Handball im Rems-Murr-Kreis

Handball-Teams kämpfen mit einer Kampagne gegen den Blutkrebs

DKNS
Gemeinsam gegen Blutkrebs: Vier Frauenhandball-Teams haben sich zu einer Kampagne zusammengeschlossen. © Michael Schmidt

Vier Teams der Frauen-Handball-Bundesligen unterstützen die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in ihrer Mission, dem Blutkrebs die Stirn zu bieten. Die Idee kommt von Fabian König, Sportkoordinator beim Erstligisten VfL Waiblingen.

„Wir besiegen Blutkrebs“ lautet der Slogan der DKMS, die sich seit 1991 der Bekämpfung von Blutkrebs und anderer Erkrankungen des blutbildenden Systems verschrieben hat. Haupttätigkeitsfeld der gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Tübingen ist die Registrierung von Stammzellspendern – mit dem Ziel, weltweit Blutkrebspatienten mit einer Stammzelltransplantation eine zweite Lebenschance zu ermöglichen. Weltweit sind über elf Millionen Menschen als potenzielle Stammzellspender registriert. Mehr als 100.000 Menschen wurde durch einen DKMS-Spender eine zweite Chance geschenkt.

Eigens kreiertes Logo

Damit mehr Menschen von der Arbeit der DKMS erfahren, sorgen vier Vereine aus dem Handball zusammen mit der gemeinnützigen Organisation in der kommenden Saison für die nötige Aufmerksamkeit: Der VfL Waiblingen (1. Bundesliga), die TG Nürtingen, der ESV Regensburg und die SG Schozach-Bottwartal (alle 2. Bundesliga) werben in der neuen Saison auf ihrer Spielkleidung mit einem eigens kreierten Aktionslogo für eine Registrierung bei der DKMS. Anfang September wurde die Aktion in Kirchheim unter Teck der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Idee für die Kooperation hatte Fabian König, Sportkoordinator des VfL Waiblingen. „Ich hatte leider schon selbst mehrmals mit der Diagnose Leukämie in ihren verschiedensten Formen Berührungspunkte“, sagt er. „Deswegen weiß ich, wie wichtig die Stammzellspende ist.“ Der erste Schritt für die Bewerbung auf der Spielkleidung war es, Ausrüster Kempa mit ins Boot zu holen.

Um der Aktion eine noch größere Plattform zu bieten, wurden die Kontakte zum Kooperationspartner SG Schozach-Bottwartal und den befreundeten Vereinen TG Nürtingen und ESV 1927 Regensburg genutzt. Das Aktionsbündnis „Frauenhandball für die DKMS“ von vier deutschlandweit im Einsatz befindlichen Teams war geboren und das Aktionslogo wurde geschaffen. „Ein großes Dankeschön geht auch an die Handball-Bundesliga Frauen, die diese Aktion genehmigt hat“, so König.

Eine Herzensangelegenheit

Auch der Waiblinger Trainer unterstützt die Aktion. „Wir sind froh und stolz, Teil dieser Kampagne zu sein“, sagt Thomas Zeitz. „Durch diese Aktion die DKMS zu unterstützen, ist für uns eine Herzensangelegenheit, da viele von uns schon in irgendeiner Form damit zu tun hatten.“ Helfen sei ganz einfach und gehe schnell und unkompliziert. „Wenn wir als Teil dieser Kampagne einen kleinen Teil dazu beitragen können, dass anderen Menschen geholfen werden kann, ist das eine super Sache. Deshalb unterstützt das und macht mit, denn darum geht es“, richtet Zeitz sich an die Handball-Fans.

Für den Einsatz der vier Vereine in der Saison 2022/23 ist die DKMS dankbar. „Der Sport zeigt hier mal wieder, wie Zusammenhalt und Solidarität funktionieren“, wird Christina Scheffer, Referentin für Unternehmenskooperationen der DKMS, in der Pressemitteilung zitiert. „Mit dem Logo auf dem Trikot sorgen sie dafür, dass mehr Menschen auf die Themen Blutkrebs und Stammzellspende aufmerksam werden.“

Vier Teams der Frauen-Handball-Bundesligen unterstützen die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in ihrer Mission, dem Blutkrebs die Stirn zu bieten. Die Idee kommt von Fabian König, Sportkoordinator beim Erstligisten VfL Waiblingen.

„Wir besiegen Blutkrebs“ lautet der Slogan der DKMS, die sich seit 1991 der Bekämpfung von Blutkrebs und anderer Erkrankungen des blutbildenden Systems verschrieben hat. Haupttätigkeitsfeld der gemeinnützigen Organisation mit Sitz in Tübingen ist die

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