach-Laufen (sechs Spiele, sechs Siege). In der Kreisliga A II kann der TSC Murrhardt (Dritter) den Abstand zu Tabellenführer TSV Oberbrüden verkürzen. Allerdings müsste er dazu genau dort gewinnen, angesichts der Oberbrüdener Dominanz kaum vorstellbar.