Handball im Rems-Murr-Kreis

Handball: VfL Waiblingen fehlen noch zwei Siege bis zum Erstliga-Aufstieg

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Die TG Nürtingen hatte große Probleme mit Vanessa Nagler (hier im Spiel gegen Herrenberg). Zehn Tore gingen auf das Konto der Waiblingerin beim 24:18-Sieg. © Ralph Steinemann Pressefoto

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen sind noch zwei Siege vom Aufstieg in die 1. Bundesliga entfernt. Dank starker Abwehr- und Torhüterinnenleistungen übersprangen die Waiblingerinnen die Auswärtshürde bei der TG Nürtingen sicher mit 24:18 (13:7).

Vor vollem Haus, darunter zahlreiche Waiblinger Anhänger, zeigte der Gastgeber von Beginn an, dass er keine Geschenke an den Nachbarn aus dem Remstal verteilen wollte. Die TG stand sehr kompakt und bissig in der Abwehr, gegen die der VfL anfangs kaum ein Durchkommen fand. Aber auch die Waiblinger Defensive inklusive Torhüterin Celina Meißner bildeten ein nahezu unüberwindbares Bollwerk gegen Nürtingens Angreiferinnen.

Tore bleiben Mangelware

So blieben Tore Mangelware, nach sechs Minuten stand es gerade einmal 1:1. Doch dann zeigte der VfL seine ganze Klasse. Aus der weiterhin bärenstarken Abwehr heraus gewann das Tempogegenstoßspiel der Tabellenführer zunehmend an Dynamik und Präzision. Vorne sorgten vor allem Vanessa Nagler und Rabea Pollakowski für die Waiblinger Tore.

Im Stile einer Spitzenmannschaft zog der VfL bis zur 20. Minute auf 11:3 davon. Von diesem Vorsprung sollte der VfL auch im weiteren Verlauf zehren. Nürtingen kam bis zur Pause besser ins Spiel, dennoch ging es mit der komfortablen 13:7-Führung für die Gäste in die Kabinen.

VfL kommt nicht ins Wanken

Die TG hatte den besseren Start in den zweiten Durchgang und verkürzte auf 9:13. Doch Waiblingen kam nicht ins Wanken. Die Abwehr stand weiterhin sattelfest und vorne zog der VfL wieder das Tempo an. Mit einem 4:0-Tore-Lauf zum 17:9 stellte Waiblingen in der 43. Minute den Acht-Tore-Vorsprung aus den ersten 30 Minuten wieder her. In der Schlussviertelstunde brannte auch nichts mehr an, die Waiblingerinnen und ihre Anhänger jubelten über den verdienten 24:18-Auswärtserfolg und blieben zudem im zweiten Spiel hintereinander unter 20 Gegentreffern.

Auf die Abwehr wird es auch im nun wohl entscheidenden Auswärtsspiel am kommenden Samstag in Solingen ankommen. Denn bei der Hinspielniederlage vor wenigen Wochen hatte der VfL aufgrund der 36 Gegentore knapp das Nachsehen. Dreht der VfL dieses Mal den Spieß herum, darf er schon fast sicher für die 1. Liga planen. Denn zum Schluss gastiert noch der Tabellenletzte TV Aldekerk in der Waiblinger Rundsporthalle (21. Mai).

TG Nürtingen: Hesel, Schmid; Kuhrt, Fischer (3), Wieder, Cleve, Schuhknecht (4), Breidert (4), Foth, Eisenbraun (1), Quattlender (1), Dreizler (2), Treusch (2), Henze (1).

VfL Waiblingen: Zec, Wunsch, Meißner (1); Nagler (10/2), Schraml, Hagen (1), Klingler, Brand (1), Hammer (2), Wulf, Henkel (2), Ridder, Pollakowski (7/1).

Die Handballerinnen des VfL Waiblingen sind noch zwei Siege vom Aufstieg in die 1. Bundesliga entfernt. Dank starker Abwehr- und Torhüterinnenleistungen übersprangen die Waiblingerinnen die Auswärtshürde bei der TG Nürtingen sicher mit 24:18 (13:7).

Vor vollem Haus, darunter zahlreiche Waiblinger Anhänger, zeigte der Gastgeber von Beginn an, dass er keine Geschenke an den Nachbarn aus dem Remstal verteilen wollte. Die TG stand sehr kompakt und bissig in der Abwehr, gegen die der VfL

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