Ringen in Rems-Murr

Gold für Schorndorfer Scarpello, Bronze für Korberin Oswald

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Titel bei der DM: Georgios Scarpello. © ASV Schorndorf
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Bronze bei der DM: Mia Oswald. © Privat

(rmr). Aus Rems-Murr-Sicht sehr erfolgreich verlaufen sind die deutschen Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren im Ringen. Georgios Scarpello (KSV Gottmadingen/ASV Schorndorf) holte Gold im griechisch-römischen Stil. Mia Oswald vom SC Korb sicherte sich im Freistil Bronze.

Bei den Titelkämpfen der Junioren in Hohenlimburg durfte sich Griechisch-Römisch-Spezialist Scarpello schon einen Tag vor den eigentlichen Finalkämpfen zum Titelträger küren lassen. Denn in der Kategorie bis 55 Kilogramm wurde im sogenannten nordischen System „jeder gegen jeden“ gerungen.

Scarpello, der das Einzelstartrecht für den südbadischen KSV Gottmadingen besitzt und der Bundesligamannschaft des ASV Schorndorf angehört, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Er besiegte alle seine vier Gegner vorzeitig durch technische Überlegenheit.

Gutes Zeichen für ASV-Coach Volker Hirt

Luca Moosmann (Sulgen), Michael Steiner (Westendorf), Luan Lauer (Schuttertal) und Kutgagan Öztürk (Mühlheim) mussten alle vorzeitig von der Matte. Am Ende standen für Scarpello 38:3 technische Wertungspunkte zu Buche. Da dürfte auch ASV-Coach Volker Hirt zuversichtlich im Hinblick auf die Mannschaftsrunde und die Form seines Schützlings sein.

Paul Wahl (SV Fellbach) belegte Rang acht in der 97-Kilo-Klasse. Kurzfristig absagen musste Medaillenkandidat Alexander Zentgraf. Der Athlet des SC Korb konnte aufgrund einer hartnäckigen Schulterverletzung nicht an den Start gehen.

Mia Oswald setzt sich im kleinen Finale durch

Eine Erfolgsmeldung für die Korber gab es aber von den Freistilwettbewerben aus Rimbach. Über die Bronzemedaille durfte sich Mia Oswald in der Juniorinnenklasse bis 57 Kilogramm freuen. Nach passabler Vorrunde hatte sie sich im Halbfinale der Favoritin und späteren Titelträgerin Josefine Purschke (Warnemünde) geschlagen geben müssen.

Im kleinen Finale gegen Sophie Krauß (Thalheim) war die Anspannung bei Oswald spürbar. Dennoch feierte sie einen hochverdienten 6:1-Punktsieg.

Nach der Silbermedaille im Jugendbereich 2018 war dieser dritte Rang ein guter Einstieg bei den Juniorinnen und eine Belohnung für den Trainingsaufwand. Wegen Corona war und ist das Training abseits von den großen Leistungszentren nicht einfach zu organisieren.