Rems-Murr-Sport

Fußball-Vorschau: Landesliga

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In der vergangenen Saison mussten die Schornbacher (Georgios Mahlelis, Mitte, und Alexander Nita, rechts) eine bittere Niederlage in Oeffingen (Kevin Fischer und Domenico Russo) einstecken. © Ralph Steinemann

Während der SV Breuningsweiler seine Tabellenführung in der Fußball-Landesliga in Ludwigsburg verteidigen muss, steigt in Oeffingen das nächste Rems-Murr-Derby. Der TVOe erwartet den TSV Schornbach.

TV Oeffingen (4. Platz, 13 Punkte) – TSV Schornbach (7., 12 Punkte; Sonntag, 16 Uhr). So schnell kann’s in dieser Liga gehen. Die Oeffinger hingen, weil sie zu oft – und allem zu Hause – nur unentschieden spielen, im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. Verloren hat der TVOe aber auch nur einmal, und das am ersten Spieltag.

Deshalb haben ihn nun zwei Siege in den zurückliegenden drei Spielen auf Platz vier gespült. Damit liegt er drei Plätze, aber auch nur einen Punkt vor dem TSV Schornbach. Der hat zuletzt die Spvgg Ludwigsburg recht sicher bezwungen.

TSV-Trainer Giuseppe Greco ist damit zufrieden, auch mit der Einstellung der Spieler und dass es kein Gegentor gab. Allerdings: „Wenn man so viel falsch gemacht hat in der Vergangenen, dann will ich das jetzt nicht zu hochhängen.“

Es gibt also noch einiges zu verbessern. Probleme bereiten ihm noch immer Krankheitsfälle im Team (beispielsweise Geo Mahlelis), zudem schmerzt Kostas Petridis und Patryk Ferraro die Leiste. In Oeffingen hofft er auf ein attraktives Spiel, das allerdings nur dann zustande komme, wenn Oeffingen sich am Spielaufbau beteiligt. „Ansonsten wird das ein sehr taktisches Spiel werden.“ Also ein zähes.

07 Ludwigsburg (8., 11 Punkte) – SV Breuningsweiler (1., 19 Punkte; Samstag, 15.30 Uhr). Aufsteiger SVB steht immer noch auf Platz eins – und Trainer Hannes Stanke sieht immer noch keinen Grund, an die Meisterschaft zu denken. „Es macht einfach unglaublich viel Spaß, da vorne dabei zu sein.“ Allerdings hätten seine Spieler mittlerweile schon realisiert, dass womöglich wieder Besonderes möglich ist.

Der SVB hat mit Crailsheim und Gröningen-Satteldorf immerhin Gegner geschlagen, die zu den Hochgewetteten in der Liga zählen. „Wir haben gesehen, dass wir da mithalten können.“ Das sollte auch in Ludwigsburg möglich sein, wo’s derzeit einige Turbulenzen gibt.

Der Verein steht kurz vor der Insolvenz. Bei den Breuningsweilermern ist dagegen alles ruhig, auch wenn Stanke außer Markus Kellermann (beruflich verhindert) alle Spieler zur Verfügung stehen und für einige deshalb wieder nur Platz auf der Bank ist. Stanke: „Es wird sicher schwer werden in Ludwigsburg, aber wir wollen gewinnen.“

TSV Heimerdingen (13., 8 Punkte) – TSV Schwaikheim (3., 14 Punkte; Sonntag, 15 Uhr). Nach fünf Spielen mit vier Siegen und einem Remis haben die Schwaikheimer mal wieder verloren. Beim 1:3 in Crailsheim, sagt Trainer Toni Guaggenti, sei sein Team nicht wie sonst ins Spiel gekommen. Was auch an der aktuell schlechten personellen Situation liegt.

Wenn dann noch zwei fragwürdige Elfmeterentscheidungen hinzukommen ... Dennoch: „Wir haben verdient verloren“, sagt Guaggenti. Die personelle Situation ist weiterhin suboptimal, auch wenn kranke Spieler wieder zurückkamen.

„Ich habe 14 Spieler im Training, von denen einige noch im Aufbautraining sind.“ Beispielsweise Felix Weiblen. Nicht einsatzfähig sind Kevin Salzmann (Meniskus-Teilanriss), Alexander Grau (Patellasehnenreizung), Sven Seibel (Schambeinentzündung). Stoyan Stoyanov wird wohl Ende nächster Woche ins Lauftraining einsteigen können, Heiko Bernert soll nächste Woche das Mannschaftstraining aufnehmen können.

Trotz aller Probleme sagt Guaggenti: „Wenn jeder an seine 100 Prozent herankommt, können wir auch so gewinnen.“

FV Löchgau (2., 17 Punkte) – SV Fellbach (9., 10 Punkte; Sonntag, 15.30 Uhr). Dritter waren die Fellbacher nach vier Spieltagen. Neun Punkte standen auf dem Konto. Vier Spieltage später sind daraus nur zehn geworden, die Fellbacher müssen schon wieder mit bangen Blicken nach unten schauen. Und dass sich dies am Sonntag beim Zweitplatzierten ändert, ist nicht sonderlich wahrscheinlich.