Rems-Murr-Sport

Fußball-Vorschau: 3. Liga und Landesliga

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Symbolbild. © Danny Galm

Erfolgreicher als Fußball-Landesligist TSV Schwaikheim war in den letzten Wochen keiner. Nun versucht der TV Oeffingen, dessen Siegesserie zu durchbrechen. Ebenfalls gut läuft es bei Drittligist SG Sonnenhof Großaspach. Doch der muss nun zu Tabellenführer MSV Duisburg.

3. Liga

MSV Duisburg (1. Platz, 54 Punkte) – SG Sonnenhof Großaspach (6., 46 Punkte; Samstag, 14 Uhr). Es läuft weiter gut bei den Aspachern. Am Mittwochabend gelang ein knapper, aber verdienter Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten VfL Osnabrück. Zu einer Änderung des Saisonziels sollen der Punktesegen, 18 schon in der Rückrunde, und der sichere Klassenverbleib nicht führen. „Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus“, sagt Sportdirektor Joannis Koukoutrigas. Und Chef-Trainer Oliver Zapel gibt zu Protokoll, dass er ohnehin immer gewinnen wolle. Am Samstag allerdings wird das schwer werden. Der Tabellenführer wartet. Dessen Heimbilanz jedoch ist nur die siebtbeste. Die Duisburger glänzen mehr auf fremden Plätzen. Das bietet der SG, die bisher auch auswärts recht erfolgreich war, zumindest eine kleine Chance.

Verbandsliga. TSG Backnang (2., 43 Punkte) – SGV Freiberg (1., 55 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Bei den Backnangern läuft’s nicht mehr rund. Noch nicht verloren im neuen Jahr, aber zu oft nur unentschieden gespielt. Der Vorsprung auf Platz drei schmilzt und droht nun noch kleiner zu werden. Aber vielleicht ist der Tabellenführer genau der richtige Gegner, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden.

Landesliga

TSV Schwaikheim (4. Platz, 39 Punkte) – TV Oeffingen (9., 34 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Die Schwaikheimer gewinnen weiter; und das gegen die Spitzenteams. Trainer Toni Guaggenti aber bleibt seinem Mantra treu: „Jeder Sieg bringt uns unserem Ziel ein Stück näher, und das lautet Nichtabstieg.“ Beim 3:2 in Heimerdingen habe seine Mannschaft auch sehr viel Glück gehabt. „Zur Halbzeit können wir auch 0:3 hinten liegen.“ Nach der Pause aber sei seine Mannschaft ebenbürtig gewesen. Guaggenti: „Es ist schön zu sehen, wie sie arbeitet, wie sich alle reinknien; auch die Spieler, die auf der Bank sitzen.“ Nach dem Auftaktdesaster in Brackenheim wüssten nun alle wieder, dass 90 Prozent Leistung in dieser Liga nicht ausreichten. Das gilt auch fürs Derby gegen Oeffingen. Das Hinspiel ging immerhin mit 0:2 verloren. Guaggenti hatte alle Spieler zur Verfügung.

TSV Schornbach (6., 37 Punkte) – VfL Brackenheim (12., 24 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). Trotz großer Personalprobleme hat sich der TSV bei der Viktoria Backnang klar mit 6:2 durchgesetzt. Trainer Giuseppe Greco war diesmal zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft. „Sie haben gemerkt, das ist kein Selbstläufer.“ Auch die Spieler, die ins Team gerückt sind, „haben ihre Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt“. Allerdings: Wieder gab es einen frühen Rückstand. Gegen Brackenheim kann Greco wieder auf Patrick Messner, Kosta Petridis und Koray Yildiz zurückgreifen. Er überlegt aber, ob er „die Spieler belohnen soll, die in Backnang gespielt haben“. Brackenheim sei „eine ganz andere Herausforderung“ als Backnang. Taktisch disziplinierter, Greco rechnet mit „Feuer bis zum Schluss“. Und: „Die werden uns nicht so viele Räume geben wie die Backnanger.“

Tura Untermünkheim (16., 12 Punkte) – SV Fellbach (13., 23 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Wenn nicht jetzt, wann dann? Dass die Fellbacher Tabellenführer Rutesheim unterliegen, war durchaus zu erwarten gewesen. Die Situation im Abstiegskampf hat das insofern verschärft, dass der erste sichere Nichtabstiegsplatz bereits acht Punkte entfernt ist. Beim abgeschlagenen Schlusslicht muss der SVF nun gewinnen, sonst ...

TSG Öhringen (2., 41 Punkte) – FC Viktoria Backnang (15., 13 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Für die Backnanger hat sich eine erfolglose Saison auch gegen Schornbach fortgesetzt. 2:6 auf eigenem Platz. In Öhringen könnte Ähnliches auch auswärts folgen.