Fußball im Rems-Murr-Kreis

Fußball-Derby in Birkmannsweiler - und welche Spiele sonst anstehen

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Mit 4:1 gewann Breuningsweiler II im Hinspiel gegen Birkmannsweiler. © Ralph Steinemann Pressefoto

In Winnenden geht’s am Wochenende heiß her, es ist Derbyzeit, wenn der VfR Birkmannsweiler den SV Breuningsweiler II am Sonntag, 15 Uhr, empfängt. Auch wenn die Zweite aus Breuningsweiler momentan absoluter Spitzenreiter ist und seit Mitte September kein Spiel mehr verloren hat, können sich die Zuschauer auf ein heißes Duell freuen.

Das verspricht Birkmannsweilers Trainer Emirhan Arslan: „Beim Derby dürfen Emotionen rauskommen, darf sich Leidenschaft zeigen und da darf es auch mal krachen.“

4:1 gewann im Hinspiel die Mannschaft von Trainer Patrick Köllner. Dieses Mal will es der VfR den Gästen nicht ganz so einfach machen. „Wir wollen gut gegen den Ball arbeiten, so gut wie möglich ihre Spitzen unter Kontrolle haben.“ Arslan hofft auf ein lange offenes Spiel, dass „wir mit viel Glück gewinnen können“.

Das Glück des Tüchtigen

Ob der Birkmannsweiler Trainer da nicht tiefstapelt? Schließlich steht das Team im Mittelfeld der Tabelle ordentlich da, hat seit der Winterpause kein Spiel mehr verloren. „Alle Spiele standen auf Messers Schneide“, hebt Arslan warnend den Zeigefinger. „Sie hätten alle so oder so ausgehen können. Am Ende half uns das Glück des Tüchtigen.“

Doch der jetzige Gegner ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die Mannschaft aus Breuningsweiler lebt von Emotionen und hat Ausnahmespieler wie Niko Bubak oder Giovanni Costa“, weiß der VfR-Coach.

Größte Stärke ist der Siegeswille

Die Stärken, auf die sich Birkmannsweiler nun besinnen muss, macht Arslan deutlich: „Das ist ganz klar unser Siegeswille. Egal bei welchem Torstand und egal, in welcher Konstellation wir auflaufen.“ Denn der VfR, das verrät der Trainer, sei nicht einmal in exakt der gleichen Formation aufgelaufen. Personalsorgen plagen den VfR immer wieder.

„Wir leben vom Kollektiv“, so der Coach. Und mit Kollektiv meint er zunächst die Mannschaft an sich, aber auch die Vereinsarbeit. „Abteilungsleitung, Vereinsleitung und Trainer ziehen an einem Strang.“ Der VfR setzt auf die eigene Jugend und diese Arbeit trägt bereits Früchte.

Im Tor: Micha Wilhelm, 19 Jahre alt. „Eigentlich ist er noch A-Jugend-Keeper. Aber er beweist sich Woche für Woche und steht seinen Mann.“ Für ihn springt Patrick Lösch ein, 21, Student. „Es ist verrückt. Das ist noch kein Alter für einen Torwart. Der hat erst mit etwa 26, 27 Jahren die nötige Reife.“ Aber Wilhelm gibt seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Weitere Jugendspieler im Kreisliga-Kader sind beispielsweise Tim Erhard, Mica Wellnitz oder Sven Blessing.

Wo's noch hakt, ist die Torausbeute

„Unser Fußball lebt von Emotionen, Leidenschaft und Wille und wir wollen Sonntag für Sonntag auch Fußball spielen.“ Auch wenn das der Zustand der Rasenplätze gerade schwer macht. „Da lässt sich mit Kampf und Einsatz viel kompensieren“, versichert der Coach.

Blickt man auf das Torverhältnis, ist die Torausbeute das, was dem Team noch fehlt. „Wir verwerten unseren Chancen vorne nicht richtig und müssen hinten besser stehen.“

In Winnenden geht’s am Wochenende heiß her, es ist Derbyzeit, wenn der VfR Birkmannsweiler den SV Breuningsweiler II am Sonntag, 15 Uhr, empfängt. Auch wenn die Zweite aus Breuningsweiler momentan absoluter Spitzenreiter ist und seit Mitte September kein Spiel mehr verloren hat, können sich die Zuschauer auf ein heißes Duell freuen.

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Das verspricht Birkmannsweilers Trainer Emirhan Arslan: „Beim Derby dürfen Emotionen rauskommen, darf sich Leidenschaft zeigen und da darf es

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