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Fußballer des TSV Schlechtbach: Sieben Tore – und ein Problem

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Saß beim grandiosen Saisonauftakt des TSV Schlechtbach nur auf der Bank: Stürmer und Abteilungsleiter Lukas Tauschek. © Ralph Steinemann Pressefoto

Was für ein Auftakt! Mit 7:0 bezwang der TSV Schlechtbach im ersten Saisonspiel den FSV Waiblingen II. Dabei hatte der FSV die zurückliegende Saison als Sechster beendet, die Schlechtbacher waren nur Zehnter geworden. Doch die Waiblinger haben – unter anderem – Torjäger Alen Zoric (am Sonntag drei Treffer gegen Stetten) an den SC Urbach verloren und waren deshalb, so der Schlechtbacher Abteilungsleiter Lukas Tauschek, völlig chancenlos. Sieben Tore, dabei hatten die Schlechtbacher zuvor ebenfalls Sorgen, weil die Angriffsplätze dünn besetzt sind. Aber, so Tauschek, selbst einer der Angreifer, die Vorbereitung sei optimal verlaufen. „Wir haben keine Studenten, die auswärtig unterwegs sind, und dank Corona auch wenig Urlauber.“

Im Tor klemmt's

Alle seien sehr motiviert, der Kader breit genug. Nur im Tor klemmt’s richtig. Dort steht mit Tobias Munz einer, der jeweils vorher noch als Feldspieler bei der Zweiten aufläuft. Aber wer sieben Tore schießt, muss sich darum wohl kaum Gedanken machen. Die drehen sich um andere Dinge. Lukas Tauschek: „Unser Ziel ist, von den Abstiegsplätzen wegzubleiben und schon in den ersten Spielen so viele Punkte wie möglich zu holen.“ Man wisse ja nicht, ob und wann die Saison wieder abgebrochen wird.

Alles bestens also beim TSV Schlechtbach? Nein. Der neue Trainer Jan Strotbek (seit Januar) hat den Stürmer Lukas Tauschek auf die Ersatzbank gesetzt. „Eigentlich“, sagt der Abteilungsleiter Tauschek, „muss ich jetzt gleich den Trainer austauschen.“