Rems-Murr-Sport

Fußball-Vorschau: Landesliga

SeitzC3_0
Spiel der Schwaikheimer am vergangenen Wochenende © Christine Tantschinez

Das Fellbachderby in der Fußball-Landesliga, SVF gegen den TV Oeffingen, eröffnet am Freitagabend den achten Spieltag. Das Spitzenspiel der Liga findet am Sonntag statt. Tabellenführer SV Breuningsweiler erwartet den Vierten, die Spvgg Gröningen-Satteldorf.

SV Fellbach (6. Platz, 10 Punkte) – TV Oeffingen (7., 10 Punkte; Freitag, 19 Uhr). Mit fast identischer Bilanz gehen die beiden Fellbacher Vereine ins Fellbacher-Herbst-Derby. Die Gastgeber liegen lediglich in der Tordifferenz klar vorn. 2015 und 16 haben sie das Derby jeweils mit 1:0 gewonnen. Für die Oeffinger spricht, dass Fellbach in den zurückliegenden drei Spielen nur einen Punkt geholt hat, die Oeffinger selbst dagegen die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen haben.

SV Breuningsweiler (1., 16 Punkte) – Spvgg Gröningen-Satteldorf (4., 12 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr in Winnenden). Nach einer Niederlage und einem Unentschieden hat der SVB wieder zugeschlagen. Bei Mitaufsteiger Stetten-Kleingartach gewann er 5:0. Dabei hatte der zuvor in Schornbach gewonnen. Gegen Breuningsweiler war er chancenlos. So einfach wird es am Sonntag nicht werden. Mit der Spvgg Gröningen-Satteldorf kommt eine Spitzenmannschaft. SVB-Trainer Hannes Stanke wird’s egal sein. Spaß haben, guten Fußball spielen, ohne nur das Ergebnis im Blick zu haben, kann auch im Spitzenspiel funktionieren. Gespielt wird noch einmal in Winnenden. Auf dem neuen Kunstrasen in Breuningsweiler muss nachgebessert werden.

TSV Schornbach (10., 9 Punkte) – Spvgg Ludwigsburg (5., 11 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). 1:1 in Satteldorf, immerhin einer der Ligafavoriten, damit war TSV-Trainer Giuseppe Greco zufrieden. „Ein Schritt nach vorne.“ Mehr aber auch nicht, Greco sah „Ansätze, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Die Leistung in Satteldorf könne als Maßstab aber lediglich die Basis sein, „auf die wir noch etwas draufsetzen müssen“. Die Mannschaft habe wohl aufgenommen, dass jeder ans Limit gehen und für die Mannschaft arbeiten muss. Das aber müsse sie in jedem Spiel zeigen, denn: „Die Liga ist so ausgeglichen. Wenn man jetzt nicht schnellstmöglich punktet“, rutscht man schnell wieder den abstiegsbedrohten Plätzen entgegen. Es kann mit einem Sieg aber auch schnell wieder nach oben gehen. Und einen Sieg soll es gegen Ludwigsburg geben. Vor allem auf eigenem Platz müsse das immer das Ziel sein. Bei Gegner Ludwigsburg habe es zwar viel Unruhe gegeben, die Mannschaft habe sich aber stabilisiert. Im eigenen Team gibt es drei große Fragezeichen. Geo Mahlelis wird wegen Problemen im Leistenbereich voraussichtlich geschont, bei Nektarios Malamidis ist noch unklar, wie schwer seine Knieverletzung wiegt, und auch Kostas Petridis hat Leistenprobleme.

TSV Crailsheim (9., 10 Punkte) – TSV Schwaikheim (3., 14 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Vier Siege, ein Unentschieden – der TSV hat einen Lauf. „Nein“, widerspricht Trainer Toni Guaggenti. „Das ist nur eine Momentaufnahme.“ Allerdings: „Wir wollen uns nicht beklagen und nehmen das gerne mit.“ Die Mannschaft funktioniert offensichtlich. Trotz mehrerer Ausfälle schlug sie Kornwestheim. „Felix Ohr, Felix Bauer oder Alex Grau musste ich ins kalte Wasser werfen. Aber sie haben’s toll hingekriegt.“ Sie alle sind erst 19 Jahre alt. Am Ende musste sogar Felix Weiblen, nach seiner Knie-OP eigentlich noch nicht so weit, 15 Minuten mithelfen. In Crailsheim erwartet Guaggenti einen nicht minder harten Gegner. „Die haben sich bestimmt mehr erhofft. Eine gut bestückte Truppe mit vielen erfahrenen Spielern.“ Im eigenen Kader sieht es wieder etwas besser aus. Valentin Beier (Grippe) ist wieder im Training, auch Sven Seibel, Felix Gebhard stehen zur Verfügung. Heiko Bernert, Florian Schweickhardt, Stoyan Stoyanov und Kevin Salzmann fehlen weiter.

Oberliga

TSG Backnang (12., 10 Punkte) – FCA Walldorf (18., 4 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Die Backnanger haben sich in Bissingen gut präsentiert und – trotz 80 Minuten in Unterzahl - nur 1:2 verloren: durch einen Elfmeter in der 89. Minute. Unterm Strich aber stehen drei Niederlagen in den zurückliegenden drei Spielen. Die TSG braucht Punkte, um der Abstiegszone nicht noch näher zu kommen. Die Chance dazu ist nun groß gegen das Schlusslicht.