Rems-Murr-Sport

Fußball-Landesliga: Bloß nicht weiter abrutschen

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Aleksandar Kalic: Alles klar für eine vierte Amtszeit. © Gisbert Niederführ

Während drei der fünf Rems-Murr-Teams in der Fußball-Landesliga aufpassen müssen, nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, haben zwei sogar Chancen, auf Platz zwei zu klettern. Eines davon steht vor einem Spitzenspiel.

Die Situation vor dem elften Spieltag

Die Rems-Murr-Teams sind weiterhin gut platziert, auch wenn nicht alle das gute Anfangsniveau gehalten haben. SV Breuningsweiler, TSV Schornbach und TSV Schwaikheim müssen aufpassen, nicht noch weiter abzurutschen. TV Oeffingen und Aufsteiger SV Kaisersbach dagegen haben die Chance, noch weiter nach oben zu klettern.

SV Breuningsweiler

TSV Pfedelbach (16., 5 Punkte) - SV Breuningsweiler (6., 16 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr).

Die Ausgangsposition: Der SV Breuningsweiler scheint sein Tief überwunden zu haben. Zumindest bezwang er den TSV Schornbach zuletzt sehr souverän. Die personelle Situation aber ist weiterhin angespannt. Dennoch: In Pfedelbach muss der SVB gewinnen.

Die letzten fünf Spiele.

SV Breuningsweiler: zwei Siege, drei Niederlagen, zuletzt ein 4:1 gegen Schornbach.

TSV Pfedelbach: drei Niederlagen, ein Remis, ein Sieg, der aber im letzten Spiel in Öhringen (3:0).

Das sagt Trainer Toni Guaggenti: Der Sieg gegen Schornbach war wichtig für Moral und Kopf. Jetzt wollen wir nachlegen. Aber wir dürfen nicht den Fehler machen, nur auf die Tabelle zu schauen. Pfedelbach ist eine unangenehme, aggressive Mannschaft und schwer zu bespielen.

Die personelle Situation: ist weiterhin angespannt. Es fehlen Marian Asch (beruflich), Robin Binder (Urlaub), Marko Kovac (Wade), Felix Bauer (erneut umgeknickt), Timo Deuschinger (Bänderriss), Justin Eisenmann (Kreuzbandriss) und Lukas Friedrich (Schambein).

 

TSV Schornbach

TSV Schornbach (7. 16 Punkte) - TV Pflugfelden (13., 9 Punkte; Sonntag, 15 Uhr)

Die Ausgangsposition: Nach gutem Start in die Saison läuft es beim TSV mittlerweile nicht mehr rund. Vor allem auswärts gab es deutliche Niederlagen zuletzt beim SV Breuningsweiler. Gegen Pflugfelden steht der TSV unter Druck, er muss gewinnen. Allerdings hat er auf eigenem Platz bisher sehr erfolgreich gespielt: vier Siege, ein Unentschieden.

Die letzten fünf Spiele.

TSV Schornbach: zwei Siege, drei Niederlagen, zuletzt ein 1:4 in Breuningsweiler.

TV Pflugfelden: zwei Niederlagen, zwei Unentschieden, ein Sieg. Immer knappe Ergebnisse.

Das sagt Trainer Marius Jurczyk: Wir wollten in Breuningsweiler im Mittelfeld kompakter stehen und vorne aggressiver dagegengehen. Das hat nicht geklappt. Gegen Pflugfelden brauchen wir eine andere Einstellung, besonders im Zweikampfverhalten. Wir müssen den Gegner stärker unter Druck setzen.

Die personelle Situation: Einige Spieler kränkeln, es fehlen aber vorauss

ichtlich nur dir Langzeitverletzten Marko Schiek und Oliver Opel.

 

SV Kaisersbach

Germ. Bietigheim (10., 12 Punkte) - SV Kaisersbach (5., 20 Punkte; Sonntag, 15 Uhr)

Die Ausgangsposition: Der SV Kaisersbach ist mittlerweile mehr als nur die Überraschung der Saison. 20 Punkte in zehn Spielen, zuletzt sechs Siege in Serie, in Bietigheim kann er sich wohl nur selbst schlagen.

Die letzten fünf Spiele.

Germania Bietigheim: vier Niederlagen, ein Sieg (gegen Breuningsweiler).

SV Kaisersbach: vier Siege, ein Unentschieden, seit sieben Spielen ungeschlagen.

Das sagt Trainer Leo Gjini: „Mit 20 Punkten nach zehn Spielen habe ich nicht gerechnet. Das ist schon genial. Alles, was jetzt kommt, ist ein Bonus. Es hat sich gezeigt: Unsere Mannschaft hat Qualität und ist schwer zu schlagen. Nach Bietigheim kommt Crailsheim, dann werden wir sehen, wo wir stehen.

Die personelle Situation: Es fehlt nur Lucca Volkmer.

 

TSV Schwaikheim

TSV Schwaikheim (8., 15 Punkte) - SV Leingarten (14., 7 Punkte; Sonntag, 16 Uhr)

Die Ausgangsposition: Beim TSV läuft es nicht mehr. Zwar hatte er in den zurückliegenden Wochen starke Gegner, vier Niederlagen in Folge aber müssen zu denken geben. Gegen Leingarten kann er sich nichts anderes als einen Sieg erlauben.

Die letzten fünf Spiele.

TSV Schwaikheim: ein Sieg, dann vier Niederlagen in Folge.

SV Leingarten: drei Niederlagen, ein Unentschieden, ein Sieg, der aber gelang im letzten Spiel in Öhringen.

Das sagt Trainer Aleksandar Kalic: In Crailsheim ist es unglücklich gelaufen. Zwei kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle, ein Autounfall. Wir haben trotzdem, besonders anfangs, ein gutes Spiel gemacht. Das 3:4 ist bitter. Jetzt muss die Mannschaft Charakter zeigen. Mit einer Leistung wie in Crailsheim gewinnen wir.

Die personelle Situation: Es fehlen der Langzeitverletzte Kevin Pilih, Felix Weiblen (Faserriss), Dennis Solyom (Adduktorenzerrung) und die gesperrten Jochen Bartholomä und Ralf Pfender. Ein Fragezeichen steht hinter Robin Laudon (krank) und dem lange verletzten Florian Schweickhardt.

 

TV Oeffingen

TSV Crailsheim (2., 22 Punkte) – TV Oeffingen (4., 20 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr)

Die Ausgangsposition: Die Oeffinger spielen trotz kleinerer Rückschläge eine sehr gute Saison. Wie weit das nach oben noch führen kann, wird sich in Crailsheim weisen. Zuletzt immerhin schickte der TVOe den FV Löchgau (vier Siege in Serie) mit einem 4:0 nach Hause.

Die letzten fünf Spiele.

TSV Crailsheim: drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage.

TV Oeffingen: zwei Siege (deutliche Heimsiege), ein Remis, zwei Niederlagen.