Rems-Murr-Sport

Erste Aufstiegshürde für den TSV Schwaikheim

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Nächster Versuch von Heiko Bernert und dem TSV Schwaikheim (hier im Spiel gegen den VfR Murrhardt), in die Landesliga aufzusteigen. © Steinemann / ZVW

Die Fußball-Ligaspiele sind beendet – angesichts des Wetterchaos theoretisch zumindest, die Relegationsspiele beginnen. So muss Bezirksligist TSV Schwaikheim am Mittwoch in Schwäbisch Hall gegen den TSV Pfedelbach antreten.

Zum vierten Mal mittlerweile müssen die Schwaikheimer in die Tretmühle Relegation zur Landesliga. Drei Spiele müssen gewonnen werden, soll der Sprung nach oben gelingen. Im Vorjahr gewann der TSV zwei – und verlor im entscheidenden Duell gegen den FV Kornwestheim.

Die Partie um 18 Uhr in Schwäbisch Hall ist völlig offen. Der TSV Schwaikheim blickt auf eine durchwachsene und nicht zufriedenstellende Saison zurück. Er war Topfavorit und auch Platz zwei war im Grunde schon verloren. Nun hat er doch noch die Aufstiegschance. Allerdings ist sein erfolgreichster Stürmer Kujtim Sylaj (24 Treffer) verletzt.

Die Pfedelbacher wurden in der Bezirksliga Hohenlohe mit 68 Punkten Zweiter, stellen mit 104 Toren eine imposante Offensive. Marco Rehklau war mit 33 Treffern der erfolgreichste Schütze.

Gewinnt der TSV Schwaikheim, geht’s am Sonntag, 12. Juni, entweder in Steinheim oder Heilbronn weiter gegen den Sieger des Spiels FC Marbach – SV Leingarten.

Aufregung in der Kreisliga A I

Am Samstag wird in der Relegation zur Bezirksliga der FSV Waiblingen um 18 Uhr in Schmiden gegen den SV Hegnach II spielen. Zu Wochenbeginn allerdings drohte ein anderes Szenario, denn es schien, als solle das beim Stand von 1:1 wegen des Unwetters abgebrochene Spiel VfR Birkmannsweiler – SC Urbach am Donnerstagabend nachgeholt werden, durchaus mit Chancen für Urbach, den großen Rückstand im Torverhältnis gegenüber Waiblingen noch aufzuholen.

Und das, obwohl beide Teams sich zunächst einig waren, nicht noch einmal anzutreten. Nach den Statuten aber muss ein wegen Unwetters abgebrochenes Spiel neu angesetzt werden. Allerdings kann jede Mannschaft – ohne Strafe befürchten zu müssen – darauf verzichten. Das war in diesem Fall plötzlich nicht mehr so, weil es von keiner Seite eine schriftliche Bestätigung für Staffelleiter Jochen Seiler gab. Der musste die Partie deshalb neu ansetzen, und das Chaos brach los. Der FSV Waiblingen war alarmiert, weil Birkmannsweiler wohl mit AH-Spielern hätte antreten müssen. FSV-Trainer Manuel Doll sprach von Skandal und Unfairness. Giuseppe Iorfida, Trainer des VfR Birkmannsweiler, sah sich von allen Seiten bedrängt und als, wie er sagt, „ehrenkäsig“ beschimpft. Dabei wollte auch er nicht spielen, hätte allerdings das 1:1 (Stand bei Abbruch) gerne gewertet gesehen. Das aber ist nach den Statuten nicht möglich. Urbach-Trainer Jonny Fotarellis sagte ebenfalls: „Wir wollen nicht spielen.“ Letztlich hat der VfR Birkmannsweiler das Problem gelöst: „Wir treten nicht an“, sagt Iorfida. Das Spiel wird nun mit 3:0 für den SC Urbach gewertet.

Weitere Spiele

Gespielt wird am Mittwoch in Höfen-Baach. Hier treffen in der Relegation zur Kreisliga A I Zrinski Waiblingen und VfR Birkmannsweiler II aufeinander. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

In der Kreisliga B II hat der SV Allmersbach II die Chance, mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den TSV Sulzbach-Laufen II (Spielbeginn 19.30 Uhr), den TAHV Gaildorf noch von Platz zwei zu verdrängen.

Auch alle anderen abgebrochenen Begegnungen vom Wochenende sind neu angesetzt worden. Ob sie wirklich stattfinden (für keinen geht es noch um etwas), entscheiden die beteiligten Teams. Zumindest einer muss verzichten, damit die Partie abgesagt wird.