Rems-Murr-Sport

Fußball in den Rems-Murr-Ligen

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Gegen den TSV Oberbrüden traf Sokol Kacani zweimal für die SG Schorndorf. Am Wochenende tritt die SG im Spitzenspiel beim SV Kaisersbach an. © Michael Staedler

Bezirksliga

Während die Viktoria Backnang als Absteiger schon fast gesetzt ist (mal sehen, ob im Derby gegen die TSG II ein Punkt gelingt), haben die Mannschaften davor noch alle Chancen. Der Vorletzte, SV Fellbach II, fährt diesmal allerdings nicht gerade als Favorit zum SC Korb.

Zwar hat er auswärts schon vier Punkte geholt, alle jedoch in Backnang bei Viktoria und TSG. Die Korber sind da schon ein anderes Kaliber. Der VfL Winterbach wiederum hat durch den Sieg gegen die Viktoria sein Konto zumindest auf zehn Punkte erhöht.

Im Vorjahr hatte er zur gleichen Zeit nur sechs Punkte und hat trotzdem den Klassenverbleib geschafft. Soll etwas Ähnliches erneut gelingen, müsste er allerdings nun weitermachen mit dem Punktesammeln. Nicht ganz leicht im Gastspiel bei Aufsteiger FSV Waiblingen, der vier seiner fünf Heimspiele gewonnen hat und sich nur ein Remis geleistet hat. Die Nellmersbacher pausieren, die TSG Backnang II ist Favorit bei der Viktoria und könnte den TSV Oberbrüden überholen.

Der erwartet den SV Unterweissach, der nach der 0:6-Heimpleite gegen Remshalden einiges gutzumachen und immerhin auswärts die Schorndorfer geschlagen hat. Im Duell TSV Sulzbach-Laufen gegen VfR Murrhardt könnte die Heimstärke (vier Siege) für die Gastgeber sprechen, wäre da nicht die Auswärtsstärke der Murrhardter (drei Siege, ein Unentschieden). Bleiben die Spitzenmannschaften, die diesmal unter sich sind. Tabellenführer SV Remshalden hat die Heimniederlage gegen Schorndorf offenbar verdaut und in Unterweissach zugeschlagen (6:0).

Deshalb geht er als Favorit ins Duell mit dem SV Allmersbach, der in den letzten vier Spielen nur drei Punkte gesammelt hat. Die noch interessantere Partie findet in Kaisersbach statt. Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat der SV Kaisersbach in Murrhardt erstmals wieder verloren. Jetzt kommt die SG Schorndorf, die die besten Chancen hat, Tabellenführer Remshalden noch zu überholen.

Dazu aber muss die SG in Kaisersbach mindestens unentschieden spielen, möglichst aber gewinnen. Dann wären die Schorndorfer, nach zeitweise sieben Punkten Rückstand, plötzlich heißer Titelanwärter. Das Beispiel zeigt, es lohnt sich dranzubleiben. Wir schauen deshalb auch mit der Kamera vorbei.

Kreisliga A I

Dranzubleiben, nicht aufzugeben, auch wenn’s nicht gut läuft, das hat in der A I der SV Hegnach beherzigt. Nach sechs Spieltagen lag er ohne Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mittlerweile ist er Zehnter mit 13 Punkten. Der SSV Steinach-Reichenbach hingegen führte zum gleichen Zeitpunkt die Tabelle an mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Jetzt treffen die beiden aufeinander, wobei Steinach nicht mehr Spitzenreiter ist und in den zurückliegenden fünf Spielen fünf Punkte weniger holte als Hegnach.

Der TSV Haubersbronn, damals Letzter, ist zwar nur einen Platz nach oben geklettert, hat aber aus seinen null Punkten auch zehn gemacht. Wenn er nun im Derby gegen den SC Urbach drei draufsattelt, würde er an den Gästen vorbeiziehen. Und schließlich der Dritte im Bunde, der TV Stetten. Am sechsten Spieltag nur zwei Punkte auf dem Konto, jetzt zwölf - und doch ist er Drittletzter. Es lohnt sich aber, weiter zu kämpfen, denn bis zu Platz sieben fehlen nur drei Punkte.

Ob die Stettener die jedoch in Birkmannsweiler holen? Der VfR kann sich Punktverluste auch nicht leisten. Die Steinbacher wiederum standen nach sechs Spielen mit sechs Zählern auf Rang zwölf, mittlerweile sind sie Letzter und nach dem Spiel in Hößlinswart werden wohl immer noch sechs Punkte auf dem Konto stehen. Für den SV rückt der Ligaverbleib in immer weitere Ferne. Beruhigter können es TV Weiler und Gegner SF Höfen-Baach angehen, allerdings auch mit dem Wissen, der Abstand nach unten ist gering. Vor allem für den Verlierer der Partie.

Noch stärker gilt das für die SG Weinstadt, die zumindest mal den Negativlauf gestoppt und sogar in Steinach gepunktet hat. Der TB Beinstein dürfte gewarnt sein. Für Spitzenreiter TSV Leutenbach beginnen nun die Spiele gegen einige der direkten Verfolger. Erster Gegner ist der SV Breuningsweiler II.

Kreisliga A II

In der A II schien Aufsteiger VfR Birkmannsweiler II auf gutem Weg zurück in die Kreisliga B zu sein. Auch er hat sich gesteigert, rangiert mit zehn Punkten auf Rang zwölf. Nicht ausgeschlossen, dass gegen den TSV Lippoldsweiler weitere hinzukommen.

Auch der TSV Althütte hing zunächst unten fest, hat mittlerweile aber elf Zähler. Bei denen wird’s zunächst bleiben, denn beim FC Welzheim ist der TSV klarer Außenseiter. Dass aber auch die Schwaikheimer so weit unten stehen, überrascht. Mancher hatte den TSV II sogar als Titelanwärter gesehen. Immerhin hat er nun die Chance, sich in Fichtenberg (Vorletzter) vom Tabellenende etwas abzusetzen.

Mitten im Strom schwimmt der FSV Weiler zum Stein, könnte aber bei einer Niederlage beim TSC Murrhardt in gefährlichere Turbulenzen geraten. Für den TSV Rudersberg geht es darum, in Kirchberg den Angriff des direkten Tabellennachbarn abzuwehren. Nur dann kann er TSV weiterhin, wenn auch aus einiger Distanz, zur Spitzengruppe schielen. Immer in der Gewissheit: Abgerechnet wird erst am Schluss.

Kreisliga B

In der B I wird es wohl bis zum Schluss spannend bleiben. Die besten Titelaussichten hat im Moment der TSV Schlechtbach, der sich am Sonntag beim SV Plüderhausen beweisen muss. Verfolger TSV Neustadt hat es gegen ASGI Schorndorf etwas leichter. Spitzenspiel in er B II. Tabellenführer Großer Alexander Backnang erwartet den Dritten, die Spvgg Kleinaspach.