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Frauenhandball: Saison zu Ende

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Für den VfL Waiblingen um seinen Trainer Nicolaj B. Andersson ist die Saison vorzeitig beendet. © ZVW/Danny Galm

 

Waiblingen.
Die Handball Bundesliga der Frauen (HBF) bricht die Meisterschaftsrunde 2019/20 für die 1. und 2. Bundesliga ab. Grund hierfür sei die sich zuspitzende Corona-Krise, so die HBF in einer Pressemitteilung. Damit ist die Saison auch für den Frauen-Zweitligisten VfL Waiblingen vorzeitig beendet.

Sportliche Absteiger aus der 1. und 2. Bundesliga gibt es nicht. Das Final-Four kann laut Pressemitteilung der HBF wegen behördlicher Vorgaben nicht wie geplant am 23. und 24. Mai stattfinden, eine Verlegung werde geprüft.

Die Vorschriften der Behörden verschärfen sich täglich, bis mindestens Ende April ist kein regulärer Trainingsbetrieb für die HBF-Clubs möglich. Auch für die Zeit danach gibt es noch keinerlei Gewissheit. Immer mehr Quarantäne-Fälle erreichen nun auch den Handball.

Über mögliche Aufsteiger sowie die Vergabe der internationalen Startplätze wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Mit Baden-Württemberg hat ein Bundesland Veranstaltungen generell bis auf Weiteres verboten, eine entsprechende Verordnung gilt Stand jetzt bis Mitte Juni. Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, so genannte Geisterspiele, würden die HBF-Clubs aufgrund der damit verbundenen Einnahmeverluste im Bereich Ticketing und Sponsoring in unzumutbarer Weise belasten, heißt es in der Pressemitteilung weiter.