Rems-Murr-Sport

Fußball-Vorschau: Die Lage in den Ligen von Bezirksliga bis Kreisliga

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Der VfR Birkmannsweiler (hier Ali Dogan) muss am Wochenende gegen den SV Plüderhausen ran. © Ramona Adolf

Die tollen Tage sind vorbei, auf dem Fußballplatz aber werden sie voraussichtlich fortgesetzt. Der zweite Spieltag im Bezirk Rems-Murr brachte zwar nicht mehr so viele kuriose Ergebnisse wie der erste, aber was heißt das schon? Vor allem im Tabellenkeller könnte sich am Wochenende für einige Katzenjammer einstellen.

Bezirksliga

Zum Beispiel für den VfR Murrhardt. Der hat beide Spiele im neuen Jahr – gegen Teams im Abstiegskampf – verloren und wird auch um Niederlage Nummer drei nicht herumkommen, denn: Er muss zum SV Breuningsweiler. Zwar wird in Höfen gespielt, am Ergebnis wird das aber nichts ändern. Sieg Nummer 14 für den Tabellenführer. Die Murrhardter müssen dann allmählich aufpassen, nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten, denn im unteren Bereich der Tabelle ist einiges in Bewegung geraten. Da hat Schlusslicht SV Hegnach gewonnen – in Murrhardt nämlich – und fährt jetzt durchaus mit Chancen nach Allmersbach. Gelingt ein Sieg, sind die Hegnacher wieder mitten drin in der Gruppe von sieben, acht Mannschaften, die die Abstiegsplätze mit bangen Blicken im Auge behalten müssen. Dazu zählt auch der VfL Winterbach, der vor einem entscheidenden Spiel steht. Zu Gast ist der SV Unterweissach, dem es nicht anders ergeht. Siegt Winterbach, läge der VfL schon vier Zähler vor dem – aktuell – Vorletzten. Und er hätte aufgeschlossen zu Korb, Oberrot, SV Fellbach II – und Murrhardt. Denn der SC Korb muss sich bei der TSG Backnang II erst einmal durchsetzen, die TSG hat zuletzt den TSV Nellmersbach geschlagen. Und Oberrot ist beim SV Kaisersbach auch nicht sonderlich viel zuzutrauen.

Nellmersbach unter Druck

Der SV Fellbach II wiederum empfängt den Tabellenzweiten aus Nellmersbach, der nach bisher nur einem Zähler aus zwei Spielen unter Druck steht. Aber vielleicht verlieren ja sowohl SV Hegnach als auch VfL Winterbach, dann ließe sich der Katzenjammer stark eingrenzen auf genau diese beiden Vereine. Darum nicht kümmern müssen sich SG Schorndorf und SV Remshalden. Für beide geht es im direkten Duell um einen guten Platz im Verfolgerfeld.

Kreisliga A

In der A I hat Tabellenführer FSV Waiblingen den großen Kater gerade noch vermieden. Nach der Heimniederlage gegen Birkmannsweiler hat es beim TV Stetten so eben noch zu einem 2:1-Sieg gereicht. So verteidigten die Waiblinger die drei Punkte Vorsprung auf den TSV Schmiden, den sie nun auf sechs Zähler ausbauen können, denn der aktuelle Zweite, der TSV Schmiden, ist spielfrei. Allerdings muss der FSV dazu die SG Weinstadt bezwingen. Dazu wird eine bessere Leistung nötig sein als beim Zittersieg in Stetten. Zupassgekommen ist den Waiblingern, dass auch Verfolger SSV Steinach-Reichenbach im ersten Spiel patzte. Der SSV hat aber die Kurve schnell wieder gekriegt und sich beim erstarkten VfR Birkmannsweiler durchgesetzt. Zu rechnen ist damit, dass er den Aufwärtstrend gegen den TV Stetten fortsetzt – was dann den TVS in immer größere Probleme bringt. Der darf zumindest darauf hoffen, dass sich gleichzeitig der SV Plüderhausen nicht gegen Birkmannsweiler durchsetzt und Haubersbronn nicht gegen den TV Weiler. Etwas absetzen von dieser abstiegsbedrohten Zone könnte sich der TSV Leutenbach, wenn ihm Sieg Nummer drei in Folge gelingt. Diesmal gegen den KTSV Hößlinswart. So gut wie abgestiegen ist ASGI Schondorf. Am Sonntag droht Niederlage Nummer 14, diesmal gegen den TB Beinstein.

Staffel II: Schafft Rudersberg diesmal den Sprung auf Rang 2?

In der Staffel II hat der TSV Rudersberg den Sprung auf Platz zwei verpasst. Er musste sich beim FC Welzheim mit einem 2:2 begnügen. Nun hat er die nächste Gelegenheit, denn zu Gast ist der Zweite, der FV Sulzbach/Murr. Sehr erfolgreich ist in diesem Jahr der TSV Schwaikheim II. Ob sich das aber in Kirchberg fortsetzt? Die Spvgg hat sich aus der Abstiegszone ins Mittelfeld abgesetzt und das durch Siege gegen Tabellenführer Oberbrüden und Verfolger TSC Murrhardt. Da scheint es der FC Welzheim in Lippoldsweiler leichter zu haben. Nicht viel zusammen läuft beim FSV Weiler zum Stein. Die angepeilten Spitzenplätze sind weit entfernt. Will er nun nicht in allzu konkrete Abstiegsgefahr geraten, darf er beim TSV Althütte nicht verlieren. Sonst ist Katzenjammer garantiert.

Kreisliga B

Die Kreisliga B I steigt mit dem ersten kompletten Spieltag ein und schon könnte sich an der Spitze Entscheidendes verändern. Der Tabellendritte, TSV Schlechtbach, kann mit einem Sieg Gegner SF Höfen Baach von Platz zwei verdrängen. Spitzenreiter Anagennisis Schorndorf muss zum TSV Miedelsbach. Das wäre in der vergangenen Saison ein Topspiel gewesen, Miedelsbach aber ist in dieser Saison deutlich schwächer.