Rems-Murr-Sport

Fußball: TSV Rudersberg und Trainer Patrick Haaf gehen getrennte Wege

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Nicht mehr Trainer des TSV Rudersberg: Patrick Haaf. © Ralph Steinemann Pressefoto

Vier Spiele in der Kreisliga A II, null Punkte, 4:11 Tore – nichts geht beim TSV Rudersberg. Anfang der Woche haben sich deshalb Trainer Patrick Haaf und Verein zusammengesetzt, am Ende stand der Entschluss, getrennte Wege zu gehen.

Abteilungsleiter Rüdiger Augustin: „Wir haben die Situation analysiert und sind gemeinsam zu diesem Ergebnis gekommen.“ Augustin bescheinigt dem Trainer sogar „einen Superjob“ gemacht zu haben, sehr engagiert – und doch stellte sich zuletzt kein Erfolg ein. In den beiden Spielzeiten zuvor belegten die Rudersberg die Plätze drei (2018/19) und nach einem Umbruch mit dem Einbau junger Spieler sieben (19/20).

Haaf: Rücktritt angeboten

Patrick Haaf sagt, er habe nach der Niederlage in Erbstetten seinen Rücktritt angeboten, um einen Neustart zu ermöglichen. "Wir waren bei den Niederlagen meist nicht die schlechtere Mannschaft, aber die unglücklichere." Die Mannschaft sei verunsichert durch die Misserfolge. "Die jungen Spieler stecken solche Rückschläge nicht so leicht weg."  Er, Haaf, wollte deshalb den Weg freimachen für einen Neustart.

Ein Nachfolger wird noch gesucht

Woran es nun wirklich gelegen hat, kann Abteilungsleiter Augustin auch nach der ersten Analyse  nicht sagen, Womöglich auch an der Corona-Quarantäne, in die der TSV sich vor einigen Wochen begeben musste. Augustin: "Die Mannschaft ist auf jeden Fall besser, als der Tabellenplatz es ausdrückt." Dass die Trennung nicht im Streit erfolgt sei, zeige sich aber daran, dass Haaf weiterhin für die Rudersberger AH spiele.

Ein Nachfolger stehe, so der Abteilungsleiter, noch nicht fest. Haafs Aufgaben übernimmt zunächst Lars Binder, ehemaliger Torwart beim TSV, unterstützt von Pascal Keinath.