Rems-Murr-Sport

Fellbach erwartet Schornbach: Derby mit Feuer?

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Dominik Parham und der TSV Schornbach treten bereits am Freitagabend beim SV Fellbach an. © Danny Galm

Im Vorjahr hat Fußball-Landesligist TSV Schornbach das Rems-Murr-Derby in Fellbach gewonnen. Nicht nur deshalb erwartet Gästetrainer Giuseppe Greco auch diesmal ein Spiel, „in dem Feuer sein wird“. Gespielt wird schon am Freitagabend.

Landesliga. SV Fellbach (7. Platz, 16 Punkte) – TSV Schornbach (6., 19 Punkte; Freitag, 19.30 Uhr). Nur 1:0 gegen den Tabellenletzten, das würde so manchen Trainer ärgern. Giuseppe Greco dagegen ist zufrieden. „Wir haben zu null gespielt und den Gegner ernst genommen, fast zu ernst.“ Naives Verhalten hatte er seiner Mannschaft in der Woche zuvor vorgeworfen, diesmal sei sie konzentriert aufgetreten. Unzufrieden ist er lediglich mit der Chancenverwertung. „Wir sind wieder drei-, viermal allein auf den Torwart zugelaufen.“ Weil die Trainingsbeteiligung zuletzt mager war, hat Greco gegen Leinfelden selbst gespielt. Für Fellbach hat er das nicht erneut vorgesehen. Allerdings muss er umstellen, weil Geo Mahlelis im Training umgeknickt ist (Verdacht auf Bänderriss). Wie die Umstellungen ausfallen werden, richte sich auch nach dem Platz, auf dem gespielt wird: Rasen- oder Kunstrasen. Greco erwartet ein Spiel, „in dem Feuer sein wird. Fellbach muss was tun, wir wollen“. Keine der beiden Mannschaften setze normalerweise auf Abwarten. Und so geht es für sein Team wieder mal darum, nicht zu sehr aufzumachen, dem Gegner – im eigenen Vorwärtsdrang – keine Räume zu öffnen.

TV Oeffingen (8., 16 Punkte) – TSV Crailsheim (3., 22 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). Nach drei Niederlagen in Folge hat der TVOe den Abwärtstrend in Kornwestheim gestoppt. Jetzt müsste er nur noch die Erfolglosigkeit auf eigenem Platz beenden. Immer noch sind die Oeffinger hier ohne Sieg. Auch wenn Crailsheim in der Tabelle weit oben steht, die Chancen auf den ersten Heimsieg stehen so schlecht nicht. Die Gäste haben auf fremden Plätzen bisher auch erst drei Punkte geholt.

Spvgg Ludwigsburg (14., 12 Punkte) – TSV Schwaikheim (5., 20 Punkte; Samstag, 14.30 Uhr). Nah dran am Unentschieden war der TSV im Spiel gegen den Zweitplatzierten, die Spvgg Gröningen-Satteldorf (3:4). „Die Niederlage war vermeidbar“, sagt TSV-Trainer Toni Guaggenti. Zwar sei es ein gutes Spiel mit guter Leistung seiner Mannschaft gewesen, allerdings habe die auch gedacht, „wir müssten mitspielen“. So hatte Satteldorf zu viel Raum und nutzte den zu vier Toren. Guaggenti: „Wir bekommen gerade zu viele und zu einfache Tore.“ Daran müsse jetzt verstärkt gearbeitet werden. In Ludwigsburg erwartet er „ein völlig anderes Spiel“. Die Ludwigsburger stünden „mit dem Rücken zur Wand“, haben seit sechs Spieltagen nicht mehr gewonnen. „Davon dürfen wir uns aber nicht täuschen lassen.“ Ludwigsburg habe immer knapp verloren und bekomme wenig Gegentore. Guaggenti erwartet eine Partie mit vielen Zweikämpfen: „Das wird auch ein Geduldsspiel. Wer den ersten Fehler macht, hat ein Problem.“ Am Kader wird sich nichts ändern.

SV Leingarten (16., 9 Punkte) – SV Breuningsweiler (1., 31 Punkte; Sonntag, 14.30 Uhr). 5:4 nach 4:1-Führung und dann auch noch das Siegtor in letzter Minute – das, so SVB-Trainer Hannes Stanke, „passt zu unserer Situation: Alles läuft für uns“. Deshalb spricht er trotz komfortablen Vorsprungs immer noch vom Klassenerhalt. „Wir wollen bis zum Jahreswechsel noch neun Punkte holen, dann wäre das geschafft.“ Er weiß selbst, dass das nach außen seltsam klinge, aber die Verbandsliga käme für den SVB zu früh. „Ob das gut wäre für den Verein? Wir haben ja jetzt schon Probleme mit unserem Platz.“ Sportlich läuft’s aber bis jetzt kerzengerade darauf hinaus. Beim Tabellenletzten treten die Breuningsweilermer als klarer Favorit an. Auch wenn Stanke daran erinnert: „In den letzten beiden Jahren haben wir gegen den Letzten jeweils verloren.“ Diesmal aber, siehe oben, läuft alles für den SVB.