Ringen im Rems-Murr-Kreis

„Heißer Tanz“ in Kleinostheim für die Ringer des ASV Schorndorf

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Mit sechs Punkten Vorsprung geht das Team von ASV-Trainer Volker Hirt in die Viertelfinal-Rückrunde. © Ralph Steinemann Pressefoto

Am Samstag geht es für den ASV Schorndorf um den Einzug in die Runde der besten vier deutschen Ringer-Teams. Um 19.30 Uhr startet der Viertelfinal-Rückkampf beim SC Kleinostheim, den der ASV am vergangenen Wochenende in eigener Halle mit 14:8 besiegen konnte. Das Team, das in Addition beider Kämpfe am Ende die Nase vorn hat, zieht in das Halbfinale gegen den ASV Mainz oder den KSV Köllerbach ein.

„Das Sechs-Punkte-Polster, mit dem wir in den Rückkampf gehen, ist schon beruhigend“, sagt Coach Volker Hirt. „Aber wir machen nicht den Fehler und fahren mit dem Ziel nach Kleinostheim, den Vorsprung nur zu verteidigen. Wir wollen ihn im Gegenteil ausbauen und uns mit einem Sieg fürs Halbfinale qualifizieren. Deshalb gibt es bei der Aufstellung keine Experimente. Wir werden voll aufstellen und auf Sieg ringen.“

Bei vier der zehn Kämpfe erwartet der Coach einen deutlichen Ausgang mit je zwei Siegen pro Team: „Die anderen sechs Kämpfe sind total offen, da lässt sich kein Sieger voraussagen“, so Hirt, der noch mal alle Duelle von vergangenem Samstag per Video analysiert hat. „Unsere Athleten sollen perfekt vorbereitet in diesen heißen Tanz gehen.“

Möglichst viele Punkte in den ersten Kämpfen

Einer, der richtig heiß und mit Revanchegelüsten in den Rückkampf gehen wird, ist Ilie Cojocari. Der rumänische Meister in Schorndorfer Diensten hatte gegen den moldawischen Junioren-Europameister Alexandrin Gutu unerwartet deutlich mit 1:14 verloren. Ob der Kleinostheimer Punktegarant Gutu überhaupt dabei sein kann, steht jedoch noch nicht fest. „Am Wochenende findet in Kroatien mit den Zagreb Open ein internationales Turnier statt und da könnte es gut sein, dass unter anderem Gutu dort für sein Land antreten muss“, weiß Hirt.

Den erneuten Wechsel der Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen sieht der 44-Jährige „nicht unbedingt zum Nachteil des ASV“. Wichtig sei es für sein Team, in den ersten fünf Kämpfen möglichst viele Punkte zu sammeln und mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen. Nach der Pause, so Hirt weiter, würden die beiden Kämpfe mit den vorab schon einkalkulierten Niederlagen kommen. Hier liegt die Aufgabe darin, die Niederlagen so gering wie möglich zu halten und nicht zu viele Punkte abzugeben.

Kampf vom Sofa aus verfolgen

Besonders freut sich Volker Hirt auf die Atmosphäre in der Kleinostheimer Halle: „Der SC hat einen tollen Fanclub, der schon in Schorndorf für eine klasse Stimmung gesorgt hat. Ich hoffe, dass auch zahlreiche Fans aus Schorndorf den Weg ins Unterfränkische finden und uns unterstützen.“

Tickets für den Kampf sowie für den Livestream gibt es über den Shop des SC Kleinostheim unter https://shop.scsiegfried.de. Der Livestream kostet 15 Euro.

Am Samstag geht es für den ASV Schorndorf um den Einzug in die Runde der besten vier deutschen Ringer-Teams. Um 19.30 Uhr startet der Viertelfinal-Rückkampf beim SC Kleinostheim, den der ASV am vergangenen Wochenende in eigener Halle mit 14:8 besiegen konnte. Das Team, das in Addition beider Kämpfe am Ende die Nase vorn hat, zieht in das Halbfinale gegen den ASV Mainz oder den KSV Köllerbach ein.

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„Das Sechs-Punkte-Polster, mit dem wir in den Rückkampf gehen, ist schon

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