Motorsport Rems-Murr

Erfolg in Tschechien: Bestes Auslandsergebnis für Rallyefahrer Norman Kreuter

Rallye
Bestes Auslandsergebnis: Unter schwierigsten Bedingungen haben der Miedelsbacher Norman Kreuter und seine dänische Beifahrerin Jeannette Kvick mit ihrem Peugeot 208 Rally4 bei der Barum-Rallye in Tschechien Platz sechs in der Klassenwertung belegt. © Sven Kollus

Toller Auslandserfolg für Norman Kreuter bei der 51. Barum-Czech-Rally rund um die Industriestadt Zlin in Mähren (Tschechien). Der Miedelsbacher und seine dänische Co-Pilotin Jeannette Kvick haben beim 7. Lauf zur Rallye-Europameisterschaft im Peugeot 208 Rally4 unter 19 Startern in der Klasse ERC4 überraschend Platz sechs belegt.

„Das war die anspruchsvollste Rallye, die ich je gefahren bin“, sagte Norman Kreuter erschöpft, aber glücklich im Ziel. 13 tückische Wertungsprüfungen mit wechselndem Asphalt, kleinen Kuppen und unterschiedlichen Streckenbreiten, dazu äußerst schwierige Witterungsbedingungen mit zeitweisem Starkregen hatten den insgesamt 75 international besetzten Teams alles abver-langt und zu etlichen heftigen Abflügen geführt.

Es hat alles gepasst

„Bei uns hat zum Glück alles gepasst, obwohl die Streckencharakteristik und somit auch die Gripverhältnisse ganz anders waren als vor drei Wochen bei der Rallye Rom“, freute sich der 49-Jährige, der ohne Ausrutscher, technische Probleme oder Reifenschäden durch die drei schwierigen Tagesetappen gekommen war.

Da Kreuters bayerische Stamm-Co-Pilotin Julia Götzl (Mamming) ihren Terminkalender ganz auf die geplante deutsche Rallye-Meisterschaft ausgerichtet hatte und deshalb erneut verhindert war, hieß die Ersatz-Beifahrerin diesmal nicht Tamara Lutz, sondern Jeannette Kvick. Der Miedelsbacher war mit der international erfahrenen Dänin bereits beim deutschen WM-Lauf in Trier und unlängst bei der Rallye Stemweder-Berg gestartet.

Rundkurs in der Innenstadt

Begonnen hatte die Veranstaltung am Freitagabend mit einem Zuschauer-Rundkurs in der Innenstadt von Zlin. Dort verlor Kreuter allerdings im Duell mit einem Klassenkonkurrenten, der sich in der ersten Runde vor ihm gedreht hatte, gleich einige Sekunden.

Auf den beiden Tagesetappen am Samstag und Sonntag lief es dagegen wesentlich besser. „Obwohl die ganze Rallye aufgrund der Wetterverhältnisse ein einziges Reifen-Roulette war, konnten wir unser persönliches Limit steigern und stets pushen, ohne es jedoch zu übertreiben“, betonte Kreuter.

Aus anfänglich vier Sekunden Rückstand pro Kilometer auf die Top-Fahrer der Klasse ERC4 seien im Verlauf der Rallye drei Sekunden geworden, freute sich Kreuter über die persönliche Leistungssteigerung, die er sich mit seinem Coach Mark Wallenwein (Deutscher Rallyemeister 2012) erarbeitet hat. „Auf der Samstagsetappe waren wir nach der ersten Schleife in der Klassenwertung noch Neunter und abends im Etap-penziel schon Siebter“, berichtete Norman Kreuter.

Lob von Mark Wallenwein

Zeitweiser Starkregen sorgte auf der Sonntagsetappe speziell in den Waldpassagen für extrem rutschige Bedingungen. „Da hatten auch wir einmal großes Glück, als wir durch den Abflug eines anderen Teilnehmers vor einer schnellen Rechtskurve mit null Grip gewarnt wurden, sonst wären wir dort garantiert hinterhergeflogen.“ So aber hatte das Team das Glück des Tüchtigen und verbesserte sich bis zur Zielankunft sogar noch auf Platz sechs.

Das sei die beste Rallye gewesen, die Kreuter je gefahren habe, bestätigte auch Mark Wallenwein.

Toller Auslandserfolg für Norman Kreuter bei der 51. Barum-Czech-Rally rund um die Industriestadt Zlin in Mähren (Tschechien). Der Miedelsbacher und seine dänische Co-Pilotin Jeannette Kvick haben beim 7. Lauf zur Rallye-Europameisterschaft im Peugeot 208 Rally4 unter 19 Startern in der Klasse ERC4 überraschend Platz sechs belegt.

„Das war die anspruchsvollste Rallye, die ich je gefahren bin“, sagte Norman Kreuter erschöpft, aber glücklich im Ziel. 13 tückische Wertungsprüfungen mit

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