Fußball im Rems-Murr-Kreis

Fußball-Landesliga: TSV Schwaikheim braucht dringend Tore

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Dennis Klemm (rotes Trikot) machte den Treffer gegen die Sportfreunde. Dem will er am Freitag weitere folgen lassen. © Ralph Steinemann Pressefoto

Irgendwie will es gerade nicht so recht laufen beim TSV Schwaikheim. Irgendwie scheint momentan der Wurm drin zu sein. Seit 24. Oktober hat der Fußball-Landesligist keinen Sieg mehr eingefahren, in den fünf Spielen seit der Winterpause zwei Tore geschossen.

„Die Tabelle lügt nicht“, beginnt Simon Hieber. Dass es nicht läuft, hängt von verschiedenen Faktoren ab, weiß der Abteilungsleiter und Co-Trainer. „Wir tun uns im Toreschießen schwer“, beginnt er. In 22 Spielen 23 Tore lautet die bisherige Ausbeute. Zudem kommen jede Menge Verletzungen hinzu. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“ Und dazu fehlt noch das letzte bisschen Glück, mit dem Schwaikheim eben doch besser dastehen würde. In Oeffingen gab’s nach langer 1:0-Führung die zwei Oeffinger Treffer in der Nachspielzeit. In Löchgau ließ der TSV eine Torchance zu - das schlussendliche 1:0 für den FV -, traf aber mehrmals Aluminium. Es will gerade einfach nicht so.

18 Spieler wollen auch nächste Saison das Trikot des TSV Schwaikheim tragen

Die Stimmung in der Mannschaft ist nach wie vor gut, versichert der Co-Trainer. „Die Spieler lassen sich nicht hängen, wollen jedes Mal gewinnen, geben im Training Gas, es herrscht guter Teamgeist.“ Teamgeist, der sich auszahlt: Bereits 18 Spieler haben für die nächste Saison fest zugesagt - ob Landes- oder Bezirksliga. „Das ist die schönste Rückmeldung, dass unsere Philosophie, wie wir sie in Schwaikheim fahren, von der Mannschaft belohnt wird.“

"Es fehlen Nuancen"

Den Glauben an den nächsten Sieg hat die Mannschaft längst nicht verloren, schließlich war es ja oft so knapp und meist nur mit einem Tor Unterschied. Trotzdem sind es auf den Relegationsplatz zwölf Punkte, die es aufzuholen gilt. „Wir müssen mehr Tore machen. Und das betrifft nicht nur den Sturm“, so der 39-Jährige. Defensiv machten sie ihre Sache gut, da hätten sie sich weiterentwickelt. „Es fehlen Nuancen.“

Für den TSV Schwaikheim heißt es jetzt: auf sich selbst und das anstehende Spiel schauen und weniger die Tabelle. Trotzdem warnt er: „Wenn wir nicht noch vor Ostern eine Siegesserie starten, dann wird es hinten raus zäh.“

Duell am Freitag ist richtungsweisend

Ein richtungsweisendes Spiel und Start für die Siegesserie könnte die Partie am Freitagabend, 19 Uhr, gegen Kornwestheim sein. Die Gäste stehen mit 25 Punkten auf Rang 15, zwei Plätze vor dem TSV. Gespielt wird seit langer Zeit mal wieder auf dem Rasen in Schwaikheim, was der Mannschaft gut liegt. „Kornwestheim kommt mehr über Einzelaktionen, wir mehr übers Kollektiv“ , so Hieber. Diese zwei, drei starken, vorangehenden Spieler heißt es am Freitag unter Kontrolle zu bekommen. „Wir müssen taktisch besser sein.“

Kornwestheim kassierte 71 Tore in 23 Spielen

Chancen rechnet sich der Co-Trainer allemal aus. „Das Spiel müssen wir in unserer aktuellen Situation gewinnen." Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Kornwestheim kassierte in 23 Spielen 71 Gegentore. Nur der Letztplatzierte, TSG Öhringen, hat mehr (76). Defensiv weiter gut stehen, vorne nun die Chancen auch nutzen - das Spiel gegen Kornwestheim ist eine Chance, die nötigen Tore zu machen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Verzichten muss Trainer Aleksandar Kalic auf acht Männer: Paul Schmid, Steffen Griese, Yusuf Dick, Mateo Kulis, Max Heßler, Florian Schweickhardt. Ein Spieler fällt wegen Corona aus.

Egal wie die Saison zu Ende gehen wird und ob der TSV dann Landes- oder Bezirksligist ist, steht fest, wer das Traineramt übernehmen wird: Nico Spina, der derzeit noch den Bezirksligisten VfL Winterbach trainiert, wird in der Saison 2022/23 in Schwaikheim an der Seitenlinie stehen.

Neuer Trainer: Nico Spina

Mit ihm soll frischer Wind kommen. „Da der Kern der Mannschaft bleibt, ist es immer mal wieder wichtig, neue Impulse zu bekommen, neue Ansprachen zu hören.“ Und um diesem Wandel nicht im Wege zu stehen, wird sich auch Simon Hieber aus dem Trainerteam zurückziehen. Er bleibt weiter Abteilungsleiter und wird Spina als Sportlicher Leiter in Sachen Organisation im Hintergrund zur Seite stehen.

Irgendwie will es gerade nicht so recht laufen beim TSV Schwaikheim. Irgendwie scheint momentan der Wurm drin zu sein. Seit 24. Oktober hat der Fußball-Landesligist keinen Sieg mehr eingefahren, in den fünf Spielen seit der Winterpause zwei Tore geschossen.

„Die Tabelle lügt nicht“, beginnt Simon Hieber. Dass es nicht läuft, hängt von verschiedenen Faktoren ab, weiß der Abteilungsleiter und Co-Trainer. „Wir tun uns im Toreschießen schwer“, beginnt er. In 22 Spielen 23 Tore lautet die

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